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C.K. Moises Posts

Mein überdimensionales Projekt

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Eigentlich wollte ich nie so…offen über mein Projekt schreiben sondern meine Geschichten alles erzählen lassen. Nun ja es wird noch eine Ewigkeit dauern, deswegen will ich ein wenig über mein Universum reden. Außerdem ist es schon lange her das ich über die Vorgeschichte geschrieben habe.

So ähnlich wie bei diversen Comicbüchern handelt es sich um ein Multiversum, allerdings lange nicht so exzessiv. Es gibt ’nur‘ drei Universen. Wobei in meinem Fall wohl Sphären treffender wären.

Lasst uns am Anfang beginnen:
Zuerst ist da unsere Erde. Aufgrund von massiven Überflutungen wird der Großteil der Oberfläche zerstört.
Ein Mann mit Vater, beide mit massiven Gott komplexen, wollen Retter der Welt spielen. Sie haben sich auf so eine Situation vorbereitet. Sie haben ein riesiges Gebiet beim Mount Everest gekauft und gesichert. Außerdem haben sie tonnenweise Arbeitsmaterial dorthin geschafft. Der Vater überlebt die Flut nicht (Herzversagen) und der Sohn rutscht in eine Krise. Lucia steht ihm beiseite. Zusammen ersinnen sie einen Plan für die Zukunft, denn Lucia hat großes vor.
Sie hatte eine ältere Schwester vor der Flut. Mit dieser hatte sie kleine Behälter in denen Ratten lebten. Alle hatten unterschiedliche Lebensbedingungen. (Kein Licht, Extrem viel Wasser, nur ein Männchen, etc.) Bei der Flut ging alles verloren. Allerdings hat sie jetzt die Möglichkeit das neu zu erleben nur in sehr viel größer.
Der mit den Gott komplexen lässt abgesperrte Siedlungen bauen. Das wird allerdings einige Jahrzehnte in Anspruch nehmen und sie wollen als junge Menschen darüber herrschen. Die Technologie ist noch nicht soweit, weswegen sie in einen Kryoschlaf versetzt werden. Lucia will aber alleine herrschen, weswegen sie den Beratern (die sich derweil um die Geschäfte kümmern) aufträgt nur sie wieder aufzuwecken.
Gesagt, getan nach einigen hundert Jahren steht Lucia aus ihrem Schlaf auf. Es wurde ein Roboter gebaut der ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Sie ist zufrieden und lässt ihr Bewusstsein übertragen. Sie beginnt zu herrschen.

Auf der Welt ist derweil viel passiert. Insgesamt 24 Siedlungen sind entstanden und alle haben unterschiedliche Lebensbedingungen, allerdings nicht auf die Bedürfnisse des Körpers bezogen sondern viel psychologischer. (Glaube an Gott verbieten/erlauben, Inzest legalisieren, Rassismus fördern,…)

In einer Siedlung lebt Sam. Sam ist nichts besonderes. Ein bisschen kränklich und eher zurück gezogen. Außer seiner Mutter hat er niemanden. Sein Vater starb im Gefängnis. Allerdings hinterließ ihm dieser einen Plan und einen Schlüssel. Beides vergammelt in einer Schublade. Eines Tages taucht Samantha auf. Es war alles nur eine Verwechslung für sie wäre beides bestimmt gewesen. Samantha überzeugt Sam mit ihr aus der Siedlung auszubrechen. Mit einem lauten Knall verschwinden die schützenden Wände. Und sie sehen sich der absoluten Wildnis gegenüber.
Sie treffen auf Widerstandskämpfer und nach langen Kämpfen zwingen Sie Lucia in die Knie. Diese will aber ihren Untergang nicht wahr haben und lässt Bomben auf der gesamte Erde hoch gehen.
Ein Mann, der sich im Stillen gegen Lucia auflehnte, flüchtet mit seinen Adoptivkindern zum Luftschiff das einzig für Lucia bestimmt war. Dort muss er sich von ihnen trennen, denn Lucia ist knapp hinter ihm. Er lässt die Rakete mit den Kindern an Bord aufsteigen und so werden sie gerettet. Die letzten Menschen.

Irgendwann treffen sie in der weiten Galaxis auf ein Schiff mit zwei Aliens. Sie sind Ihnen freundlich gesonnen und beginnen auf sie aufzupassen. Während sie so durch den Weltraum treiben erklären die Aliens den Kindern ihr Hobby.
Planeten züchten.
Jedes Kind bekommt seinen eigenen Samen zum Aufpassen. Auf diesen Planeten beginnt neues Leben und die Kinder werden zu Göttern ihrer eigenen Welt. Sie können Gesetze erlassen (Pinker Himmel, Menschen können nicht sterben, keine Fleischfressenden Tiere,…) können von weit weg regieren oder sich mitten in das Geschehen stürzen.

 

Natürlich war das längst nicht alles aber der gröbste Umriss. Falls Ihr euch fragt wo die dritte Sphäre ist…glaubt ihr das Aliens rein zufällig in der Nähe eines zerstörtem Planeten sind?

Wie gefällt es euch? Habt ihr noch Fragen? Ich beantworte alles sehr gerne.

Der Schmetterling

 

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Es gibt nur ihn,
Ganz allein fürchtet er seinen Schatten
Er wird verschrien

 

Kein Ausweg so schien
War für sie mehr offen, konnte nur hoffen das die anderen einen hatten.
Es gibt nur ihn.

Aber dann die Lösung ihm erschien.
Sie muss, schwinden seine Latte.
Er wird verschrien

Verformt wurden seine Linien,
Er war fast wie Watte.
Es gibt nur ihn.

Wie sie blühen! Seine Lilien.
Untenrum ist er ganz glatt.
Er wird verschrien.

Lebt im Reich der Utopien,
Jetzt gibt es nur noch sie.
Es gibt nur ihn.
Er wird verschrien

 

Ein wenig konfus oder? Aber es hat eine ziemlich wichtige Bedeutung. Vielleicht habt ihr die heraus gelesen. 😉

Die Frau am Steuer

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Photo credit: dalechumbley via VisualHunt / CC BY-NC-ND

Eine Aussicht über das kalte, trübe Meer,
Das Luftschiff segelt auf den toten Winden.
Keine Chance auf Heimkehr.

In einer Hand den Speer.
Nur um diesen Kontinent zu finden.
Eine Aussicht über das kalte, trübe Meer.

In diesem endlosen Luftmeer,
Ihre Hoffnungen schwinden.
Keine Chance auf Heimkehr.

Wie ein alter Feldheer,
Steht sie, und weiß sie müssen sich weiter schinden.
Eine Aussicht über das kalte, trübe Meer.

Für dieses Abenteuer gewinnt sie keine Lorbeer,
Wie lange sie sich wohl noch winden?
Keine Chance auf Heimkehr.

Ihr größtes Begehr,
Dort können sie es finden!
Eine Aussicht über das kalte, trübe Meer.
Keine Chance auf Heimkehr.

Villanelle

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Ich habe mich dazu entschieden regelmäßig Villanellen zu schreiben.

Warum?
Weil es nicht so „anstrengend“ ist wie die anderen Gedichtformen ist, obwohl mir die auch besser als erwartet gefallen. Außerdem will ich über die Charaktere in meinen Geschichten schreiben. Ich hab das Gefühl als könnte ich sie dann besser verstehen. Oder vielleicht auch ihre Geschichte mir besser vor Augen halten. Die Villanelle über Santos verrät eigentlich schon relativ viel über seinen Zustand und wie es dazu kam.

Das klassische Reimschema ist: A1bA2 abA1 abA2 abA1 abA2 abA1A2

Kurze Geschichte zur Villanelle: 
Zum ersten Mal wurde sie im 16. Jahrhundert in Italien niedergschrieben. 17. bis 19. Jahrhundert war sie so gut wie ausgestorben. Im 20. Jahrhundert wurde diese plötzlich wieder relevant.
Klassische Dichter: Sylvia Plath, Dylan Thomas, Eugene O’Neill,…
Moderne Dichter: Claire Kelley,…

Musik beim Schreiben?

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Ich persönlich brauche es meistens, denn zu hause habe ich selten Ruhe. Mein Freund hört gerne laute Musik die mich ablenkt einen anderen Raum kann und will ich nicht nutzen also habe ich Kopfhörer. Theoretisch nicht meine eigenen, aber wenn er sie nicht nutzt…

Bei mir läuft entweder ein Soundtrack von Spielen (Animal Crossing, Kingdom Hearts …) oder auch manchmal klassische Musik (Mozart, Bach, Strauß,…)

Warum so etwas spezielles?

Videospielmusik wurde entworfen damit man möglichst lange konzentriert bleibt. Und es macht einfach Laune. Wenn an einmal eine fröhliche Szene bei Hüpfgeräuschen von Mario geschrieben hat weiß was ich meine.

Klassik hat einen ähnlichen Effekt und überhaupt bin ich ein Fan davon. Liegt wohl an meiner Erziehung. Statt Kinderlieder hatte ich Opern auf CD.

 

Warum verzichte ich auf typische Musik?

Der Gesang lenkt mich ab. Natürlich gibt es auch andere Musik ohne Gesang, aber irgendwie gefällt mir die nicht.

Also, wie handhabt ihr das?

Photo credit: Thomas Hawk via Visual Hunt / CC BY-NC