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C.K. Moises Posts

Plot Armor?

Vor ein paar Wochen, habe ich auf Twitter das Wort Plot Armor erwähnt und, das hat bei ein paar Leuten Fragezeichen hervorgerufen. Mir war gar nicht bewusst, dass das Wort im deutschen Raum nicht so weit verbreitet ist. Deswegen will ich mir heute Zeit nehmen um über Plot Armor zu reden.

 

Was ist Plot Armor?

Zuerst einmal gibt es einige verschiedene Namen dafür beispielsweise Character Shield, Script Immunity oder auch Plot Shields. Sie alle sind Synonyme füreinander. Ich persönlich finde Plot Armor am zutreffendsten deswegen nutze ich es am häufigsten.

Plot Armor ist das was die ganzen Action Helden in diversen Filmen beschützt. Sei es ein Sturz aus einem Gebäude, ein unmöglicher Stunt oder auch vor psychologischen Schäden. Auf TV-Trope wird das Ganze sehr schön beschrieben:

When Bob is the lead protagonist of a work, his presence is essential to the plot. Accordingly, the rules of the world seem to bend around him. The very fact that he’s the main character protects him from death, serious wounds, and generally all lasting harm (until the plot calls for it). Even psychological damage can be held at bay by Bob’s suit of Plot Armor.

Zu Deutsch:

Wenn Bob der Hauptcharakter einer Geschichte ist, dann ist er wichtig für den Plot. Daher biegen sich die Regeln des Universums um ihn herum. Der Fakt das er der Hauptcharakter ist beschützt ihn vor dem Tod, ernsthaften Verletzungen, und jegliche Art von nachhaltigen Schmerzen. (Bis der Plot es verlangt.) Auch psychologische Schäden können durch Plot Armor zurück gehalten werden.

Also der Charakter wird vor allem Schlechten beschützt, außer es bringt den Plot voran.

 

Was ist so schlecht daran?

Es ist unrealistisch und nicht menschlich. Natürlich kann es aufgrund der Geschichte logisch sein, das ein Charakter kaum oder gar keinen Schmer Eine Szene hat sich regelrecht in mein Gehirn hineingefressen. Spoiler für James Bond Casino Royale voraus:

Als Vesper von den Bösen entführt wird und Bond ihnen hinterherfährt, kommt es zu einem Crash. Bonds Auto überschlägt sich gefühlte 15 Mal und er überlebt ohne bleibende Schäden davon zu tragen. Bei James Bond ist so etwas fast schon zu erwarten, aber hätte man den Stunt nicht ganz so heftig gemacht, wäre es realistischer gewesen. Und hätte mich nicht so aus der Geschichte herausgezogen.

Es gibt bestimmt noch tausende andere Fälle von Plot Armor, sie alle haben eines gemein: Sie holen den Zuschauer aus der Geschichte heraus.

 

Mein Charakter hat Plot Armor. Ist die Geschichte jetzt automatisch schlecht?

Auf gar keinen Fall! Keine Geschichte wird wegen einer einzigen Sache schlecht. Falls du tatsächlich feststellst das in deiner Geschichte Plot Armor vorkommt, kannst du die Geschichte anpassen. Selbst wenn du das nicht tust, dann kannst du es beim nächsten Mal besser machen.

Außerdem, wenn es nur einmal in der Geschichte vorkommt, dann sagen auch die wenigsten Leute etwas dagegen. Es geht hier mehr um so extreme Beispiele wie diese ganzen Superhelden/Actionhelden Geschichten. Keiner kann solche Szenen mehr ernst nehmen, denn jeder Hauptcharakter ist sicher.  So etwas ist öde.

 

Was kann man dagegen machen?

Lass den Charakter Schmerz fühlen. Nicht einfach ein bisschen Unwohlsein, lass ihn leiden. Wenn er aus einem Gebäude springt und sich nicht zumindestens etwas verknackst, dann läuft irgendetwas falsch. Aber das er sofort etwas fühlt ist nur die halbe Miete.  Selbst Stunden oder auch Tage später muss etwas von diesem Unfall übrig sein. Kein Mensch hält es aus mit einem verstauchten Bein zu laufen, als ob nichts gewesen wäre. Es kann schon so etwas subtiles wie mehr Pausen sein. Hauptsache seine Aktion ruft eine Reaktion hervor.

 

Aber zu jeder „Regel“ gibt es bekanntlich Ausnahmen:

Wenn der Charakter ein trainierte Soldat ist, wird er um einiges besser mit Schmerzen umgehen können als ein Teenager.

Auch Notsituationen sind eine Ausnahme. Es gibt ein paar Bergsteigerfilme, welche auf echten Geschichten basieren, in denen die Grenzen des menschlichen Körpers aufgezeigt werden. (Leider weiß ich von keinem mehr den Namen.) Bei dem Einen muss sich der Bergsteiger einen Arm selbst abschneiden um sich zu befreien. Bei dem Anderen muss der Bergsteiger auf einem gebrochenem Fuß mehrere Tage „gehen“ um nicht von seinen Freunden zurückgelassen zu werden die ihn für tot halten.
Bei Beiden geht es um Leben und Tod und, deswegen wachsen diese Menschen über sich hinaus.

Im Fantasy/Science Fiction Bereich gehört es vielleicht zum Charakter dazu. (Magie, Rüstungen die Stürze abfangen, etc.)

Außerdem haben manche Charaktere einfach eine riesige Portion Glück und kommen unverletzt aus einem fatalen Crash heraus.

Wenn ein Charakter Schmerzen überspielt, mag das für ein paar Stunden gut gehen, aber fast immer holt ihn die Realität ein und er erliegt den Schmerzen.

 

Fazit

Man kann ziemlich leicht in diesen Trope hinein fallen und das herauskommen, kann nerven zerrend werden.  Man muss sich also genau überlegen wie schlimm man dieses Trauma wirklich darstellt und vorallem wie der Charakter damit fertig wird.

Fällt euch ein Fall von Plot Armor ein? Ich bin mir sicher da gibt es ein paar Szenen. 😉

Eure CK

Meine Ziele für den März

Hoppala da habe ich glatt den Monatsbeginn verpasst ^^‘ Also mit einer Woche Verspätung teile ich mit euch meine Ziele für den März.

Aber zuerst, will ich sehen wie der Februar aussieht:

  • Nano Projekt fertig bearbeiten
  • Kurzgeschichten schreiben
  • Kurzgeschichte überarbeiten
  • Nächsten Roman planen
  • Nano Projekt fertig bearbeiten

Das habe Projekt habe ich begraben. Es hat einfach nicht richtig funktionieren wollen. Es liegt noch auf meinem USB Stick, falls ich jemals dazu zurück möchte, aber für den Moment bleibt es einfach liegen. Also quasi erledigt 😉

  • Kurzgeschichten schreiben

Eine Kurzgeschichte ist fertig und eine andere ist noch im Werden.

  • Kurzgeschichte überarbeiten

Fertig überarbeitet ist schon eine Geschichte, wenn mein Roman zurück ist von der Lektorieren, werde ich diese wahrscheinlich lektorieren lassen.

  • Nächsten Roman planen

Ein Teil vom nächsten Roman ist schon fertig geplant. Es wird so etwas wie eine Novelle, die vorrausichtlich mit einer zweiten Novelle in eeinem Buch zu ergattern sein wird.

Also praktisch 3 von 4 erreicht. Yay! 😀

Meine Ziele für März

Autoren Ziele:

  • Lektorierten Roman zurück erhalten und mit Bearbeitung beginnen
  • Kurzgeschichte fertig schreiben
  • Lektorierten Roman zurück erhalten und mit Bearbeitung beginnen

Ist hoffentlich selbst erklärend 😉

  • Kurzgeschichte fertig schreiben

Auch irgendwie klar

Private Ziele:

  • BRP nachholen
  • Führerschein bestehen
  • BRP nachholen

Im Nachhinein betrachtet war es nicht schlau von mir nicht auf meine Mutter zurhören, aber zu der Zeit hätte ich es wahrscheinlich gar nicht geschafft. Es war eine wirklich schwere Zeit für mich. Jedenfalls will ich versuchen noch dieses Jahr meine Berufsreifeprüfung zu bestehen.

  • Führerschein bestehen

Der Führerschein geht mir auch schon etwas auf die Nerven, aber dieses Mal habe ich ein super Gefühl 🙂 Am 14. habe ich ihn dann endlich in der Tasche 😉

 

Dadurch das ich mich ein wenig mehr auf mich persönlich konzentrieren möchte ist meine Liste dieses Monat eher kurz, aber sobald ich die ersten Prüfungen von der BRP hinter mir habe, was noch vor dem Sommer sein sollte, wird die Liste wieder länger. Meine Blogbeiträge werden deswegen aber nicht weniger werden.

 

Ich bin ganz zufrieden mit mir. Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr alles erreicht was ihr wolltet?

Eure CK

Dracula von Bram Stoker -Rezension


Da hatte ich mich wohl in der Woche vertan. Tut mir leid für die Pause. Dafür bekommt ihr dieses Mal die Rezension von Dracula von mir. Ich habe ein klares Defizit an Klassikern. Ich muss ehrlich sagen, ich kenne sie zwar vom Namen her, aber gelesen habe ich sie noch nie. Das will ich in diesem Jahr ändern und Dracula macht den Anfang. Außerdem will ich mit meiner Rezension etwas mehr auf das eingehen, was gut von der Geschichte ist und was nicht funktioniert. Wie genau ich das mache, werde ich mit den nächsten Rezensionen noch testen.

Allgemein

Titel: Dracula

Autor: Bram Stoker

Seiten: 486

Public Domain (!)

Die Charaktere

Bevor ich auf die einzelnen Charaktere eingehe, will ich sagen das das Buch schon 1800 heraus kam. Zu der Zeit wurde, meiner Meinung nach, noch nicht soviel wert auf die Charakterentwicklung gelegt. Zumindest fühlen sie sich zum großteils flacher an, als die heutigen. Deswegen wird der Abschnitt eher kurz und oberflächlich sein.

Jonathan Harker

Wir lernen ihn als erstes kennen. Er ist sehr pflicht bewusst und hat einen straken Sinn für Gerechtigkeit. (Obwohl es ihn schmerzt kehrt er in das Schloss Dracula zurück.) Eine wirkliche Veränderung ist nicht zu erkennen. Gerade das er verbittert gegen Dracula wird, aber wer wäre das nicht wenn seine Frau in Gefahr schwebt?

Mina Harker

Ich habe einmal eine Rezension gelesen in der sie als OP, over powered, bezeichnet wurde. Das kann ich nur teilweise nach vollziehen, aber alles in allem ist sie tatsächlich die stärkste Charakterin.

Lucy Westenra

Sie ist weniger ein Charakter als mehr ein Plotpoint. Sie bringt die Truppe zusammen und ja. Sie tut noch eine Sache, aber das wäre ein großer Spoiler, also lassen wir das.

Mina bezeichnet sie immer als lieb und hilfsbereit, aber aus meiner Sicht verhält sie sich normal freundlich. Redet mit älteren Herren und hat Mitleid mit einem Hund. Ihre Persönlichkeit hat keine wichtige Rolle sondern nur ihr Körper. Deswegen hätte sie auch fast eine Topfpflanze sein können.

Arthur Holmwood

Arthur hat es schwer. Innerhalb von wenigen Tagen verliert er fast alle seine lieben Menschen. Ansonsten sehe ich ihn al bewaffnete Topfpflanze. Wirklich wichtig ist er nur in ein paar wenigen Momenten. Wenn ich es mir recht überlege würde die Geschichte fast eins zu eins funktionieren, wenn er nicht da gewesen wäre.

So viel zu ihm.

Quincey P. Morris

Ich vergesse die Hälfte der Zeit über das er existiert. Sagt eigentlich genug.

Dr. John Seward

Aus seiner Sicht erleben wir auch einen Teil der Geschichte. Er wirkt wie ein kleiner Schoßhund des Professors. Fast immer sagt er ja und Amen. Nur einmal tut er etwas vollkommen aus sich heraus und das ist ein wichtiger Punkt in der Geschichte. Wenn van Helsing nicht dabei ist, ist er vorallem auf seinen Patienten Renfield fixiert. Der hat eine wirklich interessante geistige Störung. Zum Ende hin wird er weiser und etwas verbittert.

Professor Abraham van Helsing

Der berühmt, berüchtigte Vampirjäger ist ein Belesener. Falls ihr den Anime Van Helsing gesehen habt, vergesst ihn.  Dieser hier ist einfach ein Bücherwurm der einmal über Vampire gestolpert ist. So wie die Anderen Männer versucht er ein außerordentlicher Gentleman zu sein und das Leben vorallem für Mina und Lucy so angenehm wie möglich zu machen. Bis zur Hälfte des Buches ist er allerdings kaum mehr als ein Zaungast.

Renfield

Er ist nicht direkt eine handelnde Figur, aber er ist interessant. Seine zuvor angesprochene geistige Störung ist es, lebendige Wesen zu essen. Zuerst Fliegen, dann Spinnen und auch ein paar Vögel. Er glaubt dadurch deren Leben in sich aufzunehmen, besser gesagt deren Lebensenergie. Ein paar Mal wirkt er richtig klar im Kopf und dann beginnt er sofort mit Philosophie um sich zu schmeißen. (Was teilweise erst nach mehrmaligem Lesen seine volle Wirkung entfacht.

Dracula

Der Namensgeber darf natürlich nicht fehlen. Er funktioniert erstaunlich gut. Ich habe den Roman angefangen mit der Erwartung, das Dracula so ein komischer Bösewicht sein wird ohne das man jemals viel von ihm sieht oder ihn näher kennen lernt. Tatsächlich aber ist er ein eigener „Mensch“ der ganz ohne seine Gegenspieler funktionieren würde. Er existiert nicht einfach sondern sein Umfeld reagiert tatsächlich auf ihn. Wir lernen ein paar Dinge über ihn und seine Vergangenheit. Alles in allem ist er ein guter Bösewicht.

 

Also als kurze Zusammenfassung der Charaktere: 3 von Ihnen könnte man fast leicht durch Topfpflanzen ersetzten. Außer kleine Ausnahmen fügen sie der Geschichte nichts hinzu.  Aber das ist alles nur meine Meinung, ich würde mich sehr freuen wenn ihr mir widerspricht.

 

Plot

Es gibt für mich keine offensichtliche Lücken nur an manchen Stellen sind die Charaktere langsam. Zum Beispiel rennt nur van Helsing mit einem Kreuz herum, obwohl sie wissen wie effektiv das gegen Vampire ist. Durch diese Blödheit haben sie zwar einen Vorteil, aber das Opfer muss leiden. Und in Wirklichkeit hätten sie es sich sparen können.

Nach heutigen Standards könnte das Buch in zwei Teile aufgeteilt werden. Ungefähr bei der Hälfte wäre das. Das ist jetzt weder gut noch schlecht, ich finde es einfach interessant wie sich die Buchwelt mit der Zeit entwickelt hat.

Ansonsten ist es spannend, aber vorhersehbar. Kann auch an mir liegen, weil ich die Geschichte schon so ungefähr kannte.

 

Schreibweise

Jetzt kommts. Die Idee alles aus Tagebüchern, Zeitungsberichten und so weiter zu beschreiben, habe ich bisher nie in so einer Form gelesen. Es ist spannend und man erfährt mit den Charakteren, was in ihrer Welt vor sich geht. Das hat mich bei diesem Buch am aller meisten beeindruckt.

Die Sprechweise der Charaktere ist schon lange aus der Mode und es sind einige Wörter dabei, die ich nachschlagen musste.

Der allergrößte Negativpunkt ist die Mundart von manchen Charakteren. Das war so anstrengend! Die Meisten die so geredet haben, habe ich einfach ignoriert oder nur im schnell Durchlauf gelesen. Nach einer besonders langen Rede in der Mundart habe ich das Buch für einen Tag zur Seite gelegt. Es war wirklich eine Qual.

 

Was hat funktioniert?

Die Erzählweise. Auf diese Art habe ich noch nie einen Roman gelesen und es hat mir wirklich Spaß gemacht.

Der Plot. Auch wenn es, für mich, vorhersehbar war ist es mehr als gelungen.

Das Böse. Dracula ist toll. Mehr kann ich dazu nicht wirklich sagen.

 

Was hat nicht funktioniert?

Die Charaktere. Für heute waren sie viel zu 2D.

Die Sprechweise. Ebenfalls auf das hohe Alter des Buches zurück zu führen. Und auf die schreckliche Mundart.

Die Rollenbilder. Bei den Charakteren habe ich diese nicht angesprochen, weil es klar war, das zu der Zeit die Frau noch als „Nieder“ angesehen wird. Obwohl für damals, denke ich macht der Roman doch einen großen Schritt nach vorne.

 

Fazit

Fast alle negativ Punkte sind auf das hohe Alter zurückzuführen, also finde ich kann man dem Buch volle Punkteanzahl geben. Wenn ihr euch mit der verstaubten Art anfreunden könnte, dann ist das Buch ein Muss.

Ehrlich mir fällt nicht mehr dazu ein.

Was sagt ihr zu meiner Einschätzung und zu dem neuen Format?

Eure CK

Wie schreibe ich an meinen Geschichten?

Hallo mal wieder! Heute habe ich mir überlegt, dass ich euch beschreibe wie ich arbeite. Ist zwar nichts Besonderes, aber es ist meins. 🙂

Schritt 1 – Viel auf Zetteln kritzeln

Die Meisten nutzen ja Notizbücher. Erstmal nicht schlecht, aber die kleinen sind mir zu klein und die großen zu unhandlich. Deswegen habe ich mir angewöhnt auf leeren Seiten alles auf zu schreiben. Da kann es dann sehr unübersichtlich werden. Falls es zu schlimm wird, schreibe ich das wichtigste auf einen neuen Zettel.

Was für Sachen schreibe ich auf?

Meist habe ich schon eine ungefähre Vorstellung wie die Geschichte starten und enden soll. Deswegen überlege ich am Meisten bei den Charakteren herum. Sobald sie halbwegs solide sind, beginne ich mit einer Outline. In die Outline rutschen dann hin und wieder Gesprächsfetzten oder Trivia über die Charaktere. Dann lasse ich es ein paar Stunden vielleicht sogar Tage liegen und lese es mir erneut durch. Wenn es mir passt, gut, wenn nicht dann schreibe ich es noch einmal neu.

 

Schritt 2 – Google Docs

So sieht die Übersicht bei Google Docs aus.
So sieht die Übersicht bei Google Docs aus.

Den 1. Entwurf schreibe ich in Google Docs. Falls ihr das nicht kennt: Es ist eine Anwendung von Google (eh klar) die man auf jedem Internetfähigem

So sieht das Fenster aus während dem Schreiben bei Google Docs.
So sieht das Fenster aus während dem Schreiben bei Google Docs.

Gerät nutzen kann. Es ist zwar nicht extra fürs

Roman schreiben gedacht, aber ich finde es praktisch. Ich kann in der Arbeit am PC schreiben. In der U-Bahn am Handy und zuhause am PC oder Tablet. Das ist wichtig für mich, da ich nie eine Ausrede habe das ich das Dokument nicht dabei habe. Ich finde trotzdem immer wieder genug Ausreden. 😉

 

Schritt 3 – Pause

Das hört man immer wieder und ist auch wirklich wichtig. Man gewinnt Abstand und bekommt eine neue Sicht auf seinen Text. Ich kann es nur

 

Schritt 4 – Editing/Neu schreiben

Bei mir hat es sich etabliert, dass ich den Text meist vollkommen neu schreibe. Das kommt meist daher, dass ich schon während dem Schreiben Veränderungen vorgenommen habe, die ich jetzt rückwirkend schreiben muss.

Nachdem ich den Text neu geschrieben habe, lasse ich ihn meist noch einmal ein paar Tage liegen.

 

Schritt 5 – Editing

Jetzt geht es wirklich ans Eingemachte. Im Moment bin ich noch unzufrieden mit meinem Editing Prozess, deswegen gehe ich nicht allzu genau darauf ein.

Jedenfalls:

  • Streiche ich prinzipiell alle unnötigen Füllwörter
  • Schaue mir jede direkte Rede an ob klar ist wer spricht (Wortwahl, etc.)
  • Außerdem versuche ich auf die Sinne zu achten. Jeder sollte angesprochen werden.

Warum bin ich unzufrieden mit meinem Prozess?

Weil ich das Gefühl habe nicht tief genug zu graben. Aber ich bin überfordert und weiß nicht wo ich bohren soll. Mein 1. Roman ist momentan bei einer Lektorin, ich glaube nach Ihrer Rückmeldung kann ich mich besser orientieren.

 

Schritt 6 – Testleser

Mit Testlesern, habe ich bisher sehr gemischte Erfahrungen gemacht. Zuersteinmal habe ich viel zu viele angeworben und drei von sechs haben sich seitdem nicht mehr bei mir gemeldet. Naja. Von den Dreien die sich gemeldet haben, habe ich mit einer „Rückmeldung“ fast nichts anfangen können, dafür waren die anderen Beiden toll.

Beim nächsten Mal werde ich mehr Wert auf die Suche legen.

 

(Schritt 7 – Lektorat

Das wäre mein idealer letzter Schritt. Momentan ist der Prozess noch so chaotisch, das der letzte Schritt nicht zuletzt kommt, aber das macht nichts. Irgendwann klappt es richtig.)

 

Das war mein Schreibprozess, gerne würde ich mehr über meinen Veröffentlichungsprozess reden, nur leider habe ich noch nichts veröffentlicht. ^^‘

Wie ist das Schreiben bei euch? Auch so chaotisch wie bei mir?

Ich freue mich über Eure Kommentare!

Eure CK

Liebesdreiecke – Wozu?


Hallo! Schön das ich eure Aufmerksamkeit habe. Nein ich bin nicht plötzlich auf einer total negativen Welle wo ich gegen die Liebe bin. Ich habe nur etwas gegen den Subplot „Liebe“ oder besser gesagt Liebesdreieck. In der ersten Fassung meines Buches gab es ein solches und heute möchte ich mir Gedanken machen wozu so etwas gut sein könnte oder ob man das überhaupt braucht.

Das obligatorische Was ist das?

Meist steht eine Frau/Mädchen/weibliches Wesen im mittelpunkt und sie muss sich zwischen zwei Männern/Burschen (Jungen)/männlichen Wesen entscheiden. Der Eine ist der Badboy (Edward aus Twilight) mit dem sie nicht zusammenkommen sollte und der andere ist der nette Junge (Jacob) von nebenan.

Mir fällt auf das sich das Mädchen oft für den bösen Jungen entscheidet. Ich denke damit will der/die Autor/in, ob bewusst oder nicht, einen inneren Wunsch befriedigen. Denn im echten leben fällt die Wahl meist auf den „guten“ Jungen. Quasi auf Sicherheit, statt auf Abenteuer. Ein Roman gibt einem die Freiheit das Verrückte zu tun was man im echten Leben nie tun würde.

 

Damit sind wir auch schon bei dem Wozu?

Die Leibe wird, wenn es sich nicht gerade um einen Liebesroman oder Erotikroman handelt, als Sideplot genutzt. Es ist ein netter Zeitvertreib um die Wortanzahl nach oben zu treiben. Zumindest so fühlen sich die meisten Liebesdreiecke für mich an. Selten hat die Entscheidung des Mädchens viel mit dem Plot zu tun, stattdessen steht statt Name A zum Schluss Name B öfters. In ein paar Extremfällen könnte man die männlichen Wesen wohl durch Pflanzen ersetzten.

 

Das hört sich alles ziemlich mies an. Sind wirklich alle Liebesdreiecke so schlimm?

Bei Weitem nicht! Aber Ausnahmen bestätigen die Regeln.

 

Was könnte man machen um sie besser zu machen?

Das Wichtigste, meines Erachtens, ist dem Liebesdreieck eine Bedeutung in der Geschichte zu geben.

Beispiel:

Unsere Heldin ist bei Nacht ein furchteinflössende Rächerin und bei Tag ist sie in einem Finanzunternehmen. Die Hauptgeschichte konzentriert sich auf ihren beschwerlichen Weg die Gegend von den vielen Verbrechern zu befreien.  Im Laufe der Geschichte lernt sie Badboy kennen, der sie dazu überreden will ihr Leben nach ihren Vorstellungen zu leben und sich nicht um das traditionelle Bild zu kümmern.  Ihr neuer Kollege ist der nette Nachbarsjunge, der sie dazu überzeugen will mit ihm die Firma zu übernehmen.

Hier hat die Entscheidung zwischen den Beiden Männern eine tiefe Bedeutung. Wenn Sie sich für einen entscheidet verliert sie den anderen mit Sicherheit.

 

Eine andere Möglichkeit wäre das Ende der Beziehung überraschend zu machen. Vielleicht entscheidet sich die Hauptcharakterin zum Schluss für keinen von Beiden oder sie entscheidet sich nach einigen Abenteuern doch für den Nachbarsjungen, nur um fest zustellen das er kein Interesse mehr an ihr hat. Auch der Badboy will nichts mehr von ihr.

 

Also braucht man ein Liebesdreieck?

Ja und Nein. Man braucht in den meisten Fällen einen Sideplot, aber es muss nicht immer Liebe sein. In den nächsten Wochen überlege ich mir ein paar Sideplots für euch.

Jedenfalls ist es in Ordnung ein Liebesdreieck zu haben. Es sollte nur nicht dieses ewig gleiche 101 Liebesdreieck sein. Lasst eurer Fantasie freien Lauf.

Es gibt noch hunderte von anderen Varianten, ich hoffe das ich euch hier ein paar Idee geliefert habe.

Was haltet ihr von Liebesdreiecken? 

Eure CK