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Kategorie: Wissen

Von den Großen Lernen

In letzter Zeit geht mir alles zu langsam. Ich kann einfach nicht aufhören mir vorzustellen wie es wäre mein Traumleben zu leben. Obwohl es sich fast täglich ändert, bleibt eine Sache gleich. Ich will das sich jemand an mich erinnern wird. Da mich dieser Gedanke überhaupt nicht mehr los lassen will ich euch heute vorführen was für Leute ich in letzter Zeit als inspirierend empfunden habe. Diesen Beitrag werde ich wohl hin und wieder aktualisieren, aber nicht regelmäßig.

Zuerst meine bisherige Geschichte:

Ich bin in einem, aus meiner Sicht gesehen, halb kaputten Haushalt aufgewachsen. Meine Eltern blieben nur zusammen, wegen mir ihrem einzigen Kind. Aufgrund von schulischer (Un)leistung rutschte ich bereits als Teenager in Depressionen. Worauf hin sich meine Eltern trennten. (Knapp nach Weihnachten. Ist das nicht romantisch?) 2 oder 3 Jahre lang ging es mir mies. Ich meine wirklich verdammt schlecht. Ich hatte sogar Versuche unternommen es frühzeitig zu beenden. (Wie ich manches davon überlebt habe, weiß ich gar nicht…) In der Zeit lernte ich meinen heutigen Freund kennen wir sind seit 6 Jahren zusammen und obwohl er mich manchmal in den Wahnsinn treibt, schenkt er mir auch die Meiste Kraft. 2016 hat sich dann überhaupt so ziemlich alles für mich geändert:

Die erste Rettungsleine: Joanna Penn

Joanna Penn
Joanna Penn

Ich weiß nicht mehr wonach genau ich gesucht habe, aber ich bin über diese wundervolle Frau gestoßen. Sie hat bereits einige Bücher geschrieben und lebt nun seit einigen Jahren vom Schreiben. Hier habe ich mehr über sie geschrieben. Auf ihrer Website sind so viele unglaublich tolle Tipps wie man vom schreiben leben kann. Ich kann es nur jedem ans Herz legen. Seit jenem Tag habe ich es mir in den Kopf gesetzt, eines Tages wie sie leben zu können.

Ein paar Monate lang habe ich mich an diese Vorsätze gehalten, allerdings schlug meine Depression wieder zu und so musste ich bereits früh Rückschläge einstecken.

Die zweite Rettungsleine: Stefan James

Stefan James
Stefan James

Über ihn bin ich bei Youtube gestolpert. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht jedem Menschen zu helfen sein eigenes Leben zu meistern. Dazu gehört Achtsamkeit, Geld und Zeit zu haben. Momentan habe ich einen Kurs von ihm der sich auf die Business Seite des Buch Schreibens konzentriert. Es sind unglaublich hilfreiche Dinge darin enthalten. Auch diesen kann ich nur jedem empfehlen! Eines der ersten Videos die ich von ihm gesehen habe waren mit ihm und seiner Freundin Tatiana. Vor einigen Jahren war sie noch Studentin und pleite. Innerhalb kurzer Zeit (Ich glaube 3 Jahre oder ähnliches.) Hat sie sich eine eigene Beauty Marke aufgebaut.

Durch die Beiden habe ich mich eine Zeit lang mehr auf Amazon Verkauf konzentriert. Es ist ein interessantes Feld, aber momentan will ich mich mehr auf das Schreiben konzentrieren. In ein paar Jahren möchte ich durch Amazon meine eigenen Merchandise Sachen verkaufen. Das wird allerdings noch dauern.

Das waren meine zwei großen Rettungen. Durch die Beiden (Drei) habe ich angefangen mehr aus meinem Leben machen zu wollen. Mir ist die Lust am 8 Stunden Arbeitstag vergangen. Mein nächster Schritt war einige Bücher zu lesen.

Bücher

Rich Dad - Poor Dad

Robert Kiyosaki und sien Buch Rich Dad - Poor Dad
Robert Kiyosaki und sien Buch Rich Dad – Poor Dad

Ich war bei Thalia im Donauzentrum und wollte unbedingt etwas über Business kaufen. Dann sprang mich dieses Buch an. Ich hatte schon Robert Kiyosaki gehört, aber noch nicht allzu viel. Obwohl ich es haben wollte, zögerte ich und hätte es fast nicht gekauft. Mein Freund hat es dann schlussendlich für mich gekauft. Bisher bereue ich es keine Sekunde. Obwohl ich nicht mehr genau weiß was darin steht, so kann ich mich doch an meine Überraschung erinnern als ich es das erste Mal gelesen habe. In zwei Tagen hatte ich es durch. Bereits als Kind hat Robert Kiyosaki

all diese Lektionen gelernt, weswegen er sie auch so einfach verständlich niederschreiben kann.

Egal wie alt oder jung man ist. Das Buch ist ein Muss wenn man aus dem Hamsterrad ausbrechen möchte.

4-Stunden Woche

Timothy Ferrisss und sein Buch 4 -Stunden Woche
Timothy Ferrisss und sein Buch 4 -Stunden Woche

Das Buch ist von Timothy Ferriss. Es zählt unter den „Entrepreneurs“ (Ein coolerer Ausdruck für Geschäftsleute) schon zu den Klassikern. Timothys Karriere begann holprig. Mehrere Jobs hingeschmießen oder gefeuert, weil er es nicht so machen wollte wie der Boss. Als er dann sein eigenes Geschäft hatte, hat er sich fast zu Tode gearbeitet. Nach einem Nervenzusammenbruch hat er sein gesamtes Leben umgekrempelt. Er hat sich quasi selbst aus seiner Firma entfernt und sie ist nicht zusammengebrochen.

Seine Nachricht an alle Menschen ist: Man muss kein Millionär sein um wie einer zu leben. Er stellt einige Beispiele bereit wie günstig das Leben eines Nomaden sein kann. (Mittlerweile sind die Zahlen veraltet, aber nicht falsch nur durch die Inflation angehoben.)

Der reichste Mann von Babylon

George S. Clason
George S. Clason

Der reichste Mann von Babylon - von George S. Clason - Rezension

Das Buch habe ich auf eine Empfehlung eines Youtubers hin gekauft. Hier habe ich sogar eine Rezension dafür. Als ich es zum ersten Mal gelesen habe, habe ich mich einfach nur bestätigt in meiner Meinung gefühlt und nicht so sehr auf das Geschriebene geachtet, aber jetzt im Nachhinein spüre ich wie sehr es mir geholfen hat. Ich will es diesen Monat auf jeden Fall nochmal

lesen.

 

Das war im großen Ganzen meine bisherige Reise in Finanzielle Unabhängigkeit.

Weitere Große:

Dan Lok

Dan Lok und Stefan James
Dan Lok und Stefan James

Stefan James hat diesen Herren einmal bei sich eingeladen gehabt. Er ist unglaublich interessant. Er ist ohne ein Kenntnisse in Englisch nach Kanada ausgewandert (als Kind) und hat sich mittlerweile zu einem Millionär (wenn nicht sogar mehr!) hochgearbeitet. Allerdings ist er nichts für die Leute die sich leicht angegriffen fühlen. Er kümmert sich nicht um deine Gefühle. Sein Buch F*ck You Money gibt einen ziemlich guten Eindruck in seine Art. Seine Tipps sind Goldwert.

Kristen Martin

Kristen Martin und ihre bisherigen Bücher
Kristen Martin und ihre bisherigen Bücher

Sie ist eine Autorin. Sie bringt wöchentlich 2 Videos heraus hat in kürzester Zeit 4 Bücher geschrieben und scheint noch immer einen Vollzeitjob zu haben. Wie sie das alles schafft, verstehe ich nicht ganz, aber ihre Tipps zum Schreiben sind so interessant und unglaublich hilfreich das ich mir meist mehrere Videos von ihr ansehe.

Jenna Moreci

06Jenna Moreci

Sie, und ihre Community, nennt sie Cyborg. Woher das genau kommt weiß ich leider nicht, aber es passt. Ihre Stimme ist schrill und deine Gefühle sind ihr egal. Trotzdem ist sie ein Herzensguter Mensch der unglaublich viele Tipps zum Schreiben hat. Momentan veranstaltet sie ein gigantisches Giveaway für ihren neuesten Roman.

Das sind für mich die so ziemlich wichtigsten Menschen bisher gewesen. Habt ihr jemanden zu dem ihr aufschaut und dem ihr nacheifern möchtet? Wen ja wenn?

Ich freue mich eure Kommentare zu lesen!

Eure CK

Plot Armor?

Vor ein paar Wochen, habe ich auf Twitter das Wort Plot Armor erwähnt und, das hat bei ein paar Leuten Fragezeichen hervorgerufen. Mir war gar nicht bewusst, dass das Wort im deutschen Raum nicht so weit verbreitet ist. Deswegen will ich mir heute Zeit nehmen um über Plot Armor zu reden.

 

Was ist Plot Armor?

Zuerst einmal gibt es einige verschiedene Namen dafür beispielsweise Character Shield, Script Immunity oder auch Plot Shields. Sie alle sind Synonyme füreinander. Ich persönlich finde Plot Armor am zutreffendsten deswegen nutze ich es am häufigsten.

Plot Armor ist das was die ganzen Action Helden in diversen Filmen beschützt. Sei es ein Sturz aus einem Gebäude, ein unmöglicher Stunt oder auch vor psychologischen Schäden. Auf TV-Trope wird das Ganze sehr schön beschrieben:

When Bob is the lead protagonist of a work, his presence is essential to the plot. Accordingly, the rules of the world seem to bend around him. The very fact that he’s the main character protects him from death, serious wounds, and generally all lasting harm (until the plot calls for it). Even psychological damage can be held at bay by Bob’s suit of Plot Armor.

Zu Deutsch:

Wenn Bob der Hauptcharakter einer Geschichte ist, dann ist er wichtig für den Plot. Daher biegen sich die Regeln des Universums um ihn herum. Der Fakt das er der Hauptcharakter ist beschützt ihn vor dem Tod, ernsthaften Verletzungen, und jegliche Art von nachhaltigen Schmerzen. (Bis der Plot es verlangt.) Auch psychologische Schäden können durch Plot Armor zurück gehalten werden.

Also der Charakter wird vor allem Schlechten beschützt, außer es bringt den Plot voran.

 

Was ist so schlecht daran?

Es ist unrealistisch und nicht menschlich. Natürlich kann es aufgrund der Geschichte logisch sein, das ein Charakter kaum oder gar keinen Schmer Eine Szene hat sich regelrecht in mein Gehirn hineingefressen. Spoiler für James Bond Casino Royale voraus:

Als Vesper von den Bösen entführt wird und Bond ihnen hinterherfährt, kommt es zu einem Crash. Bonds Auto überschlägt sich gefühlte 15 Mal und er überlebt ohne bleibende Schäden davon zu tragen. Bei James Bond ist so etwas fast schon zu erwarten, aber hätte man den Stunt nicht ganz so heftig gemacht, wäre es realistischer gewesen. Und hätte mich nicht so aus der Geschichte herausgezogen.

Es gibt bestimmt noch tausende andere Fälle von Plot Armor, sie alle haben eines gemein: Sie holen den Zuschauer aus der Geschichte heraus.

 

Mein Charakter hat Plot Armor. Ist die Geschichte jetzt automatisch schlecht?

Auf gar keinen Fall! Keine Geschichte wird wegen einer einzigen Sache schlecht. Falls du tatsächlich feststellst das in deiner Geschichte Plot Armor vorkommt, kannst du die Geschichte anpassen. Selbst wenn du das nicht tust, dann kannst du es beim nächsten Mal besser machen.

Außerdem, wenn es nur einmal in der Geschichte vorkommt, dann sagen auch die wenigsten Leute etwas dagegen. Es geht hier mehr um so extreme Beispiele wie diese ganzen Superhelden/Actionhelden Geschichten. Keiner kann solche Szenen mehr ernst nehmen, denn jeder Hauptcharakter ist sicher.  So etwas ist öde.

 

Was kann man dagegen machen?

Lass den Charakter Schmerz fühlen. Nicht einfach ein bisschen Unwohlsein, lass ihn leiden. Wenn er aus einem Gebäude springt und sich nicht zumindestens etwas verknackst, dann läuft irgendetwas falsch. Aber das er sofort etwas fühlt ist nur die halbe Miete.  Selbst Stunden oder auch Tage später muss etwas von diesem Unfall übrig sein. Kein Mensch hält es aus mit einem verstauchten Bein zu laufen, als ob nichts gewesen wäre. Es kann schon so etwas subtiles wie mehr Pausen sein. Hauptsache seine Aktion ruft eine Reaktion hervor.

 

Aber zu jeder „Regel“ gibt es bekanntlich Ausnahmen:

Wenn der Charakter ein trainierte Soldat ist, wird er um einiges besser mit Schmerzen umgehen können als ein Teenager.

Auch Notsituationen sind eine Ausnahme. Es gibt ein paar Bergsteigerfilme, welche auf echten Geschichten basieren, in denen die Grenzen des menschlichen Körpers aufgezeigt werden. (Leider weiß ich von keinem mehr den Namen.) Bei dem Einen muss sich der Bergsteiger einen Arm selbst abschneiden um sich zu befreien. Bei dem Anderen muss der Bergsteiger auf einem gebrochenem Fuß mehrere Tage „gehen“ um nicht von seinen Freunden zurückgelassen zu werden die ihn für tot halten.
Bei Beiden geht es um Leben und Tod und, deswegen wachsen diese Menschen über sich hinaus.

Im Fantasy/Science Fiction Bereich gehört es vielleicht zum Charakter dazu. (Magie, Rüstungen die Stürze abfangen, etc.)

Außerdem haben manche Charaktere einfach eine riesige Portion Glück und kommen unverletzt aus einem fatalen Crash heraus.

Wenn ein Charakter Schmerzen überspielt, mag das für ein paar Stunden gut gehen, aber fast immer holt ihn die Realität ein und er erliegt den Schmerzen.

 

Fazit

Man kann ziemlich leicht in diesen Trope hinein fallen und das herauskommen, kann nerven zerrend werden.  Man muss sich also genau überlegen wie schlimm man dieses Trauma wirklich darstellt und vorallem wie der Charakter damit fertig wird.

Fällt euch ein Fall von Plot Armor ein? Ich bin mir sicher da gibt es ein paar Szenen. 😉

Eure CK

Wie schreibe ich an meinen Geschichten?

Hallo mal wieder! Heute habe ich mir überlegt, dass ich euch beschreibe wie ich arbeite. Ist zwar nichts Besonderes, aber es ist meins. 🙂

Schritt 1 – Viel auf Zetteln kritzeln

Die Meisten nutzen ja Notizbücher. Erstmal nicht schlecht, aber die kleinen sind mir zu klein und die großen zu unhandlich. Deswegen habe ich mir angewöhnt auf leeren Seiten alles auf zu schreiben. Da kann es dann sehr unübersichtlich werden. Falls es zu schlimm wird, schreibe ich das wichtigste auf einen neuen Zettel.

Was für Sachen schreibe ich auf?

Meist habe ich schon eine ungefähre Vorstellung wie die Geschichte starten und enden soll. Deswegen überlege ich am Meisten bei den Charakteren herum. Sobald sie halbwegs solide sind, beginne ich mit einer Outline. In die Outline rutschen dann hin und wieder Gesprächsfetzten oder Trivia über die Charaktere. Dann lasse ich es ein paar Stunden vielleicht sogar Tage liegen und lese es mir erneut durch. Wenn es mir passt, gut, wenn nicht dann schreibe ich es noch einmal neu.

 

Schritt 2 – Google Docs

So sieht die Übersicht bei Google Docs aus.
So sieht die Übersicht bei Google Docs aus.

Den 1. Entwurf schreibe ich in Google Docs. Falls ihr das nicht kennt: Es ist eine Anwendung von Google (eh klar) die man auf jedem Internetfähigem

So sieht das Fenster aus während dem Schreiben bei Google Docs.
So sieht das Fenster aus während dem Schreiben bei Google Docs.

Gerät nutzen kann. Es ist zwar nicht extra fürs

Roman schreiben gedacht, aber ich finde es praktisch. Ich kann in der Arbeit am PC schreiben. In der U-Bahn am Handy und zuhause am PC oder Tablet. Das ist wichtig für mich, da ich nie eine Ausrede habe das ich das Dokument nicht dabei habe. Ich finde trotzdem immer wieder genug Ausreden. 😉

 

Schritt 3 – Pause

Das hört man immer wieder und ist auch wirklich wichtig. Man gewinnt Abstand und bekommt eine neue Sicht auf seinen Text. Ich kann es nur

 

Schritt 4 – Editing/Neu schreiben

Bei mir hat es sich etabliert, dass ich den Text meist vollkommen neu schreibe. Das kommt meist daher, dass ich schon während dem Schreiben Veränderungen vorgenommen habe, die ich jetzt rückwirkend schreiben muss.

Nachdem ich den Text neu geschrieben habe, lasse ich ihn meist noch einmal ein paar Tage liegen.

 

Schritt 5 – Editing

Jetzt geht es wirklich ans Eingemachte. Im Moment bin ich noch unzufrieden mit meinem Editing Prozess, deswegen gehe ich nicht allzu genau darauf ein.

Jedenfalls:

  • Streiche ich prinzipiell alle unnötigen Füllwörter
  • Schaue mir jede direkte Rede an ob klar ist wer spricht (Wortwahl, etc.)
  • Außerdem versuche ich auf die Sinne zu achten. Jeder sollte angesprochen werden.

Warum bin ich unzufrieden mit meinem Prozess?

Weil ich das Gefühl habe nicht tief genug zu graben. Aber ich bin überfordert und weiß nicht wo ich bohren soll. Mein 1. Roman ist momentan bei einer Lektorin, ich glaube nach Ihrer Rückmeldung kann ich mich besser orientieren.

 

Schritt 6 – Testleser

Mit Testlesern, habe ich bisher sehr gemischte Erfahrungen gemacht. Zuersteinmal habe ich viel zu viele angeworben und drei von sechs haben sich seitdem nicht mehr bei mir gemeldet. Naja. Von den Dreien die sich gemeldet haben, habe ich mit einer „Rückmeldung“ fast nichts anfangen können, dafür waren die anderen Beiden toll.

Beim nächsten Mal werde ich mehr Wert auf die Suche legen.

 

(Schritt 7 – Lektorat

Das wäre mein idealer letzter Schritt. Momentan ist der Prozess noch so chaotisch, das der letzte Schritt nicht zuletzt kommt, aber das macht nichts. Irgendwann klappt es richtig.)

 

Das war mein Schreibprozess, gerne würde ich mehr über meinen Veröffentlichungsprozess reden, nur leider habe ich noch nichts veröffentlicht. ^^‘

Wie ist das Schreiben bei euch? Auch so chaotisch wie bei mir?

Ich freue mich über Eure Kommentare!

Eure CK

Liebesdreiecke – Wozu?


Hallo! Schön das ich eure Aufmerksamkeit habe. Nein ich bin nicht plötzlich auf einer total negativen Welle wo ich gegen die Liebe bin. Ich habe nur etwas gegen den Subplot „Liebe“ oder besser gesagt Liebesdreieck. In der ersten Fassung meines Buches gab es ein solches und heute möchte ich mir Gedanken machen wozu so etwas gut sein könnte oder ob man das überhaupt braucht.

Das obligatorische Was ist das?

Meist steht eine Frau/Mädchen/weibliches Wesen im mittelpunkt und sie muss sich zwischen zwei Männern/Burschen (Jungen)/männlichen Wesen entscheiden. Der Eine ist der Badboy (Edward aus Twilight) mit dem sie nicht zusammenkommen sollte und der andere ist der nette Junge (Jacob) von nebenan.

Mir fällt auf das sich das Mädchen oft für den bösen Jungen entscheidet. Ich denke damit will der/die Autor/in, ob bewusst oder nicht, einen inneren Wunsch befriedigen. Denn im echten leben fällt die Wahl meist auf den „guten“ Jungen. Quasi auf Sicherheit, statt auf Abenteuer. Ein Roman gibt einem die Freiheit das Verrückte zu tun was man im echten Leben nie tun würde.

 

Damit sind wir auch schon bei dem Wozu?

Die Leibe wird, wenn es sich nicht gerade um einen Liebesroman oder Erotikroman handelt, als Sideplot genutzt. Es ist ein netter Zeitvertreib um die Wortanzahl nach oben zu treiben. Zumindest so fühlen sich die meisten Liebesdreiecke für mich an. Selten hat die Entscheidung des Mädchens viel mit dem Plot zu tun, stattdessen steht statt Name A zum Schluss Name B öfters. In ein paar Extremfällen könnte man die männlichen Wesen wohl durch Pflanzen ersetzten.

 

Das hört sich alles ziemlich mies an. Sind wirklich alle Liebesdreiecke so schlimm?

Bei Weitem nicht! Aber Ausnahmen bestätigen die Regeln.

 

Was könnte man machen um sie besser zu machen?

Das Wichtigste, meines Erachtens, ist dem Liebesdreieck eine Bedeutung in der Geschichte zu geben.

Beispiel:

Unsere Heldin ist bei Nacht ein furchteinflössende Rächerin und bei Tag ist sie in einem Finanzunternehmen. Die Hauptgeschichte konzentriert sich auf ihren beschwerlichen Weg die Gegend von den vielen Verbrechern zu befreien.  Im Laufe der Geschichte lernt sie Badboy kennen, der sie dazu überreden will ihr Leben nach ihren Vorstellungen zu leben und sich nicht um das traditionelle Bild zu kümmern.  Ihr neuer Kollege ist der nette Nachbarsjunge, der sie dazu überzeugen will mit ihm die Firma zu übernehmen.

Hier hat die Entscheidung zwischen den Beiden Männern eine tiefe Bedeutung. Wenn Sie sich für einen entscheidet verliert sie den anderen mit Sicherheit.

 

Eine andere Möglichkeit wäre das Ende der Beziehung überraschend zu machen. Vielleicht entscheidet sich die Hauptcharakterin zum Schluss für keinen von Beiden oder sie entscheidet sich nach einigen Abenteuern doch für den Nachbarsjungen, nur um fest zustellen das er kein Interesse mehr an ihr hat. Auch der Badboy will nichts mehr von ihr.

 

Also braucht man ein Liebesdreieck?

Ja und Nein. Man braucht in den meisten Fällen einen Sideplot, aber es muss nicht immer Liebe sein. In den nächsten Wochen überlege ich mir ein paar Sideplots für euch.

Jedenfalls ist es in Ordnung ein Liebesdreieck zu haben. Es sollte nur nicht dieses ewig gleiche 101 Liebesdreieck sein. Lasst eurer Fantasie freien Lauf.

Es gibt noch hunderte von anderen Varianten, ich hoffe das ich euch hier ein paar Idee geliefert habe.

Was haltet ihr von Liebesdreiecken? 

Eure CK

VLB – Was ist das was kann das?

Hallo! Tut mir leid das es letzten Freitag nicht geklappt hat, aber dafür mache ich heute wieder ein ziemlich großes Thema: VLB. Okay so groß ist es nicht, aber unglaublich wichtig. Es ist ein weiterer Teil des Buch Wien Vortrags „Selbst geschrieben – selbst verlegt“.

Hier gelangt ihr zum ersten Teil in welchem es um die Buchpreisbindung geht. Ein etwas trockenes Thema, aber es gehört dazu.

VLB – Wofür steht es?

VLB bedeutet Verzeichnis Lieferbarer Bücher. Ziemlich selbst erklärend oder? Jedenfalls werden hier alle  deutschsprachigen, lieferbarer Titel gelistet. Damit sind nicht nur Bücher gemeint sondern auch: Kalender, E-Books und „Non-Book-Article“.

Woher bekommt VLB die Sachen?

Über die ISBN Nummer und die GTIN bei Non-Book-Artikeln. Die Verkäufer melden ihre Artikel und VLB nimmt sie in den Katalog auf. Sobald sie gemeldet sind kann jeder sie bestellen und im eigenen Laden verkaufen.

Außerdem gibt es eine Referenzdatenbank, mit dieser geht die VLB sicher das die richtigen Preise genannt werden.

Falls du einen Webshop hast und Bücher oder Non-Book-Artikel verkaufen möchtest ist das mit VLB ebenfalls möglich.

 

Und was bringt mir das alles?

Als Verlag? Verdammt viel!

Als Selfpublisher? Mindestend genauso viel!

Wenn deine Bücher bei der VLB aufliegen sind sie für jeden Buchshop bestellbar. Damit ist eine riesige Hürde genommen. Theoretisch ist es möglich das jeder Buchshop dein Buch zum Verkauf auflegt.  Stell dir das mal vor! *Träum*

Zurück zum wichtigen: Wie viel muss ich zahlen?

Das ist sehr unterschiedlich und es wäre viel einfacher dir den Link zu geben. Also hier bitte.

Einfach gesagt wenn du die Daten gut herrichtest (siehe weiter unten), dann musst du weniger zahlen. Aber der Mindestbetrag ist trotzdem 69, 00 €. Die ist allerdings pro Monat, also nicht ganz so tragisch. Falls ein einziges Buch nicht in die „Gold“ Kategorie fällt, dann kostet es 99,00 € im Jahr.

Gibt es minimal Anforderungen?

Ja, das sind diese hier:

  • Identifikationsnummer (ISBN)
  • Titel (vollständiger Titel und falls vorhanden Untertitel)
  • Verlag (MVB-Kennnummer, Verkehrsnummer)
  • Lieferbarkeitsangabe (Angabe der Verfügbarkeit)
  • Warengruppe (Laut WG-Systematik)
  • Preisangabe inkl. Preistyp (Angabe über Ladenpreisbindung, Mehrwertsteuer, etc.)
  • Produktform (E,Book oder Buch oder Audiobuch)
  • Erscheinungstermin

Wenn man diese nicht anführt wird das Buch nicht in das VLB aufgenommen.

Was hat es mit den Gold/Silber/Bronze Kategorien auf sich?

Das sind Felder die bei einer Branchenumfrage als besonders relevant eingestuft wurden. Im besten Fall, alle Felder sind ordnungsgemäß ausgefüllt, hat man den Goldstatus somit muss man nur 2,70 € für eine Neuerscheinung zahlen. Wenn eines nicht gepflegt ist fällt man in die „Silber“ Kategorie (3,85 €). Sobald 2 oder mehr Felder ungepflegt sind dann fällt man in die „Bronze“ Kategorie (5,10 €).

Was sind das für Datenfelder?

  • Lieferbarkeitsangabe
  • Cover
  • Hauptbeschreibung (Text zur weiteren Beschreibung des Titels)
  • Autor/Herausgeber/Urheber
  • Umfang (Seitenanzahl und ähnliches)
  • Verschlagwortung
  • Produktsprache
  • Thema-Klassifizierung

Diese Angaben müssen Quartalsweise bestätigt werden. Falls man den Stichtag verpasst fällt das Buch automatisch in Silber oder Bronze. Das heißt ihr zahlt mehr. Im Nachhinein könnt ihr für das Quartal nicht wieder hochgestuft werden.

Es gibt außerdem von der VLB empfohlene Felder.

Diese sind im Normalfall eher für den Leser:

  • Inhaltsverzeichnis
  • Zielgruppe
  • Auflagenangabe (1. Auflage, etc.)
  • „Unechte“ Reihenangabe („Inhaltlicher Bezug von Titeln“)
  • Related Product (Vor-/Nachauflage)
  • Related Product (Verknüpfung zwischen Print/ E-Book)
  • Related Product (weitere Prduktformen Audiobook)
  • Warengruppenspezifische Abfragen (zb. Kinderbuch)