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Kategorie: Allgemein

how to get away with murder – Rezension


Hallo ihr alle! Heute habe ich mal wieder eine Rezension! Leider nicht zu einem Buch, aber hey immerhin finde ich Zeit dazu.  Die Serie ist: How to get away with murder.

Ich hatte schon einmal eine Serie rezensiert: 13 reasons why

Vielleicht interessieren euch auch meine Buchrezensionen: Der reichste Mann von Babylon, Ein Tag im alten Rom oder auch Schülerin der dunklen Seite

Produziert wurde how to get away with murder von: ABC Studios, ShondaLand

Idee stammt von: Peter Nowalk

Worum geht es?

Der Titel verrät einem buchstäblich alles. Ein Mädchen wird auf dem Campus umgebracht und die Ermittlungen der Polizei starten, dabei kommen auch die Anwältin Annalise Keating und ihr Mann Sam Keating unter Verdacht.

Sie unterrichtet auf dem Campus den Grundkurs für Anwälte. Den sie, passenderweise, how to get away with murder nennt. Jedes Jahr sucht sie besonders begabte Studenten und nimmt diese unter ihre Fittiche. Mit ihnen gemeinsam kümmert sich um echte Klienten. In jenem Jahr gehören zu ihrem Team: Wes Gibbins, Connor Walsh, Michaela Pratt, Asher Millstone und Laurel Castillo.

Die Handlung verläuft nicht linear, stattdessen gibt es einen weiteren Vorfall (Staffelfinale) zu diesem springen wir immer mal wieder. Die Serie stellt aber sicher das man den Faden behält. Die Zukunft ist mit einem Videofilter belegt wodurch man es mit Leichtigkeit erkennen kann. Zusätzlich steht meistens in großen fetten Buchstaben „6 weeks later“ oder ähnliches. Also man kann sich wirklich fast nicht verirren.

Wie sind die Charaktere?

Die meisten haben eine sehr interessante Entwicklung vor allem Annalises Schützlinge, aber Annalise selbst hat einiges zum herzeigen. Allerdings will ich erwähnen das die Schauspieler an manchen Stellen unerfahren wirken. Also ich spreche wirklich von den Schauspielern und nicht von den Charakteren. Was mich manchmal aus der Serie raus zieht. Es sind aber wirklich nur winzige Momente, deswegen sehe ich meist einfach darüber hinweg.

vbon links nach rechts: Asher Millstone, Laurel Castillo (stehend), Michaela Pratt (sitzend), Wes Gibbins, Connor Walsh, Annalise Keating, Bonnie Winterbottom, Detective Nate Lahey, Frank Delfino
Der Cast von links nach rechts: Asher Millstone, Laurel Castillo (stehend), Michaela Pratt (sitzend), Wes Gibbins, Connor Walsh, Annalise Keating, Bonnie Winterbottom, Detective Nate Lahey, Frank Delfino

Annalise Keating

Es ist recht wenig über Ihre Vergangenheit bekannt um nicht zu sagen nichts, aber eines steht fest: Wenn Sie einen Fall hat dann lässt Sie diesen nicht mehr los. Wie ein Löwe kämpft sie, und somit ihr Team, dem Klienten zu helfen. Das Gesetzt ist hierbei meist zweitrangig. (Vor allem dann wenn sie bezahlt wird.)

Wes Gibbins

Ihn lernen wir als aller erstes kennen. Er kommt unvorbereitet in den Kurs von Annalise und trotzdem kann er sie mit seinem Vortrag so beeindrucken das sie ihn in ihr Team aufnimmt. Für mich wirkt er in dem ganzen Anwaltszeug irgendwie Fehl am Platz. Das ändert sich auch im Verlauf der Serie kaum. Das einzige was sich komplett ändert ist sein Verhalten. Von einem kleinen blauäugigen Jungen zu einem Ich-lass-mir-nichts-mehr-gefallen-Typ. Aber alles in allem bleibt im Herzen der selbe.

Connor Walsh

Am Anfang der Serie würde er am liebsten mit jeden Mann schlafen würde. Ihn erwischt das Finale der 1. Staffel wahrscheinlich am schwersten, aber schon davor ändert er sich drastisch. Er geht in eine Beziehung mit Oliver Hampton.

Michaela Pratt

Ich dachte ihr Name würde Mikaela oder so geschrieben. Jedenfalls ist Annalises ihr großes Vorbild, aber sie ist noch lange nicht so ruchlos wie sie, obwohl sie auf den Besten Weg ist. Vor allem anfangs ist sie noch eine nette, aber das Finale zerstört sie.

Asher Millstone

Er ist ein richtiger Arsch und bei ihm habe ich am wenigstens das Gefühl das er sich ändert. Erst am Anfang der 3. Staffel ist er fast plötzlich ein völlig anderer Mensch. Was ihn aber endlich liebenswert macht.

Laurel Castillo

Ich will sie unbedingt mögen, aber über sie ist für meinen Geschmack etwas zu wenig bekannt. In der 3. Staffel lernen wir mehr über ihre Familie und ab hier kann ich mich auch ein wenig mit ihr identifizieren. Davor ist sie wie ein Blatt für mich.

Es gibt noch einige mehr, allerdings sind diese die allerwichtigsten und tauchen auch, laut meinem Gefühl, am häufigsten auf.

Zwei der Charaktere die ich ausgelassen habe Frank Delfino und Bonnie Winterbottom
Zwei der Charaktere die ich ausgelassen habe: Frank Delfino und Bonnie Winterbottom

Wie ist es?

Es ist wunderbar dramatisch und mysteriös. Alle Charaktere haben eine Persönlichkeit die eindeutig identifizierbar ist. Es gibt keinen doppelt. Jeder hat seine eigene manchmal grauenhafte Geschichte zu erzählen.

Die Finale der Staffeln haben es in sich! Manches ist vorhersehbar, es gibt Dinge die erst rückblickend Sinn machen.  Man passt immer auf den vielleicht ist das ein kleiner Hinweis. Oh nein, war doch keiner.

Ist how to get away with murder empfehlenswert?

Definitiv! Wenn ihr Lust auf Drama habt dann  solltet ihr es euch auf jeden Fall ansehen. Manche Szenen Nur eine winzige Warnung: Es gibt einige explizite Sex Szenen. Aber die dauern nie allzu lange.

Ich würde noch gerne so viel mehr schreiben, aber ich habe jetzt schon fast das Gefühl das ich zu viel verraten habe.^^

Habt ihr die Serie gesehen? Ich würde so gerne eure Meinung dazu hören! 😀

Eure CK

Buch Wien

Bin noch mittendrin auf der Buch Wien. Da das meine erste Messe ist bin ich sehr überwältigt von dem allen hier. Wie ihr sehen könnt ist es auch hier super viel los. Ich hab ein paar Aufnahmen aus dem Panorama Restaurant ergattert. 

Wirkliche Kontakte habe ich leider keine knüpfen können, dafür war ich viel zu nervös. Aber mit zwei Verlagsmitarbeitern habe ich sprechen können. Einmal mit Novum speziell für neue Autoren. Und auch mit dem familia Verlag.

Bei Novum sieht der Prozess für Autoren ungefähr so aus:

Ein kleiner Ausblick aus dem Panorama Restaurant
Ein Ausblick aus dem Panorama Restaurant.

Der Autor schickt sein Manuskript ein. Wenn man will kann man auch Inhaltsangabe, Biographie, Klappentext und so weiter kann man mitschicken aber das ist kein Muss. Sobald der Verlag das Manuskript hat wird es einmal quer gelesen wenn das positiv ausfällt, kommt man weiter in das hauseigene Lektorat und wenn dort alles passt wird man eingeladen einen Vertrag einzugehen.

Der Verlag hat auch ein Grafikbüro welches das Cover erstellt, aber man volle Entschidungsfreiheit. Man kann sogar mit rinen eigenen Entwurf vorbeikommen und dieser wird dann so gut wie möglich umgesetzt.

Mit dem familia Verlag habe ich leider nicht genauer reden können da war ein ziemlicher Ansturm. Der Verlag hat sich auf die phantastik spezialisiert und ist prinzipiell immer auf der Suche nach neuen Manuskripten.

Zum Schluss war ich noch auf einem Vortrag von Frau Ulrike Hütter zum Thema: Selbst geschrieben – selbst verlegt. Der Vortrag war mehr als interessant, denn endlich habe ich einen Einblick in die Österreichische Buchszene bekommen. Nächste Woche erzähle ich genauer darüber ich muss nur mal aus meinen eigenen Notizen schlau werden. 😉

Ich bin ziemlich lange bei der Kinderabteilung gestanden, weil da am Meisten Platz war. Es war sehr witzig zum anhören. Kann nur jedem empfehlen einmal dort hinzuschauen.

Was ich sonst von der Buch Wien mitnehme:

Das nächste Mal sollte ich mich besser vorbereiten. Das heißt mir ansehen mit wem ich über was reden möchte und welche Vorlesungen für mich interessant sein könnten. Es war auch ohne die Vorbereitungen ganz nett, aber viel geholfen hat es mir leider nicht. Tja aus seinen Fehlern lernt man.

War irgendwer von euch auf der Buch Wien? Wenn ja wann? Wie hat es euch gefallen?

Eure CK

Der Vortrag den ich besucht habe.
Der Vortrag den ich besucht habe.
Ein kleiner Ausblick aus dem Panorama Restaurant
Ein kleiner Ausblick aus dem Panorama Restaurant
Ein weiterer Ausblick aus dem Panorama Restaurant.
Ein weiterer Ausblick aus dem Panorama Restaurant.
Der Kinderbereich von oben.
Der Kinderbereich von oben.
Ein weiterer Ausblick auf die Menschenmassen.
Ein weiterer Ausblick auf die Menschenmassen.
Ein weiterer Ausblick auf die Menschenmassen.
Ein weiterer Ausblick auf die Menschenmassen.
Ein weiterer Ausblick auf die Menschenmassen.
Ein weiterer Ausblick auf die Menschenmassen.
Der Kinderbereich und rechts hinten der Kochbereich.
Der Kinderbereich und rechts hinten der Kochbereich.
Ein richtiges Schmuckstück.
Ein richtiges Schmuckstück.
Antiquitäten gab es auch genug zu sehen.
Die Hauptbühne.
Die Hauptbühne.
Der 1. Bereich ist gleich mal ein Thalia.
Der 1. Bereich ist gleich mal ein Thalia.
Der Kinderbereich mit der kleinen Bühne.
Der Kinderbereich mit der kleinen Bühne.
Der Kinderbereich mit der kleinen Bühne.
Der Kinderbereich mit der kleinen Bühne.
Die Hauptbühne etwas näher.
Die Hauptbühne etwas näher.
Die Plätze vor der Hauptbühne.
Die Plätze vor der Hauptbühne.

 

Rezension – Ein Tag im alten Rom

Bei den letzten Büchern, war ich schnell dafür bin ich bei dem wieder sehr lahm gewesen…^^ Aber nun endlich eine neue Rezension von mir für Ein Tag im alten Rom.

Buch: Ein Tag im alten Rom
Autor: Alberto Angela
Übersetzterin: Julia Eisele
Seitenanzahl: 416 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag

Ein Tag im Alten Rom im Jahr 117 nach Christus
Rom im Jahr 117 nach Christus

Worum geht es?

Wann spielt es?

Wir finden uns im Jahr 115 nach Christus in der Zeit des Kaisers Trajans. Hier hat Rom bzw. das gesamte Reich seine Blütezeit. Das Buch spielt von 6 Uhr morgens

bis 24 Uhr.

Wie ist es geschrieben?

Es ist kein klassischer Roman. Es gibt wenig Handlung, wirklich nur minimalistisch. Hauptsächlich dreht sich alles um das Leben in Rom. Also was wurde gegessen, wie wurde gezahlt, und noch tausend andere Fragen werden beantwortet. Außerdem wird mit einigen Mythen aufgeräumt. Beispielsweise lebte Nero (der Kaiser) vor dem Bau des Kolosseums, also starben die vielen Christen die er tötete nicht dort sondern in seinem Privatzirkus.

Die Geografie wird auch beschrieben, also welche Völker es sonst in dieser Zeit gibt.

Außerdem wird erklärt wie das Zahlsystem war. Asse, Obolus etc. Und wie viel diese wohl heute wert wären.

Und noch tausend andere Sachen, aber ich will noch nicht zu genau werden 😉

Hier ein Beispiel für Verblüffende Tatsachen. Hier werden die Namen genauer erklärt.
Hier werden die Namen genauer erklärt.

Wie bewegen wir uns durch die Stadt?

Wir sind ein Mann der fremd ist in der Stadt und sich einfach alles ansieht. Beziehungsweise zwischendurch sind wir auch ein Geist um die Innenräume einer Villa betrachten zu können.

Über die komplizierten Sachen oder Dinge die nicht in die Zeit passen bekommen ein „Verblüffende Tatsachen“ Kapitel.

Charaktere

Es kommt ein domus (Hausherr) öfters vor, ansonsten sind es x-beliebige Charaktere. (Ein paar Berühmtheiten tauchen auch auf, aber eben nur einmalig.)

Schreibstil

Ich fand es teilweise sehr anstrengend geschrieben. An manchen Stellen versuchte der Autor zu kramphaft die „Geschichte“ am laufen zu halten (könnte aber auch der Übersetzung geschuldet sein). Deswegen habe ich jetzt fast 3 Wochen gebraucht um das Buch zu lesen. Also man muss wirklich bewusst lesen.

Habe ich etwas daraus lernen können?

Ich bin schon recht lange von den alten Römern und ihren massiven Bauwerken fasziniert und so kannte ich schon ein paar Dinge, aber trotzdem waren da Unmengen an neuen Informationen .

Mein Fazit zu Ein Tag im alten Rom

Ich möchte das Buch nicht mehr missen, auch wenn es etwas anstrengend geschrieben ist, ist es eine tolle Ideen Stütze. So wunderbar das ich eine Blogreihe zum Thema Worldbuilding auf Basis der alten Römer zu schreiben. (Ist nur ein Arbeitstitel 😉 ) Ab nächster Woche den 27. Oktober will ich jede Woche einen Beitrag herausbringen. Wie viele es genau werden, weiß ich noch nicht, aber das erste Thema wird die Wohnsituation sein.

Das wäre es auch schon von meiner Seite^^ Habt ihr auch irgendwelche sach/Fachbücher die ihr als Worldbuilidng Grundlage nutzt? Wenn ja welche?

Liebe Grüße CK

Sprich wie ein Pirat Tag

Ahoi ihr Landratten!

Arrrr, wisst ihr was für ein Tag heute ist? Beim Klabautermann heute ist Sprich-wie-ein-Pirat-Tag oder auch International Talk Like a Pirate Day. 1995 haben die 2 Seeräuber John Baur („Ol’ Chumbucket“) und Mark Summers („Cap’n Slappy“) den Feiertag erfunden. Fürn paar Jährchen wars nur ein Spaß von den Beiden, aber dann entdeckte der Pulitzer Preisträger Dave Barry dieses Spektakel und machte es bekannt.

Worum geht’s?

Das fragst du noch du Tölpel? Für heute redest du wie ein Freibeuter. Kannst dir sogar einen Papageien holen, wird dich sicher keiner blöd anstarren. Besser gesagt du siehst es ja gar nicht, trägst ja ne Augenklappe. 😉

Dein Name am heutigen Sprich-wie-ein-Pirat-Tag

Lass deinen Kopf wandern. Gibt bestimmt einige tausend Namen.

Zuerst mal die Anrede. Welchen Dienstgrad hast du?

  • Kapitän (oder Captain je nachdem in welchen Gewässern du unterwegs bist)
  • Navigator
  • Quartiermeister
  • Bootsmann (Die Männer kümmern sich um das Segel und um das Deck)
  • Kanonnier
  • Schiffsarzt
  • Proviantmeister (Wehe ich erwisch dich beim Klauen)
  • Falke im Krähennest
  • Zahlmeister
  • Smutje (Auch dich will ich nicht beim Essensdiebstahl erwischen. Ansonsten hängst du am Mast!)

Ay, nachdem wir das geklärt haben kommen wir zum eigentlichen Namen. Wir Piraten sind einfache Gemüter, jemand hat einen schwarzen Bart, zack er heißt Blackbeard. Vielleicht bist du einfallsreicher als unsereiner.

 

Das war’s auch schon von mir. Hoffentlich hast du Spaß.

Arrrr wir sehen uns wieder Landratte.

 

Deine (diebische) Proviantmeisterin Brownhead

 

 

Der reichste Mann von Babylon – Rezension

Heute habe ich einmal keinen klassischen Roman für dich, sondern ein Buch über Finanzen. Aber warte bevor du die Seite schließt, denn es ist mehr als das. Den Der reichste Mann von Babylon leiert nicht altbekannten Phrasen herunter und erklärt sie, sondern man wird in das alte Reich des wunderschönen Babylon entführt. Dort treffen wir auf aller Hand Männer (dazu später mehr).

Zu erst sollten wir das Warum klären. Warum lese ich dieses Buch?

Der einfach Grund: Ich habe Geldsorgen. Keine Probleme, aber die Sorgen werden mehr. Deswegen war es auch eher ruhig auf meinem Blog. Ich habe nach Möglichkeiten gesucht die Sorgen zu bekämpfen. (Keine Sorge ich werde jetzt zu keinem Finanzblog^^) Mir ist klar das dich solche Themen nicht interessieren und deswegen werde ich es auch fern von diesem Blog halten. Einmal im Jahr werde ich einen kleinen Bericht über meine Investitionen bringen und hin und wieder Bücher über Finanzen, aber dafür muss das Buch einen Mehrwert für Autoren haben. Der reichste Mann von Babylon hat diesen Mehrwert.

Allgemeines zum Buch

Autor:  George Samuel Clason
Übersetzerin: Antoinette Gittinger

Seitenanzahl: 208 Seiten
Amazon

Plot

Es gibt mehrere Kurzgeschichten, in welchen immer neue Figuren vorkommen. (Manchmal werden alte Bekannte erwähnt) All diese Geschichten haben eine Moral. Einmal wird über das Glück gesprochen und das man es nicht einfach ziehen lassen soll und das man sich schnell entscheiden soll. Erstmal nichts besonderes. Das hat wohl jeder schon einmal gehört, aber die Figuren die darin vorkommen bekommen alle einzigartige Geschichten. Manche steigen vom Sklaven bis zu einem angesehenen Kaufmann auf, andere haben schon davor ein angenehmes Leben und steigern sich noch weiter.

In jeder ihrer Geschichten geht es um ein anderes Thema rund ums Geld.

Schreibstil

Der ist…speziell. So wie wir uns vorstellen das die Leute im Mittelalter geredet haben ist das Buch geschrieben, also zumindest die direkten Reden. Davon gibt es jede Menge. Manche Geschichten bestehen nur aus einer langen direkten Rede. Trotzdem sieht man sehr viel von der Welt in Babylon. Vor allem der Schluss ist toll, dort wird die Geschichte von Babylon kurz illustriert. Von ihren bescheidenen Anfängen über ihre Blütezeit bis hin zu ihrem Verfall. Mir persönlich hat es gefallen mal eine Geschichte nur in der direkten Rede zu lesen. Aber dafür habe ich auch nicht alles am Stück lesen können, dafür war es einfach zu anstrengend.

Die Sache mit den Frauen

Das Buch spielt in einer Zeit lange bevor unsere begann. Dementsprechend müsst ihr mit viel Misogynie rechnen. Eine handelnde Frau kommt auf all den 200 Seiten vor! Es ist eine werdende Mutter die sich bei einem Wachposten erkundigt ob die Mauern der Belagerung standhalten werden. Ihr Mann liege mit hohem Fieber im Bett. Die Wache versichert ihr das alles gut gehen wird und so kehrt sie zu ihrem kranken Mann zurück.

Frauen werden als etwas beschrieben das man mit Wohlstand befriedigen muss. Ich glaube in einer der Geschichten bleibt die Frau bei dem Mann obwohl er bitter arm ist. Bei zweien kehrt sie zu ihrem Vater zurück, weil sie das arme Leben nicht erträgt. (So scheint es zumindest.)

Nur für das Protokoll: Ich heiße so etwas überhaupt nicht gut! Aber als ich dieses buch kaufte wusste ich nichts über den Inhalt und nach kurzer Recherche stellt sich heraus der Autor hat das Buch um 1926 geschrieben. Also zwischen den Beiden Weltkriegen. Damals herrschte noch ein völlig anderes Bild. Vielleicht könnt ihr unter diesem Licht die Misogynie entschuldigen. (Mir fällt es selbst schwer)

Charaktere

Es kommen viele vor. Jeder hat seine Eigenarten, aber es sticht keiner wirklich heraus.

Fazit zu Der reichste Mann von Babylon

Wenn du über Misogynie hinweg sehen kannst und dich für Finanzen interessierst würde ich dir dieses Buch ans Herzen legen. ABER! Es ist kein Allheilmittel. In all diesen Geschichten geht eines hervor: Reichtum, oder besser gesagt Wohlstand ist harte Arbeit.