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Monat: Juli 2017

Klappentext – Was drinnen stehen sollte

Obwohl ich mit der 4. Bearbeitungsgrunde noch nicht ganz fertig bin, mache ich mir langsam Gedanken zu Klappentexten. Also der Reihe nach:

Was sind Klappentexte?

Kennt ihr alle, oder? Die Dinger die hinten auf dem Buch stehen und euch zum Lesen überreden sollen.

Zusammen mit dem Cover sollen sie ein Kaufargument für den Leser sein. Was du durch das Cover nicht sagen kannst, sollte spätestens im Klappentext zu lesen sein. Dazu später mehr.

Übrigens Blurb ist nur das englische Wort für Klappentext. Ich vergesse es manchmal und denke es sind 2 verschiedene Sachen.^^

Was sollte enthalten sein?

Ein paar mal habe ich schon gelesen das man eine „Formel“ anwenden soll/kann. Diese würde so aussehen: Hauptcharakter (a) wird vorgestellt. Das Problem (b) wird beschrieben. Eine Art Twist oder Auch Versprechung (c) kommt vor. Oft endet es mit etwas atmosphärischem. (d)

Ich bediene mich mal eines Beispiels: Dem Horizont so nah von Jessica Koch

Die Geschichte einer großen Liebe. Eine Geschichte über Vertrauen, Mut, Schmerz, Verzweiflung und die Kraft loszulassen. Eine wahre Geschichte.

(a) Jessica ist jung, liebt das unkomplizierte Leben und hat Aussichten auf eine vielversprechende Zukunft. (b) Als sie eines Abends das Haus verlässt, ahnt sie nicht, dass sie ihrer großen Liebe begegnen wird. Sie ahnt nicht, dass diese Begegnung ihr gesamtes Weltbild verändern wird. (c) Und vor allem ahnt sie nicht, dass sie schon bald vor der schwerwiegendsten Entscheidung ihres Lebens stehen wird …

(d) Die Autorin erzählt von einem Leben zwischen Optimismus, Hoffnung und Angst. Offen, ehrlich und mit Weitsicht berichtet sie von wahren Begebenheiten aus ihrer Vergangenheit und bringt dabei mehr als ein Tabuthema zur Sprache. Teil 2 der Danny-Trilogie von Jessica Koch („Dem Abgrund so nah“) und der finale dritte Teil („Dem Ozean so nah“) sind ebenfalls bereits als Kindle-eBook und Taschenbuch verfügbar

Ich finde der letzte Teil ist immer so unbehaglich. Sag mir doch nicht wie sie schreibt, oder über was. Das muss das Buch selbst schaffen. Wozu kaufe ich es sonst?

Aber es ist nur meine persönliche Meinung verwendet ihn ruhig, wenn es euch gefällt.

Erster Satz

Der Allererste Satz eines Klappentextes sollte augenblicklich Interesse wecken. Warum? In einem Buchladen ist der Leser umgeben von 100 anderen die vielleicht nicht so gut geschrieben sind, aber um einiges spannender wirken.

Natürlich ist das nicht das einzige Element, aber gerade bei Erstlingsautoren vielleicht das wichtigste.

Was müssen Klappentexte also können?

Den Leser fesseln

Camillah fand einen Hund den sie nicht mochte. Trotzdem blieb er bei ihr. Sie erlebten Abenteuer zusammen, bis beide starben.

Ziemlich öde, oder? (Davon abgesehen, dass es schlecht geschrieben ist.) Das Ende wird verraten, über die Herausforderungen wird nichts erzählt, etc.
Also ein neuer Versuch:

Das Schicksal führte Camillah und Rex zusammen. Kurz nachdem sie einander trafen, stürzten ihre beiden Welten zusammen. Ihre Liebsten werden in die finstere Unterwelt entführt. Obwohl sie einander nicht ausstehen können, einigen sie sich auf einen Pakt der ihr Leben für immer verändert. 

Naja, gut ist anders, aber ich denke als Beispiel genügt es. Es ist noch immer sehr vage, aber man erfährt das sie wahrscheinlich zusammen kämpfen werden. Es wird eine etwas düstere Stimmung erzeugt. Wirklich überzeugt bin ich selbst nicht, aber definitiv besser als der erste Versuch.

Kurz gesagt der Leser soll mehr wollen. Wenn er den Klappentext liest, sollte man sofort weiter lesen wollen. Oh, Gott! Lebens verändernd?  Laut Cover ist Rex ein Schäferhund. Ich hoffe er bleibt am Leben.

Den Plot vorstellen

Meiner Meinung nach ist das das zweit Wichtigste für einen Klappentext. Wenn jemand keine Plots über Entführungen mag wird man kein Buch darüber lesen.

Hier sollte man auch nicht zu viel mit dem Leser spielen. Klar es darf geheimnisvoll bleiben, aber wenn ihr einen Romanzplot habt und den als Racheplot tarnt, werdet ihr so ziemlich jeden potenziellen Leser enttäuschen. Ein paar Spielereien sind erlaubt, vielleicht sogar erwünscht, aber es muss euch klar sein wer eure Zielgruppe ist.

Atmosphäre erzeugen

Wie bereits im Buch müsst ihr beim Schreiben auf die Atmosphäre achten, dazu müsst ihr wissen was euer Buch ist. Es mag gruselige Stellen geben, aber ist das ein Hauptelement?

Das Setting vorstellen

Zuerst muss ich sagen in vielen, nicht allen, Büchern die in unserer heutigen Welt spielen und keine Fantasy- oder Science-Fiction Elemente beinhalten, ist das Setting im Klappentext zu vernachlässigen.

Einen Racheplot liest man ob er jetzt In Wien oder Berlin spielt. Falls das Setting eine größere Rolle spielt z.B. Antarktis sollte es auch im Klappentext erwähnt werden.

In meinem Beispiel kommt das Setting nicht gut zur Geltung… Deswegen borge ich mir einen Klappentext:

Die sieben Schwestern von Lucinda Riley

„Atlantis“ ist der Name des herrschaftlichen Anwesens am Genfer See, in dem Maia d’Aplièse und ihre Schwestern aufgewachsen sind. Sie alle wurden von ihrem geliebten Vater adoptiert, als sie noch sehr klein waren, und kennen ihre wahren Wurzeln nicht. Als er überraschend stirbt, hinterlässt er jeder seiner Töchter einen Hinweis auf ihre Vergangenheit – und Maia fasst zum ersten Mal den Mut, das Rätsel zu lösen, an dem sie nie zu rühren wagte. Ihre Reise führt sie zu einer alten Villa in Rio de Janeiro, wo sie auf die Spuren von Izabela Bonifacio stößt, einer schönen jungen Frau aus den besten Kreisen der Stadt, die in den 1920er Jahren dort gelebt hat. Maia taucht ein in Izabelas faszinierende Lebensgeschichte – und fängt an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet …

Wir erfahren über die Jetzt Zeit (toter Adoptiv Vater, rätselhafte Herkunft, Genfer See) und wir erfahren über die Vergangenheit (1920er Jahre, Izabela Bonifacio, alte Villa in Rio de Janeiro).

Damit wissen wir im Prinzip alles, was nötig ist für das Setting.

Was man mit dem Cover nicht sagen kann

In meinem Beispiel wäre Camillah an der Seite von Rex zu sehen. Beide voll mit Blut, über ihnen thront ein Schatten und sie schauen kampfbereit zu ihm.

Folgende Dinge erfahrt der Leser dadurch:

  • Die Hauptfigur ist weiblich
  • Hat wohl einen Hund
  • Sie kämpfen zusammen gegen ein großes Wesen

Was der Leser nicht weiß:

  • Warum sie zusammen kämpfen
  • Gegen was genau

Diese Fragen werden durch den Klappentext beantwortet, zumindest teilweise. Ihre Liebsten, wer auch immer das sein mag, werden entführt. Sie müssen wohl gegen Dämonen kämpfen. (Unterwelt)

Innerhalb des Buches wird mit den Annahmen der Leser gespielt. Der Liebste für Rex ist sein 10 jähriges Frauchen und für Camillah ist es ihr alter Großvater. Beide wurden entführt auf ihren eigenen Wunsch hin, da sie ihre Lebensumstände nicht mehr ertragen. (Durch Krankheiten ans Bett gefesselt.) Es könnte gute Dämonen geben ein Missverständnis macht Camillah und Rex zum Mörder. Erst dann werden sie von den Dämonen verfolgt.
Ups, da hab ich grad ein ganzes Buch erfunden…

Fazit

  • Klappentext und Cover sollten potenzielle Leser fesseln und sich gegenseitig ergänzen.
  • Man darf/soll mit den Erwartungen der Leser spielen.
  • Die wichtigsten Elemente erwähnen. Hauptfigur, ungefährer Plot, Atmosphäre
  • Erster Satz soll besonders fesseln.

Auch wenn es vielleicht nur 100 vielleicht 200 Wörter sind, stresst euch nicht wenn es sich nicht sofort toll anhört. Lest Klappentexte von anderen Autoren, lasst den Text ein paar Tage liegen und schreibt so viele ihr könnt/wollt. Es ist kein Wettrennen.

Fällt euch noch etwas ein? Habe ich etwas vergessen? Ich freue mich über alle eure Kommentare!

Photo via VisualHunt.com

Liebe Grüße
CK

 

Ungeplante Stille

Wie ihr bemerkt habt war es hier sehr still in den letzten 2 Wochen. Ich hatte Urlaub 😀 Hab mich schön erholt und ein paar Sachen nachgeholt. Leider kam das Lesen und das Schreiben zu kurz. Um zu Hause zu schreiben fehlt mir die Routine. Während der Arbeitszeit läuft das einfach besser^^

Die Dinge die aus der Langeweile entstanden sind

Ich hab mir einen groben Redaktionsplan für alle Kanäle überlegt. Er ist noch etwas am Reifen, aber ich hoffe noch im Juli schrittweise zu beginnen.

Immerhin ein Bild mit Zitat habe ich hochgeladen bei Instagram.
Ist doch toll, oder nicht?^^

Bei den Youtube bin ich mir unsicher wie ich die angehe. Der momentane PC-Raum ist nicht gerade herzeigenswert. Wahrscheinlich mache ich ein Vorstellungsvideo in einer schönen Umgebung und verwende dann erstmal Stock-Videos.

Twitter war auch etwas stiller in letzter Zeit, aber ich versuche hin und wieder was zu tun. Ich bin oder war im #TeamÜberarbeiten oder #TeamÜberarbeitung.

Facebook ist und bleibt ein wenig mein Sorgenkind, aber es nimmt schön langsam Formen in meinem Kopf an.

Wie ihr vielleicht bemerkt habt kommen meine Blog Beiträge immer am Dienstag und Freitag (früher Samstag). Das will ich erstmal beibehalten.
Die Beiträge will ich aufbereiten und zu einem Video und POD-Cast zusammenstellen. Außerdem überlege ich mir eine kleine „Show“ aufzuziehen. Mit zusammenhängenden Kurzgeschichten, aber das ist erstmal noch ein sehr weit entfernter Traum.

Künstlerbusinessfrühstück

Am 18.07 war das vergangene Frühstück. Es waren überraschend wenig anwesend. Der Veranstalter meinte, das es immer so im Sommer ist.
Wir haben uns über Marketing unterhalten. Die Hauptbotschaft war, sei du selbst. Was ich auch zu hundert Prozent unterschreibe.

Dieses Mal hab eich mich eingehender mit Mag. Andreas Huber von der Firma Kailuweit Kulturkommunikation und Mag. Oliver Kerschner von der Firma sounddirect unterhalten.

Andreas hat mit mir vor allem über einen Verlag geredet und sich sehr für mein Buch interessiert. Leider habe ich den Namen vergessen. Ich glaube das ich trotzdem beim Selfpublishing bleibe, aber Informationen schaden nicht. Außerdem redeten wir über Lesungen. Er hat wohl gesehen das er mich überforderte und so wechselten wir wieder zu Verlag.

Mit Oliver habe ich mich zuerst noch über das Marketing kurz unterhalten. (In Wien gibt es eine Firma die Gratis Werbeflächen für Kulturveranstaltungen anbietet.) Außerdem sagte er mir zu falls ich mal ein Audiobook aufnehmen möchte, dass er mir sein Tonstudio zur Verfügung stellt und auch Schauspieler die es sprechen würden.

Allein bei dem Gedanken eine Lesung zu halten oder ein Audiobook aufzunehmen wird mir heiß vor Aufregung. 😀

Na jedenfalls das war’s im Großen und Ganzen. Morgen wird es wohl noch keinen neuen Beitrag geben, aber ich bemühe mich, vielleicht doch etwas auf die Beine zu stellen.

Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche!

Liebe Grüße

C.K. Moises

Wie kann kannst du dich motivieren?

Nachdem ich hin und wieder mit meinen Zielen hadere, habe ich mich mit der lieben Motivation auseinandergesetzt. Wie immer beruht alles hier auf meinen Ansichten. Vielleicht sind sie in euren Augen falsch und das ist in Ordnung. Ich würde mich freuen mit euch darüber zus schreiben.

Ziele

Alles der Reihe nach. Zuerst müsst ihr euch ein Ziel suchen das ihr erreichen könnt. Es genügt nicht einfach zu sagen: Ich schreibe so lange ich Lust habe.

Nach fünf Minuten wird euch das ganze langweilen und ihr werdet euch etwas anderes suchen.

Was wären solche erreichbaren Ziele?

Das kommt immer auf eure Situation an. Wie viel Zeit ihr habt/Wie gut es euch geht, etc.

Trotzdem eine kleine Auflistung die wohl jeder schaffen kann:

  • An einem Tag 500 Wörter
  • 1 Seite editieren
  • Figur erstellen

Jedes dieser Ziele sollte in einem Tag zu schaffen sein. Also separat meine ich. Am Anfang sind solche Ziele toll und je besser ihr werdet, desto höher könnt ihr sie stecken.

(Mein persönliches Ziel ist momentan 3 Seiten pro Tag zu editieren. Aber nur was die Geschichte angeht. Der Feinschliff folgt noch.)

Willenskraft

Motivation ist schön und gut, aber ihr braucht eine Menge Willenskraft dafür. Die Möglichkeiten, die ich unten anführe, benötigen ebenfalls eine gewisse innere Standhaftigkeit.

Wie könnt ihr diese aufbringen?

Da kann ich euch nur sagen nicht aufgeben. Der Anfang ist immer am schwersten, aber mit diesen Hilfen könnte es euch besser gelingen.

Belohnung

Jedes Mal wenn ihr ein Ziel erfüllt, gönnt euch etwas, dass nur für euch ist. Vielleicht ist das eine Massage, spezielle Süßigkeiten, einen Abend mit Freunden ausgehen, etc. Die Möglichkeiten sind grenzenlos.

Der Vorteil von diesem Prinzip ist, dass es unser Gehirn besonders gut anspricht. Besonders wenn die Belohnung unmittelbar auf das positive Verhalten folgt (Ziel erreicht -> sofort den Urlaub buchen).

Laut Studien wird sogar noch mehr von dem Glückshormon freigesetzt, wenn man etwas unerwartetes geschenkt bekommt. Eher schwierig, wenn man sich selbst beschenkt, aber man könnte ein Familienmitglied oder einen Freund bitten, zu helfen.

Mögliche Belohnungen:

  • Videospiele
  • Wellness Wochenende
  • Konzertbesuch

Bestrafung

Das genaue Gegenteil, wenn ihr euer Ziel nicht erreicht, dann nehmt ihr euch selbst etwas weg und nehmt es erst wieder, wenn ihr das Ziel erreicht habt. Oder als zusätzliche Bestrafung ihr bekommt es erst wieder, wenn ihr das Ziel und eine Zusatzaufgabe erfüllt.

Irgendwann wenn ihr genug Routine habt, wird es euch vielleicht sogar schon weh tun, wenn ihr diese Tätigkeit nicht ausüben könnt. (Ich kenne niemanden persönlich, bei dem das so funktioniert. Nur Berichte von Bloggern/Youtubern/etc.)

Es gibt keine Studie die sich ausschließlich auf Bestrafung spezialisiert. Ein Indiz dafür, dass es bei weitem nicht so effektiv ist wie die Belohnung. Trotzdem funktioniert es für manche Menschen besser. Probiert es einfach selbst aus.

Mögliche Bestrafungen:

  • Ihr deinstalliert eine App, die ihr sehr gerne nutzt.
  • Ihr verzichtet auf einen Abend mit Freunden.
  • Internetverbot

Eine Tätigkeit würde ich nicht als Strafe benutzen, denn irgendwann verbindet ihr diese mit einem Unwohlsein. Beispielsweise das Putzen.

Die Wiederholung

Wenn man etwas lang genug macht, kann man sich gar kein Leben mehr ohne dieses Etwas vorstellen. Fast Food, ein Videospiel, das Internet, etc.
Also kann man sein Gehirn auch so trainieren. Am besten funktioniert es ergänzend zur Belohnung.

Hier wäre auf Dauer zu empfehlen etwas abseits vom Bildschirm zu machen, aber es ist natürlich kein Muss. Euer Lieblingsknabberzeug würde sich wohl am Besten eignen. Es ist relativ schnell erledigt und danach wollt ihr unbedingt mehr, also schreibt ihr sofort weiter. Um dieses Gefühl erreichen zu können, braucht man einiges an Übung, aber es ist machbar. (Sagt man mir zu mindestens)

Rituale

Dieses ähnelt sehr der Routine. Der einzige Unterschied ist, dass ihr diese vor der Tätigkeit erledigt die euch näher zum Ziel bringt.

Ein Ritual muss nichts Großes sein. Bei mir genügt es, wenn ich auf meinem Arbeitsplatz sitze und schon bekomme ich Lust zu schreiben. Wenn ich zu Hause bin, fällt mir das bedeutend schwerer. Es geht allerdings noch leichter, in dem ihr beispielsweise einen speziellen Tee trinkt oder eine ganz bestimmte Duftkerze anzündet. Diese Kleinigkeiten helfen bereits euch darauf einzustimmen z. B. mit dem Schreiben anzufangen.

Mögliche Rituale:

  • An einen speziellen Ort gehen.
  • Duftkerze anzünden.
  • Spaziergang unternehmen.

Ablenkung

Da habt ihr den Feind von Motivation und Co. Ihr kennt das bestimmt: Gerade setzt ihr euch hin zum schreiben und hoppla das Handy vibriert. Oh cool! Jenny hat gerade ihren Status aktualisiert. Gleich mal reinschauen. Nach einer halben Stunde wird es euch zu öd und ihr beginnt wieder zu schreiben und, zack, die nächste Ablenkung.

Das ist schlecht. So könnt ihr keine Konzentration aufbauen und ihr kommt nicht voran. Um produktiv und motiviert zu bleiben, müsst ihr alle Ablenkungen um euch herum ignorieren. Okay nicht ganz alle. Falls euer Haus abbrennt und so etwas, aber ansonsten konzentriert euch auf euer Ziel und ihr werdet es erreichen.

So nachdem ich das aus dem Weg geräumt habe, muss ich etwas gestehen. Ich lasse mich oft ablenken. (Liegt wohl daran das ich in der Arbeit schreibe und hin und wieder doch arbeite. 😉 )
Jedenfalls finde ich es teilweise angenehm abgelenkt zu werden. Vor allem beim Editing. Warum? Hin und wieder hänge ich an einem Wort oder Satz fest und komme einfach nicht voran. Dann lasse ich es für ungefähr 10 Minuten liegen, oder so lange der Kunde eben da ist, und stürze mich danach von neuem darauf. Dadurch habe ich frische Gedanken. Meistens fällt es mir danach leichter, besseres für den Satz das Wort zu finden.
Also Ablenkungen sind schlecht, wenn sie zu lange dauern, aber bei der Ideenfindung können sie hilfreich sein.
Mein Tipp für euch wäre: Wenn ihr schreibt, dann schreibt ihr. Wenn ihr Ideen sucht, dann tut ihr alles irgendwie zu gleich.

Zusammen ist man stärker

Falls ihr noch nicht Teil einer Schreibgruppe oder einen Schreibkumpel habt würde ich euch dringend dazu raten. Wenn ihr euren Fortschritt einmal in der Woche vergleicht, oder auch öfters, dann spornt ihr euch gegenseitig enorm an.

Zumindest ist das mein persönlicher Weg. Probiert aus ob dieser euch liegt und, wenn nicht dann probiert herum und findet euren Eigenen!

Ich würde mich freuen euren Weg kennen zu lernen.

Eure CK

Photo via VisualHunt.com

Beeinträchtigungen bei Menschen schreiben – Stumm

In meinem Roman habe ich einen Charakter dem die Zunge entfernt wurde und somit nicht mehr reden kann. In diesem Zuge habe ich mich mit dem Thema Stummheit beschäftigt. Alles was ich dazu gefunden habe, oder mir selbst überlegt habe, findet ihr hier. Es ist nicht allzu viel, aber ich habe mir Mühe gegeben so informativ wie möglich zu sein.

Wie kann dem Charakter zum „Sprechen“ verholfen werden?

Manchmal muss ein stummer Charakter Fragen beantworten oder Informationen weitergeben hier eine Übersicht wie das funktionieren könnte:

Das zu sprechende Aufschreiben

Mein Charakter weigert sich zu schreiben. Er assoziert es mit dem Vorfall der ihm die Zunge gekostet hat. Weswegen er es nur in den äußersten Notfällen anwendet. Also wenn die Frage viel zu kompliziert zum deuten wäre.

  • Vorteile
    • Es ist wie reden
    • Nicht besonders aufwändig
  • Nachteile
    • Manchmal kann es einfach nicht stattfinden (Kein Papier/ Gefahr in Verzug/ etc.)
    • Nicht jeder Charakter kann schreiben
    • Bei manchem „Gesagtem“ verstreicht viel Zeit, denn der Text ist so lang

Fokus auf Körpersprache

 

Mir persönlich ist diese Methode am Liebsten, denn sie zwingt mich etwas zu zeigen.

  • Vorteile
    • Mehr Show weniger Tell
  • Nachteile
    • Manche Fragen oder Antworten sind unmöglich so darzustellen
    • Eher als Reaktion auf etwas verwendbar

Charaktere kennen sich schon ewig (Verständnis)

Das Mittel funktioniert natürlich nicht überall. Aber wenn man sich schon einige Jahre kennt, versteht man sich oft sowieso ohne Worte. Einfache Gesten genügen.

  •  Vorteile
    • Die Beziehung kann vielleicht sogar besser dargestellt werden, da sie tiefer und ehrlicher wirkt.
    • Der Sprechende kann als Sprachrohr für den Stummen dienen.
  • Nachteile
    • Es kann so wirken als hätte man die Beziehung einfach erfunden.

Gebärdensprache

Das ist natürlich die allerbeste Methode einem stummen Charakter Stimme zu verleihen. Es zeigt die Kultur dieser Menschen und man erweitert somit nicht nur sein eigenes Wissen, sondern auch das der Leser. Hier kann man sich entscheiden wie detailreich man sein möchte:

  • Er machte das Zeichen für Vogel.
  • Er verhackte seine beiden Daumen quer in einander und streckte seine Finger weit von diesen weg.

Die zweite Methode ist, wie ich finde, die schönere, aber auch die anstrengendere. Vor allem bei langen Gesprächen kann das hart werden. Außerdem scheint es mehrere Möglichkeiten zu geben etwas zu zeigen. Da solltet ihr euch dann definitiv Hilfe von einer Person holen die die Gebärdensprache beherrscht.

Am Besten sollte die Stimme eines Stummen aus der Gebärdensprache bestehen. Schließlich ist diese ein teil unserer Welt, aber wird selten anerkannt. Falls der Charakter, wie in meinem Fall, sich weigert diese Sprache zu lernen solltet ihr die 3 Ersten Methoden benutzen.

Gedanken

Was ist wenn ein Charakter von Geburt an stumm ist? Wie kann diese Person denken? Wie ganz normale Leute. Die Sprache bekommen sie trotzdem mit. Sie lernen sie wie alle anderen, aber sie können sie nicht üben im klassischem Sinne.

Etwas anderes ist es, wenn diese Person auch taub ist. Somit haben sie niemals eine Sprache gehört. Lernen kann er trotzdem. Durch das Lesen. Beispielsweise über Bilderbücher. Einfach Begriffe wie „geben“ können problemlos dargestellt werden und daraus kann man, wie beim sprechen, dann die schwierigeren Begriffe erklären.

Sinne

Das Blinde Menschen besser hören ist mittlerweile Wissenschaftlich erwiesen. Wie sieht es bei Stummen aus? Leider habe ich nichts direktes dazu finden können. Es gibt Studien die belegen, dass wenn jemand früh erblindet (vor dem 14. Lebensjahr) entwickeln sich andere Sinne besser.

Das man nicht sprechen kann ist kein Sinn an sich also wird es wohl wenig bis gar nicht ausgeglichen. Wenn man bereits von Geburt an stumm ist kann es vielleicht passieren, aber wohl nicht in dem Ausmaß wie bei blinden Menschen.

 

Ansonsten fällt mir nichts weiteres ein. Falls euch noch weitere Themen betreffend Stummheit oder auch anderer Behinderungen einfallen würde ich gerne davon lesen.

Habt ihr einen Charakter der eine Behinderung hat? Wenn ja wie habt ihr darüber geschrieben?

Eure CK

Photo credit: RebeccaBarray via Visualhunt /  CC BY-NC-SA

 

Meine Ziele

Wie versprochen meine Ziele. Als besonderes Zuckerl, schreibe ich sogar meine privaten Ziele dazu. 😉

Meine Autoren Ziele für den Juli:

  • Die 2. Bearbeitung abschließen
  • Beta-Reader suchen/finden 😉
  • Endlich ein Autoren-Foto machen Ehrlich es gibt kein gutes Foto von mir
  • Mit Youtube/POD beginnen
  • Buchtitel finden
  • Coverdesigner finden Ursprünglich wollte ich das selbst tun, aber dafür habe ich zu wenig Erfahrung

Meine Privaten Ziele:

  • Herausfinden was meine Hasen für ein Problem haben Obwohl jetzt BEIDE kastriert sind rennen sie einander immer noch wie wild hinterher
  • Führerscheinprüfung ablegen

Das war’s im großen und Ganzen. Nicht allzu viel sollte also alles schaffbar sein. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt ob mir das hilft.

Wie sehen eure Pläne aus? Habt ihr auch so eine tolle Liste?

Liebe Grüße CK

Photo via VisualHunt