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All morgendlich

Die Zeit verfliegt ohne das ich sie spüren kann. Manchmal ist es so als würde ich nicht hier sein. An solchen Tagen sind alle weit entfernt, ich bin allein.

Das Herz in meiner Brust schlägt wie ein Vogel und will herausbrechen um alles zu beenden. Wie oft kann ich dem Drang noch widerstehen? Was passiert wenn ich nachgebe?
Vielleicht würde ich dann wieder das Glück spüren. Das hoffe ich zumindest.

Was wohl die anderen dazu sagen werden? Sie werden es nicht verstehen. Ich werde wohl einfach weitermachen müssen. Egal wie es schmerzt. Auf keinen Fall darf ich aufgeben. Niemand wird mir helfen ich muss es selbst tun.

Das falsche Lächeln schleicht sich auf mein Gesicht und ich drehe mich langsam herum und flüstere leise:“ Einen wunderschönen, guten Morgen.“

Als ich ihn sehe ist der Schmerz für einen Moment verschwunden, dann steht er auf und geht. Es bricht wieder über mich herein. So werde ich nicht mehr lange weiter machen können. Aber ein paar Tage gehen sich noch aus.

Photo credit: Carola Cappellari via Visual hunt / CC BY-NC-SA
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Ein Kommentar

  1. Willkommen an der Grenze zu etwas Neuem. Der Wunsch ist da, aber der Wille reicht nicht. Ich stehe neben dir und Blicke eben so erschrocken zurück wie nach vorn.
    Toll geschrieben, wirklich!

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