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Monat: Juni 2017

Arbeiten beim Frühstücken

Gestern war ich bei einem Künstlerbusinessfrühstück. Das hört sich im ersten Moment etwas seltsam an aber lasst es mich schrittweise erklären.

Was ist das?

Das ist eine Veranstaltung die alle 3 Wochen stattfindet bei diesem treffen sich alle möglichen Leute, welche in einem Kreativen Beruf sind. Aber bei diesem geht es um die Geschäftsseite der Kreativität.
Also nicht was für Farben wurden benutzt bei diesem Gemälde
sondern
Hey, ich kenne jemanden der macht eine Ausstellung vielleicht kannst du mitmachen.

Wer genau nimmt teil?

Jeder Beruf der irgendetwas mit Kreativität zutun hat bzw. Leute die dieser Berufsgruppe helfen (spezialisierte Anwälte, Eventmanager,…)

Um einen kleinen Überblick darüber zu geben hier die Leute die ich traf:

  • Eine klassische Sängerin
  • Ein Schlagzeuger
  • Eine Violistin
  • Ein Evenmanager
  • Eine Künstleragentur
  • Ein Theaterstückschreiber
  • Ein Tontechniker mit Studio
  • Ein Drehbuchschreiber / Multimedia Designer
  • Eine Kunstfotografin
  • Eine Dame welche sich um Schauspielereien kümmert (Leider kenne ich ihre Berufsbezeichnung nicht)

Viele von diesen Personen haben noch weitere Berufszweige, leider ging alles so schnell das ich sie mir nicht merken konnte.

Wie ihr seht bunt gemischt. Es können auch mehrere Leute aus einer einzelnen Sparte kommen.

Wie läuft das ab?

Ab 7 Uhr sind die Räume geöffnet, der inoffizielle Beginn ist um 7.15 Uhr. Hier kann man noch miteinander networken und sich austauschen. Ab 7.30 startet das Programm. Zuerst kommt eine kleine Vorstellungsrunde jeder erzählt für knapp 60 Sekunden etwas über sich.

  • Name
  • Was man macht
  • Und was man momentan sucht

Das kann von einem speziellen Kontakt zu Räumlichkeiten für ein Event bis hin zu direkten Jobs alles sein.

Danach folgt entweder ein Vortrag (habe ich noch nicht miterlebt) oder eine Diskussionsrunde. Gestern ging es um Networking Veranstaltungen was eine gute bzw. eine schlechte ausmacht und wie man selbst zur Verbesserung beitragen könnte.

Das nächste Mal wird es um Marketing gehen. (Darauf bin ich schon sehr gespannt)

Im Anschluss steht es einem frei zu bleiben und weiter zu networken oder zu gehen. Ich habe mich mit der Künstlerfotografien unterhalten, weil sie am nähsten saß und weil ich ein Foto gebrauchen könnte. Sie war total nett, hat mir auch gleich eine Visitenkarte von einer Unternehmensberaterin gegeben, wobei sie meinte „Hätte ich Sie nicht erst in meinem 3. Geschäftsjahr kennen gelernt hätte ich mir viele Kopfschmerzen erspart“ Also, werde ich mir ihren Rat zu Herzen nehmen und sie noch hoffentlich vor dem nächsten Termin besuchen.

Wie oft ist dieses Frühstück?

Alle 3 Wochen. Also der nächste Termin ist am 18.7. Falls ihr zu der Zeit in Wien seit, würde ich euch definitiv empfehlen vorbei zu schauen! Ich weiß das es früh ist. (Für den Termin bin ich um 5.15 Uhr aufgestanden.) Aber es ist es wert. Selbst, wenn ihr nur diesen einen Tag kommen könnt. Ihr könnt eure Visitenkarte verteilen und ihr könnt die der anderen mitnehmen. Somit habt ihr auch später Zeit mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Selbst wenn nichts dabei „rausschaut“ so lernt ihr neue Leute kennen. Irgendwann kann euch das ebenso helfen.

Die Adresse lautet:

Hotel Zeitgeist
Sonnwendgasse 15
1100 Wien

Fazit

Falls ihr das Schreiben hauptberuflich machen möchtet, dann solltet ihr so ein Event oder ein ähnliches besuchen. Ich war gestern zum Ersten Mal, musste auch relativ bald wieder gehen, und habe bereits eine Fotografin an der Hand und eine Unternehmensberaterin. Außerdem haben 2 weitere Leute angeboten mir zu helfen, leider bin ich nicht dazu gekommen mit Ihnen zu reden, aber das nächste Mal bringe ich mehr Zeit mit.

Habt ihr euch so was auch schon mal überlegt?

Eure CK

Photo via Visualhunt.com

Lebt mein Buchprojekt noch?

Wie ihr vielleicht bemerkt schreibe/rede ich überhaupt nicht mehr über mein Projekt. Das hat einen einfachen Grund: Es ist knapp davor geboren zu werden. Ich bin so happy! Gerade bin ich beim 2. Durchgang des Editings und sehe mich nebenbei nach professionellen Lektoraten um. Bevor ich mein Buch in ein solches übergebe werde ich mich noch einmal vertrauensvoll an euch wenden, aber dazu später (ein paar Wochen) mehr.

Stattdessen möchte ich euch erzählen wie die weiteren Projekte aussehen. Ich überfordere mich gerne wie ihr vielleicht mitbekommen habt…

Also klar das erste Buch fertig bekommen.
Daraus werde ich, aber keine Serie machen. Es wird einen Fortsetzungsteil geben und das wird es dann wohl gewesen sein. Ursprünglich wollte ich noch näher auf das Leben danach eingehen, aber das würde nicht zum Rest passen.

Auf der anderen Seite erwacht gerade eine neue mögliche Serie zum Leben. Möglich deshalb, weil ich mir nicht sicher bin wie viel der Plot mir bietet. Kann für 3 Bücher reichen oder auch nur für eines. Manchmal wäre ich viel lieber ein Planer, statt aus dem Bauch zu schreiben. Als mir der Grundplot dafür eingefallen ist, habe ich im Original buch gleich mit dem Foreshadowing angefangen. Warum nach der Reihe, wenn es auch chaotisch geht?

Außerdem habe ich mir überlegt 2 Kurzgeschichtensammlungen zu erstellen.

Einmal über das Leben von einem Charakter, welche unglaublich wichtig für ihre Welt ist. Es wird den langsamen Zerfall einer stolzen Frau darstellen und was genau ihren Geist gebrochen hat.

Im Kontrast zu dieser traurigen Geschichte wird die 2. Sammlung von vielen Characteren bereichert werden. Außerdem werden wohl vermehrt lustige Geschichten vorkommen. Ich fürchte mich jetzt schon.

Zu der anderen Welt habe ich mir auch bereits eine Art Plot überlegt. Noch keine wichtigen Punkte oder ähnliches nur worum es überhaupt gehen wird.

Tja, das war’s auch schon. Ich hab das geschrieben um euch ein wenig am Laufenden zu halten. Im Moment kann ich euch nur so über meine Welten erzählen. Es wäre schön, wenn ich schon besser schreiben könnte, aber das momentane Buch kann ich euch wirklich nicht antun.

Immer wenn ich Geduld und Zeit finde probiere ich außerdem zu Zeichnen, aber das wird nie mein Steckenpferd sein. Wenn mein Freund mal wieder nett ist und mich in die Arbeit bringt, scanne ich die Landkarten, überarbeite sie am PC und zeige sie euch voller Stolz. Hab mich schon perfekt darauf vorbereitet. (Brushes für Photoshop, Tutorials angesehen) Vielleicht zeige ich euch sogar die Headshots meiner Charaktere.

Also, ja mein Buch lebt noch und es bekommt schon kleine Geschwister. Freut euch auf mehr Informationen in ein paar Wochen und ich kann jetzt schon verraten ich habe eine große Bitte an euch. Vielleicht könnt ihr euch schon denken was das sein wird.

Habt ihr meine Updates vermisst? 😉

Liebe Grüße CK

 

Einen eigenen Verlag eröffnen?

Die Autorin Kristen Martin, welche bereits einige Bücher erfolgreich veröffentlicht hat, hat mich auf die Idee eines ganz eigenen Verlages gebracht.

Braucht man das?

Laut Kristen Martin, ja. In ihrem Youtube Video erklärt sie das es unglaublich wichtig ist. Link
Im Gegensatz dazu ist J. F. Penn erst vor kurzem Verlagsinhaberin geworden. Davor hatte sie bereits ein sechsstelliges Einkommen.

Also auf den ersten Blick sieht es so aus, als bräuchte man nicht unbedingt einen eigenen Verlag, aber es gibt bestimmt noch mehr dazu zu sagen, also schauen wir mal.

Vorteile eines eigenen Verlags

  • Du, persönlich, bist bei Klagen etwas besser abgesichert.
  • Es wirkt professioneller.
  • In Zukunft kannst du auch Bücher von Fremden/Freunden/etc. verlegen.
  • Bessere Trennung von dir und deiner Firma.

Nachteile eines eigenen Verlags

  • Viel Gesetzestextleserei. (Egal ob ihr einen Anwalt engagiert oder nicht, es wäre immer gut, wenn ihr selbst halbwegs etwas von den Gesetzten versteht mit denen ihr arbeiten müsst)
  • Mehr Arbeit, vor allem bei der Verrechnung (Hierfür kann man einen Fachmenschen organisieren)

Also Vorteile überragen die Nachteile.

Disclaimer: Das nachfolgende beschreibt die österreichische Wirtschaftslandschaft. In Deutschland kann die Sache schon wieder ganz anders aussehen, aber darauf gehe ich nicht ein da es bereits mehr als genug Seiten dafür gibt. Außerdem will ich mich selbst nicht verwirren.

Mein momentaner Chef ist Funktionär (?) bei der Wiener Wirtschaftskammer. Mit ihm habe ich darüber gesprochen und er meinte, es ist trotz allem nicht notwendig als Erstlingsautor einen Verlag zu gründen.
Denn: steuerlichen Entlastungen  kommen erst bei einem Jahresumsatz von 30.000 €.
Klagbar: Falls es zu Plagiatsvorwürfen kommt steht sowieso der Autor vor Gericht nicht (zwingend) der Verlag, also da bist du ungeschützt. Ansonsten kann ich mir keine Klagen vorstellen die Autoren betreffen können. (Abgesehen von Steuerhinterziehung, deswegen braucht man den Fachmenschen.) Wirklich gut geschützt falls du eines Tages auf dein Existenzminimum geklagt werden solltest, wärest du erst in eine GmbH, dafür brauchst du aber eine Einlage von 30.000 €.

Also ja es gibt viele Vorteile einen eigenen Verlag zu eröffnen, aber mann muss es nicht sofort tun. Ich persönlich denke die wohl beste Methode wäre, einmal abzuwarten wie die Bücher sich verkaufen. Falls es tatsächlich so groß wird das sich die Rechtsform einer Firma auszahlt, kann man das noch immer im Nachhinein machen. Zu beachten ist allerdings das bereits veröffentlichte Bücher nicht einfach auf einen Verlag umgeschrieben werden können. Ihr müsstet diese neu einstellen und würdet so mögliche Rezensionen verlieren und
Mein Lieblingsbeispiel J. F. Penn hat ihre zuvor veröffentlichten Bücher einfach weiter auf Amazon stehen gelassen und veröffentlicht jetzt die neuen in ihrem Verlag Curl Up Press.
Die Buchserie bleibt erhalten, dass heißt auf Amazon deutet nichts daraufhin das sich irgendetwas am Buch geändert hat.

Ein großer Vorteil ist natürlich die Trennung von dir und deiner Firma. Das geht auch ohne eine Firma per se, aber es wird um einiges einfacher.

Falls ihr noch fragen habt recherchiere ich gerne noch mehr. Ansonsten noch einen schönen Abend!

Photo via VisualHunt.com

Naris – die Legenden von Mond un Sonne Teil 3

Teil 1

Teil 2

Endlich fertig! Das ging jetzt bedeutend schneller als erwartet.

Es gehört schon eine ordentliche Portion von Ahnungslosgkeit meinerseits dazu, wenn man erst am Ende versteht warum es 3 Teile sind. Beginn, Hauptteil und Schluss. Ich finde das es dadurch nicht mehr so zusammenhängt, aber das kann auch einfach an mir liegen.

Den Schreibstil überspringe ich, dazu gibt es nichts mehr zu sagen.

Charaktere

Ich will sie alle so gern haben, aber es klappt nicht ganz. Bei manchen fehlt der kleine Funke.

Zum Beispiel Bregenne. Anfangs wirkt sie stark und unumstößlich, aber je weiter die Geschichte voranschreitet wird sie…schwächer. Es gibt Szenen wo ihre Stärke durchscheint, aber ich finde an den falschen Momenten. Jetzt zum Schluss ist  etwas passiert, was das Schwache in ihr wohl untergehen lässt. Auf eine Weise die leider nicht wünschenswert ist.

Kyndra hat sich toll entwickelt. Das weitere was ihr wohl passieren wird scheint noch viel interessanter zu sein.

Nediah ist für knapp 10 Minuten unglaublich wichtig und verschwindet dann fast vollkommen. Er wird erwähnt, aber mehr nicht.

Kait passiert das gleiche.

 

Plot

Sehr spannend zum Lesen, aber leider vorhersehbar. Keine „Twists“ in dem Sinne. Es sind Dinge die schon in hundert anderen Geschichten passiert sind. Trotz allem ist es spannend zu lesen. Die kleinen Fetzen von Subplot die durchscheinen sind rätselhafter, aber dafür bei weitem nicht so interessant.

Achtung mini Spoiler! Es gibt im Prinzip nur einen Subplot…Liebe, gut bei manchen kann es auch Freundschaft werden, aber so wie es aufgebaut ist…

Fazit

Wenn es auch nicht stört, dass ihr spätestens nach ~ 200 Seiten die Plotpunkte ungefähr erraten könnt, ist das Buch wärmstens zu empfehlen. Wie ein paar Mal erwähnt ist es sehr spannend zum Lesen und das Ende verspricht einem einen großartigen zweiten Teil.

Wie gesagt ist es ein Erstling Werk der Autorin. Und dafür ist es außergewöhnlich gut.

Hoffentlich habe ich euch angestiftet das Buch zu lesen. So oder so einen schönen Tag noch!