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Schlagwort: Lesen

4 Gründe warum ich angefangen habe zu schreiben

Heute will ich mit dir 4 Gründe teilen, warum ich mit dem Schreiben überhaupt angefangen habe. Das ganze geht, wie bei vielen schon weit zurück, also vielleicht vergesse ich ein paar Gründe, aber die wichtigsten habe ich mir gemerkt.

1.Leidenschaft

Zusammen mit einer Freundin war ich ein gigantischer Fan einer Serie und wir wollten unbedingt etwas zusammen mit dieser Serie machen, also haben wir gemeinsam Charaktere erschaffen und Fanfiktions geschrieben. Leider haben wir uns mittlerweile verloren, aber diese Leidenschaft war der erste Funke der für mich übergesprungen ist. Mittlerweile ist nicht immer die Leidenschaft zuerst da, aber sie kommt immer. Jedes Mal wenn ich mich hinsetze um zu schreiben, kommt sie zu mir zurück. Deswegen finde ich du solltest es auch mal probieren.

2. Neues probieren

In der Schule, hatte ich natürlich das Fach Deutsch, aber es war meist ziemlich öde. Wir lernten oft nur stur die Grammatikregeln auswendig, die mich ungefähr so sehr interessierten wie Laub am Boden. Daher kommt auch meine teilweise ungeschickte Rechtschreibung, aber das ist ja momentan nicht der Punkt. Hin und wieder haben wir dann doch kleine Aufsätze geschrieben, aber die waren immer so steif und es musste immer so sein wie die Lehrer es wollten. Also habe ich mich entschlossen etwas zu tun was mir bis dahin nicht sonderlich gezeigt worden ist. Eine Geschichte – Fanfiktion in meinem Fall – frei zu schreiben.

3. Kein Schaden

Klingt im ersten Moment komisch, aber es ist kein Schaden wenn man es versucht und genau das habe ich mir am Anfang gesagt. Wenn es fliegt, fliegt es. Ich wollte damals keine Meinung rüber bringen, oder das viele Leute meine Geschichte lesen. Es war einfach nur ein Versuch, der keinen Schaden anrichten kann, selbst wenn ich es versaue. Also was sollte dich davon abhalten es zumindest versuchen? Du musst es niemanden zeigen. Es entsteht kein Schaden.

4. Mich selbst überwinden.

Der wichtigste Grund für mich war, mich selbst zu überwinden. Ich setzte mich selbst oft unter Druck. Mein Familienleben war nicht rosig. Und heute würde man es wohl Depression nennen. Für mich bedeutete das jeden Tag gegen mich selbst zu kämpfen. Keine Lust keine Kraft und wozu überhaupt. So sah mein Alltag aus. Bis ich eben etwas Neues probierte und meiner Leidenschaft freien Lauf ließ. Erst durch das Schreiben, begann ich mich wieder menschlich zu fühlen. (Leider übertreibe ich hier nicht.) Also vielleicht solltest du das Schreiben auch mal probieren, wenn du dich erschöpft fühlst. Es sich anfühlt als könntest du keinen Schritt mehr gehen. Vielleicht ist das dein Anker.

The girl without magic – Rezension

Heute habe ich wieder eine Rezension von einem Buch. Keinen Klassiker. Ein bisschen Abwechslung muss sein. 😉 Der Roman heißt the girl without magic von  Megan O’Russell. Also fangen wir an.

Allgemein

Titel:  (Chronicles of Maggie Trent #1)

Autor: Megan O’Russell

Seiten: 231

 

Die Charaktere

Maggie Trent

Sie ist unsere Hauptcharakterin. Sie kommt aus einer Variante unserer echten Welt. In Ihrer Welt existiert Magie und so etwas wie ein Clan-System existiert. Aber viel mehr müssen wir nicht wissen, denn in dieser Welt sind wir überhaupt nicht. Wir sind in „in the Sirens realm“ und einer anderen Welt. Malina glaube ich. Sie ist eine starke Frau die weiß wie sie für sich selbst kämpfen muss. Ihre Gedanken sind manchmal nervig, aber alles in allem mag ich sie.

Bertrand Wayland

Er kommt aus der gleichen Welt wie Maggie, aber er kam wohl im 19. Jahrhundert „in the Sirens realm“. Wir erfahren so gut wie nicht über ihm. Es wird ein bisschen seine Vergangenheit in unserer Welt geteasert, und wir erfahren, dass er schon viele Abenteuern in den verschiedenen Welt erlebt hat. An Maggie scheint er einen besonderen Narren gefressen zu haben. Er versucht sie zu beschützen, aber ihr auch ein größeres Leben zu zeigen. Ich habe das Gefühl das es mit dem Fakt zusammen hängt das sie aus der selben Welt kommen.

 

Plot

Maggie fällt unabsichtlich hinein in „Sirens realm“. Und den ersten Teil des Buches versucht sie nur zu überleben. Sie lernt die Regeln der Siren. Und obwohl Bertrand sie als einer der ersten trifft, meidet sie ihn bis sie durch einen Sturm zu ihm gezwungen. Erst danach akzeptiert sie ihn und zusammen gehen sie auf ein Abenteuer.

Der Plot hat mich überhaupt nicht überrascht. ich habe zwar nicht voraussagen können was passieren wird, aber dennoch hat es sich wie ein Einheitsbrei angefühlt.

 

Schreibweise

An der Schreibweise war nichts sonderlich spannend. Das einzige was mir auffiel waren Maggies Gedanken. Die können nerven, aber dafür kommen sie auch nicht oft vor. Ihre Gedanken sollen die Szene ein wenig auflockern und auch wenn ich wirklich glaube das Maggie so denken würde, will es für mich nichts os richtig hineinpassen. Es wirkt so als hätte die Autorin sich gedacht: Haha, das wird so witzig klingen und hat es dann aufgeschrieben.

 

Worldbuilding

Ein extra Punkt speziell für dieses Buch. Den das hat der Roman bravurös gemeistert. Wir lernen 3 völlig unterschiedliche Welten kennen und jede fühlt sich auf ihre Weise spezielle an. Man wird hineingezogen und will gar nicht mehr raus. (So ähnlich wie Maggie.)

 

Was hat gut funktioniert?

Das Wordlbuilding. Das war herausragenden. Ehrlich so reiche Welten habe ich schon länger nicht mehr gelesen.

Die Personen. Ich habe absichtlich nur die 2 wichtigsten Figuren beschrieben, aber da waren noch so viel mehr Leute die diese Welten bewohnt haben. Nur gehe ich bei diesen schon fast auf einen Spoiler zu.

 

Was hat nicht funktioniert?

Der Plot. Es war einfach nichts frisches da.

Die Schreibweise. Auch hier war nichts da das mich hineingezogen hätte.

Die Beziehung zwischen den Figuren. Bis auf Maggie scheinen die anderen Figuren fast in einem Vakuum zu existieren. Ohne Maggie scheinen sie nicht viel zu tun. Deswegen fühlte es sich an manchen Stellen nicht ausgreift an.

 

Fazit zu The girl without magic

Ich bin hin und hergerießen, denn die Welten die die Autorin geschaffen hat sind schlicht und einfach zum Verlieben, aber bei fast allen anderen Themen fühlt es sich nicht ausgreift an. In Sternen ausgedrückt muss ich dem Roman 3 von 5 geben. Es hat einfach zu viele Kleinigkeiten gegeben die das Gesamtbild gestört haben.

Würde ich es trotzdem empfehlen?

Auf jeden Fall! Den das Worldbuilding war gigantisch. Aber vom Rest sollte man sich nicht zu viel erwarten.

Habt ihr das Buch schon gelesen? Wenn ja wie hat es euch gefallen?

Ich würde mich freuen wenn Ihr mir schreibt. 😉

Eure CK

Der reichste Mann von Babylon – Rezension

Heute habe ich einmal keinen klassischen Roman für dich, sondern ein Buch über Finanzen. Aber warte bevor du die Seite schließt, denn es ist mehr als das. Den Der reichste Mann von Babylon leiert nicht altbekannten Phrasen herunter und erklärt sie, sondern man wird in das alte Reich des wunderschönen Babylon entführt. Dort treffen wir auf aller Hand Männer (dazu später mehr).

Zu erst sollten wir das Warum klären. Warum lese ich dieses Buch?

Der einfach Grund: Ich habe Geldsorgen. Keine Probleme, aber die Sorgen werden mehr. Deswegen war es auch eher ruhig auf meinem Blog. Ich habe nach Möglichkeiten gesucht die Sorgen zu bekämpfen. (Keine Sorge ich werde jetzt zu keinem Finanzblog^^) Mir ist klar das dich solche Themen nicht interessieren und deswegen werde ich es auch fern von diesem Blog halten. Einmal im Jahr werde ich einen kleinen Bericht über meine Investitionen bringen und hin und wieder Bücher über Finanzen, aber dafür muss das Buch einen Mehrwert für Autoren haben. Der reichste Mann von Babylon hat diesen Mehrwert.

Allgemeines zum Buch

Autor:  George Samuel Clason
Übersetzerin: Antoinette Gittinger

Seitenanzahl: 208 Seiten
Amazon

Plot

Es gibt mehrere Kurzgeschichten, in welchen immer neue Figuren vorkommen. (Manchmal werden alte Bekannte erwähnt) All diese Geschichten haben eine Moral. Einmal wird über das Glück gesprochen und das man es nicht einfach ziehen lassen soll und das man sich schnell entscheiden soll. Erstmal nichts besonderes. Das hat wohl jeder schon einmal gehört, aber die Figuren die darin vorkommen bekommen alle einzigartige Geschichten. Manche steigen vom Sklaven bis zu einem angesehenen Kaufmann auf, andere haben schon davor ein angenehmes Leben und steigern sich noch weiter.

In jeder ihrer Geschichten geht es um ein anderes Thema rund ums Geld.

Schreibstil

Der ist…speziell. So wie wir uns vorstellen das die Leute im Mittelalter geredet haben ist das Buch geschrieben, also zumindest die direkten Reden. Davon gibt es jede Menge. Manche Geschichten bestehen nur aus einer langen direkten Rede. Trotzdem sieht man sehr viel von der Welt in Babylon. Vor allem der Schluss ist toll, dort wird die Geschichte von Babylon kurz illustriert. Von ihren bescheidenen Anfängen über ihre Blütezeit bis hin zu ihrem Verfall. Mir persönlich hat es gefallen mal eine Geschichte nur in der direkten Rede zu lesen. Aber dafür habe ich auch nicht alles am Stück lesen können, dafür war es einfach zu anstrengend.

Die Sache mit den Frauen

Das Buch spielt in einer Zeit lange bevor unsere begann. Dementsprechend müsst ihr mit viel Misogynie rechnen. Eine handelnde Frau kommt auf all den 200 Seiten vor! Es ist eine werdende Mutter die sich bei einem Wachposten erkundigt ob die Mauern der Belagerung standhalten werden. Ihr Mann liege mit hohem Fieber im Bett. Die Wache versichert ihr das alles gut gehen wird und so kehrt sie zu ihrem kranken Mann zurück.

Frauen werden als etwas beschrieben das man mit Wohlstand befriedigen muss. Ich glaube in einer der Geschichten bleibt die Frau bei dem Mann obwohl er bitter arm ist. Bei zweien kehrt sie zu ihrem Vater zurück, weil sie das arme Leben nicht erträgt. (So scheint es zumindest.)

Nur für das Protokoll: Ich heiße so etwas überhaupt nicht gut! Aber als ich dieses buch kaufte wusste ich nichts über den Inhalt und nach kurzer Recherche stellt sich heraus der Autor hat das Buch um 1926 geschrieben. Also zwischen den Beiden Weltkriegen. Damals herrschte noch ein völlig anderes Bild. Vielleicht könnt ihr unter diesem Licht die Misogynie entschuldigen. (Mir fällt es selbst schwer)

Charaktere

Es kommen viele vor. Jeder hat seine Eigenarten, aber es sticht keiner wirklich heraus.

Fazit zu Der reichste Mann von Babylon

Wenn du über Misogynie hinweg sehen kannst und dich für Finanzen interessierst würde ich dir dieses Buch ans Herzen legen. ABER! Es ist kein Allheilmittel. In all diesen Geschichten geht eines hervor: Reichtum, oder besser gesagt Wohlstand ist harte Arbeit.

Star Wars Rezension – Schülerin der dunklen Seite

Die letzte Rezension ist schon ziemlich lange her. Als Ausgleich hier ein Buch das ich innerhalb von 3 Tagen gelesen habe^^ Und dann auch noch eine Star Wars Rezension 😀

Gleich mal vorweg. Ich liebe Star Wars und auch die TV-Serie Clone Wars. Regelrecht verschlungen habe ich die Serie und als sie abgesetzt wurde war ich mehr als wütend. Deswegen habe ich jetzt beschlossen die Bücher (die eigentlich Folgen in der Serie hätten sein sollen) aufzugreifen. Wie immer habe ich vorher nicht recherchiert und bin wohl mitten in der Buchserie gelandet. ^^

Titel: Star Wars- Schülerin der dunklen Seite
Seiten: 409
Autorin: Christie Golden
Übersetzter: Andreas Kasprzak
Amazon

Klappentext:

Klug, packend und unvergesslich – einer der besten Star Wars-Romane!

Im Krieg zwischen den Armeen der dunklen Seite der Macht und der Republik um die Kontrolle der Galaxie wird die Taktik des Sith Lords Count Dooku immer brutaler. Trotz der Macht der Jedi und ihrer militärischen Fähigkeiten wächst die Zahl seiner Opfer stetig an. Um ihn endlich zu stoppen, wenden sich die Jedi hilfesuchend an seine ehemalige Schülerin und Kopfgeldjägerin Asajj Ventress, die ihn gemeinsam mit Quinland Voss ins Visier nehmen soll. Asajjs Wunsch nach Rache an ihrem einstigen Meister ist groß, doch selbst für erfahrene Jäger ist Dooku eine gefährliche Beute …

Ich hab sofort an den ewig langen Scrolltext denken müssen der vor jedem Film läuft denken müssen.^^ (Auch bei der Serie gibt es diesen noch, aber der wird jetzt gesprochen was das Ganze bedeutend dynamischer macht)

Das erste im Buch ist ein Vorwort von Katie Lucas. (Adoptivtochter von George Lucas) In dem sie ausdrückt wie sehr sie Star Wars liebt und das es schon immer ein Teil von ihr war. Außerdem scheint sie das ursprüngliche Skript für die TV-Folgen geschrieben zu haben.

Charaktere

Quinland Vos: In der Serie kam er 2 oder 3 Mal vor. Er wirkte halsbrecherisch und überhaupt nicht wie der typische Jedi. Im Buch geht es genauso weiter. Das macht er sich zu Nutze als er Asajj sucht. Den sie darf nicht wissen das er ein Jedi ist.
Er durchlebt bei weitem die Meisten Veränderungen. Diese machen ihn zu meinem 2. Lieblingscharakter.

Asajj Ventress: Sie ist die eigentliche Hauptfigur. Ihr Name verrät schon alles. Kalt und unnahbar. Sie war auf der dunklen Seite wandte sich aber schon vor dem Buch von dieser ab. Wir finden sie auf der Jagd nach einer Zielperson. Da Quinland sich als gewöhnlicher Kopfgeldjäger ausgibt, lehnt Asajj die Zusammenarbeit vehement ab. Sie lässt sich dann aber doch erweichen. Ihre Veränderung ist so subtil das es mir erst im Nachhinein aufgefallen ist. Ihre inneren und äußeren Kämpfe machen sie zur menschlichsten Figur.
Sie war schon vor dem Buch meine Liebling und das hat sich nur noch weiter gesteigert. Man sieht nun viel mehr von ihrer Vergangenheit und damit auch von ihrem Schmerz.

Count Dooku: Obwohl er die Zielperson ist kommt er ziemlich selten vor. Was man von ihm sieht entspricht genau seinem Serien Ich. Arrogant, unhöflich und geht über Leichen.

Obi-Wan Kenobi: Darf natürlich nicht fehlen. Ruhig und kalkulierend. Man kann auch seine Zerrissenheit gegenüber dem Rat sehen. Er wiedersetzt sich den direkten Befehlen um das zu tun was er für Richtig hält.

Anakin Skywalker: Große Überraschung das er da ist. Nicht. Spaßig ein wenig Blödsinn im Kopf. So wie wir ihn aus der Serie kennen. Außerdem wird für ein paar Seiten seine Bindung zu Padme gezeigt.

Die Anderen Charaktere kommen nur kurz vor und entsprechen ihrem Serien Ich.

Plot

Bis zur Hälfte erratbar. Also keine besonderen Twists, aber auch nicht so als  Danach wird es um einiges „nebeliger“. Was mich nur noch mehr angespornt hat zu lesen. Es ist alles klar verfolgbar. Alle losen Enden werden aufgeklärt.
Wobei ich ziemliche Probleme mit Teilen des Plots habe. Nicht weil ich ihn nicht verstehe, sondern weil ich diesen unpassend finde. Ich will hier nicht spoilern, aber falls du das Buch gelesen hast: Ich meine die Szene im Park kurz vor dem 2. Missionsantritt. Was meinst du dazu?

Schreibstil

Was mir besonders auffiel, war das selten etwas zum riechen und hören da war. Wie etwas aussieht habe ich noch lebhaft in Erinnerung aber nicht mehr den ganzen Rest. Bei einer Szene fiel es mir irgendwie besonders auf. Das war bei einem Feuerwerk. Irgendwie habe ich die ganze Zeit im Hinterkopf „Das ist kein Buch sondern ein Film.“ Ich kann es mir nicht erklären, aber irgendwie bin ich mir selbst im Weg gestanden.

Fazit

Ich bin vielleicht ein wenig voreingenommen in dem Fall, schließlich geht es um meinen Liebling Asajj.^^ Aber ich finde das Buch, vor allem wenn du Star Wars Fan bist, auf jeden Fall lesenswert. Allerdings wäre Vorwissen angebracht. Ich denke das Buch kann einem auch gefallen, wenn man zum ersten Mal was von Star Wars sieht, aber da beispielsweise die Ränge bei den Jedi überhaupt nicht erklärt werden, kann es doch etwas holpriger werden. (Wenn du die Filme gesehen hast sollte das vollauf genügen.)