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Monat: März 2018

Meine Ziele für den April

Letztes Mal zu spät dieses Mal zu früh. Egal Hauptsache ich bleibe der Sache treu und behalte meine Ziele im Blick.

Also was gab es im März?

  • Lektorierten Roman zurückerhalten und mit Bearbeitung beginnen
  • Kurzgeschichte fertig schreiben

 

  • Lektorierten Roman zurückerhalten und mit Bearbeitung beginnen

Leider habe ich meinen Roman noch nicht zurück erhalten. Zuerst hat mir die eine Lektorin leider abgesagt, nicht ihr Genre, und die zweite ist leider erkrankt. Mittlerweile ist sie wieder gesund und sie versprach mir das sie bis nächste Woche fertig ist.

  • Kurzgeschichte fertig schreiben

Leider noch nicht ganz fertig. Um genau zu sein bin ihc gerade beim ersten Höhepunkt. In mehreren Hinsichten. 😉

Also 0 von 2…

Aber ich hatte ja auch private Ziele:

  • BRP nachholen
  • Führerschein bestehen
  • BRP nachholen

Für die BRP habe ich mich bereits angemeldet (Deutsch und Englisch) für Mathematik und BWL/RW muss ich noch einiges lernen. Also bin ich soweit wie geplant.

  • Führerschein bestehen

Endlich! Diesen Punkt kann ich endlich von meiner Liste streichen. Ich bin so froh!

Jetzt sieht es schon deutlich besser aus: 2 von 4 Zielen erreicht.

 

Ehrenmeldungen:

  • Ich habe meine Webseite umgebaut
  • Ich lese mehr. (3 Bücher im März fertig gelesen!) Allerdings werde ich nicht aus jedem Buch eine Rezension machen, weil auch Fachbücher dabei sind. Und ich denke nicht das die euch sonderlich interessieren.
  • Ich habe meinen Newsletter wieder reaktiviert. Ihr könnt euch links dafür anmelden. Keine Sorge ich will nur eure E-Mail Adresse um mit euch in Kontakt zu bleiben. Ansonsten werde ich auch ganz harmlos sein und nur schreiben wenn es etwas zu berichten gibt.

Bin richtig stolz auf mich. 😀

 

Meine Ziele für April

Autoren Ziele:

  • Lektorierten Roman zurück erhalten und mit Bearbeitung beginnen
  • Kurzgeschichte fertig schreiben

Hier ändert sich erstmal nichts.

Private Ziele:

Die BRP bleibt natürlich ein Ziel, aber da sich das Ziel hinziehen wird, werde ich es nicht jedes Monat aufschreiben. Nur wenn ich eine Prüfung bestehe werde ich es mit euch teilen.

Ansonsten läuft es privat ganz gut. Da habe ich keine Ziele.

 

Traurige Meldung des Tages:

Meinen Blog werde ich in den nächsten Monaten nur noch alle 2 Wochen mit neuem Inhalt versorgen. Aufgrund von finanziellen Interessen werde ich eine zweite Arbeit aufnehmen und um nicht zu sehr ins Schleudern zu geraten, werde ich hier erstmal kürzer treten. Aber auf Twitter bleibe ich euch soweit erhalten. 😉

 

Ich bin ganz zufrieden mit mir. Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr alles erreicht was ihr wolltet?

Eure CK

The girl without magic – Rezension

Heute habe ich wieder eine Rezension von einem Buch. Keinen Klassiker. Ein bisschen Abwechslung muss sein. 😉 Der Roman heißt the girl without magic von  Megan O’Russell. Also fangen wir an.

Allgemein

Titel: The girl without magic  (Chronicles of Maggie Trent #1)

Autor: Megan O’Russell

Seiten: 231

 

Die Charaktere

Maggie Trent

Sie ist unsere Hauptcharakterin. Sie kommt aus einer Variante unserer echten Welt. In Ihrer Welt existiert Magie und so etwas wie ein Clan-System existiert. Aber viel mehr müssen wir nicht wissen, denn in dieser Welt sind wir überhaupt nicht. Wir sind in „in the Sirens realm“ und einer anderen Welt. Malina glaube ich. Sie ist eine starke Frau die weiß wie sie für sich selbst kämpfen muss. Ihre Gedanken sind manchmal nervig, aber alles in allem mag ich sie.

Bertrand Wayland

Er kommt aus der gleichen Welt wie Maggie, aber er kam wohl im 19. Jahrhundert „in the Sirens realm“. Wir erfahren so gut wie nicht über ihm. Es wird ein bisschen seine Vergangenheit in unserer Welt geteasert, und wir erfahren, dass er schon viele Abenteuern in den verschiedenen Welt erlebt hat. An Maggie scheint er einen besonderen Narren gefressen zu haben. Er versucht sie zu beschützen, aber ihr auch ein größeres Leben zu zeigen. Ich habe das Gefühl das es mit dem Fakt zusammen hängt das sie aus der selben Welt kommen.

 

Plot

Maggie fällt unabsichtlich hinein in „Sirens realm“. Und den ersten Teil des Buches versucht sie nur zu überleben. Sie lernt die Regeln der Siren. Und obwohl Bertrand sie als einer der ersten trifft, meidet sie ihn bis sie durch einen Sturm zu ihm gezwungen. Erst danach akzeptiert sie ihn und zusammen gehen sie auf ein Abenteuer.

Der Plot hat mich überhaupt nicht überrascht. ich habe zwar nicht voraussagen können was passieren wird, aber dennoch hat es sich wie ein Einheitsbrei angefühlt.

 

Schreibweise

An der Schreibweise war nichts sonderlich spannend. Das einzige was mir auffiel waren Maggies Gedanken. Die können nerven, aber dafür kommen sie auch nicht oft vor. Ihre Gedanken sollen die Szene ein wenig auflockern und auch wenn ich wirklich glaube das Maggie so denken würde, will es für mich nichts os richtig hineinpassen. Es wirkt so als hätte die Autorin sich gedacht: Haha, das wird so witzig klingen und hat es dann aufgeschrieben.

 

Worldbuilding

Ein extra Punkt speziell für dieses Buch. Den das hat der Roman bravurös gemeistert. Wir lernen 3 völlig unterschiedliche Welten kennen und jede fühlt sich auf ihre Weise spezielle an. Man wird hineingezogen und will gar nicht mehr raus. (So ähnlich wie Maggie.)

 

Was hat gut funktioniert?

Das Wordlbuilding. Das war herausragenden. Ehrlich so reiche Welten habe ich schon länger nicht mehr gelesen.

Die Personen. Ich habe absichtlich nur die 2 wichtigsten Figuren beschrieben, aber da waren noch so viel mehr Leute die diese Welten bewohnt haben. Nur gehe ich bei diesen schon fast auf einen Spoiler zu.

 

Was hat nicht funktioniert?

Der Plot. Es war einfach nichts frisches da.

Die Schreibweise. Auch hier war nichts da das mich hineingezogen hätte.

Die Beziehung zwischen den Figuren. Bis auf Maggie scheinen die anderen Figuren fast in einem Vakuum zu existieren. Ohne Maggie scheinen sie nicht viel zu tun. Deswegen fühlte es sich an manchen Stellen nicht ausgreift an.

 

Fazit zu The girl without magic

Ich bin hin und hergerießen, denn die Welten die die Autorin geschaffen hat sind schlicht und einfach zum Verlieben, aber bei fast allen anderen Themen fühlt es sich nicht ausgreift an. In Sternen ausgedrückt muss ich dem Roman 3 von 5 geben. Es hat einfach zu viele Kleinigkeiten gegeben die das Gesamtbild gestört haben.

Würde ich es trotzdem empfehlen?

Auf jeden Fall! Den das Worldbuilding war gigantisch. Aber vom Rest sollte man sich nicht zu viel erwarten.

Habt ihr das Buch schon gelesen? Wenn ja wie hat es euch gefallen?

Ich würde mich freuen wenn Ihr mir schreibt. 😉

Eure CK

Plot Armor?

Vor ein paar Wochen, habe ich auf Twitter das Wort Plot Armor erwähnt und, das hat bei ein paar Leuten Fragezeichen hervorgerufen. Mir war gar nicht bewusst, dass das Wort im deutschen Raum nicht so weit verbreitet ist. Deswegen will ich mir heute Zeit nehmen um über Plot Armor zu reden.

 

Was ist Plot Armor?

Zuerst einmal gibt es einige verschiedene Namen dafür beispielsweise Character Shield, Script Immunity oder auch Plot Shields. Sie alle sind Synonyme füreinander. Ich persönlich finde Plot Armor am zutreffendsten deswegen nutze ich es am häufigsten.

Plot Armor ist das was die ganzen Action Helden in diversen Filmen beschützt. Sei es ein Sturz aus einem Gebäude, ein unmöglicher Stunt oder auch vor psychologischen Schäden. Auf TV-Trope wird das Ganze sehr schön beschrieben:

When Bob is the lead protagonist of a work, his presence is essential to the plot. Accordingly, the rules of the world seem to bend around him. The very fact that he’s the main character protects him from death, serious wounds, and generally all lasting harm (until the plot calls for it). Even psychological damage can be held at bay by Bob’s suit of Plot Armor.

Zu Deutsch:

Wenn Bob der Hauptcharakter einer Geschichte ist, dann ist er wichtig für den Plot. Daher biegen sich die Regeln des Universums um ihn herum. Der Fakt das er der Hauptcharakter ist beschützt ihn vor dem Tod, ernsthaften Verletzungen, und jegliche Art von nachhaltigen Schmerzen. (Bis der Plot es verlangt.) Auch psychologische Schäden können durch Plot Armor zurück gehalten werden.

Also der Charakter wird vor allem Schlechten beschützt, außer es bringt den Plot voran.

 

Was ist so schlecht daran?

Es ist unrealistisch und nicht menschlich. Natürlich kann es aufgrund der Geschichte logisch sein, das ein Charakter kaum oder gar keinen Schmer Eine Szene hat sich regelrecht in mein Gehirn hineingefressen. Spoiler für James Bond Casino Royale voraus:

Als Vesper von den Bösen entführt wird und Bond ihnen hinterherfährt, kommt es zu einem Crash. Bonds Auto überschlägt sich gefühlte 15 Mal und er überlebt ohne bleibende Schäden davon zu tragen. Bei James Bond ist so etwas fast schon zu erwarten, aber hätte man den Stunt nicht ganz so heftig gemacht, wäre es realistischer gewesen. Und hätte mich nicht so aus der Geschichte herausgezogen.

Es gibt bestimmt noch tausende andere Fälle von Plot Armor, sie alle haben eines gemein: Sie holen den Zuschauer aus der Geschichte heraus.

 

Mein Charakter hat Plot Armor. Ist die Geschichte jetzt automatisch schlecht?

Auf gar keinen Fall! Keine Geschichte wird wegen einer einzigen Sache schlecht. Falls du tatsächlich feststellst das in deiner Geschichte Plot Armor vorkommt, kannst du die Geschichte anpassen. Selbst wenn du das nicht tust, dann kannst du es beim nächsten Mal besser machen.

Außerdem, wenn es nur einmal in der Geschichte vorkommt, dann sagen auch die wenigsten Leute etwas dagegen. Es geht hier mehr um so extreme Beispiele wie diese ganzen Superhelden/Actionhelden Geschichten. Keiner kann solche Szenen mehr ernst nehmen, denn jeder Hauptcharakter ist sicher.  So etwas ist öde.

 

Was kann man dagegen machen?

Lass den Charakter Schmerz fühlen. Nicht einfach ein bisschen Unwohlsein, lass ihn leiden. Wenn er aus einem Gebäude springt und sich nicht zumindestens etwas verknackst, dann läuft irgendetwas falsch. Aber das er sofort etwas fühlt ist nur die halbe Miete.  Selbst Stunden oder auch Tage später muss etwas von diesem Unfall übrig sein. Kein Mensch hält es aus mit einem verstauchten Bein zu laufen, als ob nichts gewesen wäre. Es kann schon so etwas subtiles wie mehr Pausen sein. Hauptsache seine Aktion ruft eine Reaktion hervor.

 

Aber zu jeder „Regel“ gibt es bekanntlich Ausnahmen:

Wenn der Charakter ein trainierte Soldat ist, wird er um einiges besser mit Schmerzen umgehen können als ein Teenager.

Auch Notsituationen sind eine Ausnahme. Es gibt ein paar Bergsteigerfilme, welche auf echten Geschichten basieren, in denen die Grenzen des menschlichen Körpers aufgezeigt werden. (Leider weiß ich von keinem mehr den Namen.) Bei dem Einen muss sich der Bergsteiger einen Arm selbst abschneiden um sich zu befreien. Bei dem Anderen muss der Bergsteiger auf einem gebrochenem Fuß mehrere Tage „gehen“ um nicht von seinen Freunden zurückgelassen zu werden die ihn für tot halten.
Bei Beiden geht es um Leben und Tod und, deswegen wachsen diese Menschen über sich hinaus.

Im Fantasy/Science Fiction Bereich gehört es vielleicht zum Charakter dazu. (Magie, Rüstungen die Stürze abfangen, etc.)

Außerdem haben manche Charaktere einfach eine riesige Portion Glück und kommen unverletzt aus einem fatalen Crash heraus.

Wenn ein Charakter Schmerzen überspielt, mag das für ein paar Stunden gut gehen, aber fast immer holt ihn die Realität ein und er erliegt den Schmerzen.

 

Fazit

Man kann ziemlich leicht in diesen Trope hinein fallen und das herauskommen, kann nerven zerrend werden.  Man muss sich also genau überlegen wie schlimm man dieses Trauma wirklich darstellt und vorallem wie der Charakter damit fertig wird.

Fällt euch ein Fall von Plot Armor ein? Ich bin mir sicher da gibt es ein paar Szenen. 😉

Eure CK

Meine Ziele für den März

Hoppala da habe ich glatt den Monatsbeginn verpasst ^^‘ Also mit einer Woche Verspätung teile ich mit euch meine Ziele für den März.

Aber zuerst, will ich sehen wie der Februar aussieht:

  • Nano Projekt fertig bearbeiten
  • Kurzgeschichten schreiben
  • Kurzgeschichte überarbeiten
  • Nächsten Roman planen
  • Nano Projekt fertig bearbeiten

Das habe Projekt habe ich begraben. Es hat einfach nicht richtig funktionieren wollen. Es liegt noch auf meinem USB Stick, falls ich jemals dazu zurück möchte, aber für den Moment bleibt es einfach liegen. Also quasi erledigt 😉

  • Kurzgeschichten schreiben

Eine Kurzgeschichte ist fertig und eine andere ist noch im Werden.

  • Kurzgeschichte überarbeiten

Fertig überarbeitet ist schon eine Geschichte, wenn mein Roman zurück ist von der Lektorieren, werde ich diese wahrscheinlich lektorieren lassen.

  • Nächsten Roman planen

Ein Teil vom nächsten Roman ist schon fertig geplant. Es wird so etwas wie eine Novelle, die vorrausichtlich mit einer zweiten Novelle in eeinem Buch zu ergattern sein wird.

Also praktisch 3 von 4 erreicht. Yay! 😀

Meine Ziele für März

Autoren Ziele:

  • Lektorierten Roman zurück erhalten und mit Bearbeitung beginnen
  • Kurzgeschichte fertig schreiben
  • Lektorierten Roman zurück erhalten und mit Bearbeitung beginnen

Ist hoffentlich selbst erklärend 😉

  • Kurzgeschichte fertig schreiben

Auch irgendwie klar

Private Ziele:

  • BRP nachholen
  • Führerschein bestehen
  • BRP nachholen

Im Nachhinein betrachtet war es nicht schlau von mir nicht auf meine Mutter zurhören, aber zu der Zeit hätte ich es wahrscheinlich gar nicht geschafft. Es war eine wirklich schwere Zeit für mich. Jedenfalls will ich versuchen noch dieses Jahr meine Berufsreifeprüfung zu bestehen.

  • Führerschein bestehen

Der Führerschein geht mir auch schon etwas auf die Nerven, aber dieses Mal habe ich ein super Gefühl 🙂 Am 14. habe ich ihn dann endlich in der Tasche 😉

 

Dadurch das ich mich ein wenig mehr auf mich persönlich konzentrieren möchte ist meine Liste dieses Monat eher kurz, aber sobald ich die ersten Prüfungen von der BRP hinter mir habe, was noch vor dem Sommer sein sollte, wird die Liste wieder länger. Meine Blogbeiträge werden deswegen aber nicht weniger werden.

 

Ich bin ganz zufrieden mit mir. Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr alles erreicht was ihr wolltet?

Eure CK

Dracula von Bram Stoker -Rezension


Da hatte ich mich wohl in der Woche vertan. Tut mir leid für die Pause. Dafür bekommt ihr dieses Mal die Rezension von Dracula von mir. Ich habe ein klares Defizit an Klassikern. Ich muss ehrlich sagen, ich kenne sie zwar vom Namen her, aber gelesen habe ich sie noch nie. Das will ich in diesem Jahr ändern und Dracula macht den Anfang. Außerdem will ich mit meiner Rezension etwas mehr auf das eingehen, was gut von der Geschichte ist und was nicht funktioniert. Wie genau ich das mache, werde ich mit den nächsten Rezensionen noch testen.

Allgemein

Titel: Dracula

Autor: Bram Stoker

Seiten: 486

Public Domain (!)

Die Charaktere

Bevor ich auf die einzelnen Charaktere eingehe, will ich sagen das das Buch schon 1800 heraus kam. Zu der Zeit wurde, meiner Meinung nach, noch nicht soviel wert auf die Charakterentwicklung gelegt. Zumindest fühlen sie sich zum großteils flacher an, als die heutigen. Deswegen wird der Abschnitt eher kurz und oberflächlich sein.

Jonathan Harker

Wir lernen ihn als erstes kennen. Er ist sehr pflicht bewusst und hat einen straken Sinn für Gerechtigkeit. (Obwohl es ihn schmerzt kehrt er in das Schloss Dracula zurück.) Eine wirkliche Veränderung ist nicht zu erkennen. Gerade das er verbittert gegen Dracula wird, aber wer wäre das nicht wenn seine Frau in Gefahr schwebt?

Mina Harker

Ich habe einmal eine Rezension gelesen in der sie als OP, over powered, bezeichnet wurde. Das kann ich nur teilweise nach vollziehen, aber alles in allem ist sie tatsächlich die stärkste Charakterin.

Lucy Westenra

Sie ist weniger ein Charakter als mehr ein Plotpoint. Sie bringt die Truppe zusammen und ja. Sie tut noch eine Sache, aber das wäre ein großer Spoiler, also lassen wir das.

Mina bezeichnet sie immer als lieb und hilfsbereit, aber aus meiner Sicht verhält sie sich normal freundlich. Redet mit älteren Herren und hat Mitleid mit einem Hund. Ihre Persönlichkeit hat keine wichtige Rolle sondern nur ihr Körper. Deswegen hätte sie auch fast eine Topfpflanze sein können.

Arthur Holmwood

Arthur hat es schwer. Innerhalb von wenigen Tagen verliert er fast alle seine lieben Menschen. Ansonsten sehe ich ihn al bewaffnete Topfpflanze. Wirklich wichtig ist er nur in ein paar wenigen Momenten. Wenn ich es mir recht überlege würde die Geschichte fast eins zu eins funktionieren, wenn er nicht da gewesen wäre.

So viel zu ihm.

Quincey P. Morris

Ich vergesse die Hälfte der Zeit über das er existiert. Sagt eigentlich genug.

Dr. John Seward

Aus seiner Sicht erleben wir auch einen Teil der Geschichte. Er wirkt wie ein kleiner Schoßhund des Professors. Fast immer sagt er ja und Amen. Nur einmal tut er etwas vollkommen aus sich heraus und das ist ein wichtiger Punkt in der Geschichte. Wenn van Helsing nicht dabei ist, ist er vorallem auf seinen Patienten Renfield fixiert. Der hat eine wirklich interessante geistige Störung. Zum Ende hin wird er weiser und etwas verbittert.

Professor Abraham van Helsing

Der berühmt, berüchtigte Vampirjäger ist ein Belesener. Falls ihr den Anime Van Helsing gesehen habt, vergesst ihn.  Dieser hier ist einfach ein Bücherwurm der einmal über Vampire gestolpert ist. So wie die Anderen Männer versucht er ein außerordentlicher Gentleman zu sein und das Leben vorallem für Mina und Lucy so angenehm wie möglich zu machen. Bis zur Hälfte des Buches ist er allerdings kaum mehr als ein Zaungast.

Renfield

Er ist nicht direkt eine handelnde Figur, aber er ist interessant. Seine zuvor angesprochene geistige Störung ist es, lebendige Wesen zu essen. Zuerst Fliegen, dann Spinnen und auch ein paar Vögel. Er glaubt dadurch deren Leben in sich aufzunehmen, besser gesagt deren Lebensenergie. Ein paar Mal wirkt er richtig klar im Kopf und dann beginnt er sofort mit Philosophie um sich zu schmeißen. (Was teilweise erst nach mehrmaligem Lesen seine volle Wirkung entfacht.

Dracula

Der Namensgeber darf natürlich nicht fehlen. Er funktioniert erstaunlich gut. Ich habe den Roman angefangen mit der Erwartung, das Dracula so ein komischer Bösewicht sein wird ohne das man jemals viel von ihm sieht oder ihn näher kennen lernt. Tatsächlich aber ist er ein eigener „Mensch“ der ganz ohne seine Gegenspieler funktionieren würde. Er existiert nicht einfach sondern sein Umfeld reagiert tatsächlich auf ihn. Wir lernen ein paar Dinge über ihn und seine Vergangenheit. Alles in allem ist er ein guter Bösewicht.

 

Also als kurze Zusammenfassung der Charaktere: 3 von Ihnen könnte man fast leicht durch Topfpflanzen ersetzten. Außer kleine Ausnahmen fügen sie der Geschichte nichts hinzu.  Aber das ist alles nur meine Meinung, ich würde mich sehr freuen wenn ihr mir widerspricht.

 

Plot

Es gibt für mich keine offensichtliche Lücken nur an manchen Stellen sind die Charaktere langsam. Zum Beispiel rennt nur van Helsing mit einem Kreuz herum, obwohl sie wissen wie effektiv das gegen Vampire ist. Durch diese Blödheit haben sie zwar einen Vorteil, aber das Opfer muss leiden. Und in Wirklichkeit hätten sie es sich sparen können.

Nach heutigen Standards könnte das Buch in zwei Teile aufgeteilt werden. Ungefähr bei der Hälfte wäre das. Das ist jetzt weder gut noch schlecht, ich finde es einfach interessant wie sich die Buchwelt mit der Zeit entwickelt hat.

Ansonsten ist es spannend, aber vorhersehbar. Kann auch an mir liegen, weil ich die Geschichte schon so ungefähr kannte.

 

Schreibweise

Jetzt kommts. Die Idee alles aus Tagebüchern, Zeitungsberichten und so weiter zu beschreiben, habe ich bisher nie in so einer Form gelesen. Es ist spannend und man erfährt mit den Charakteren, was in ihrer Welt vor sich geht. Das hat mich bei diesem Buch am aller meisten beeindruckt.

Die Sprechweise der Charaktere ist schon lange aus der Mode und es sind einige Wörter dabei, die ich nachschlagen musste.

Der allergrößte Negativpunkt ist die Mundart von manchen Charakteren. Das war so anstrengend! Die Meisten die so geredet haben, habe ich einfach ignoriert oder nur im schnell Durchlauf gelesen. Nach einer besonders langen Rede in der Mundart habe ich das Buch für einen Tag zur Seite gelegt. Es war wirklich eine Qual.

 

Was hat funktioniert?

Die Erzählweise. Auf diese Art habe ich noch nie einen Roman gelesen und es hat mir wirklich Spaß gemacht.

Der Plot. Auch wenn es, für mich, vorhersehbar war ist es mehr als gelungen.

Das Böse. Dracula ist toll. Mehr kann ich dazu nicht wirklich sagen.

 

Was hat nicht funktioniert?

Die Charaktere. Für heute waren sie viel zu 2D.

Die Sprechweise. Ebenfalls auf das hohe Alter des Buches zurück zu führen. Und auf die schreckliche Mundart.

Die Rollenbilder. Bei den Charakteren habe ich diese nicht angesprochen, weil es klar war, das zu der Zeit die Frau noch als „Nieder“ angesehen wird. Obwohl für damals, denke ich macht der Roman doch einen großen Schritt nach vorne.

 

Fazit

Fast alle negativ Punkte sind auf das hohe Alter zurückzuführen, also finde ich kann man dem Buch volle Punkteanzahl geben. Wenn ihr euch mit der verstaubten Art anfreunden könnte, dann ist das Buch ein Muss.

Ehrlich mir fällt nicht mehr dazu ein.

Was sagt ihr zu meiner Einschätzung und zu dem neuen Format?

Eure CK