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Kategorie: Lesen

Fahrenheit 451 – Rezension

Ein weiterer Klassiker den ich von meiner Liste streichen kann und es war so interessant zu lesen. Dieses Mal möchte ich mehr auf die vorkommenden Themen eingehen. Denn dies ist das erste Buch bei dem ich wirklich gefesselt war von den Themen und nicht von den Figuren oder von der Geschichte an sich. Also lass uns über Fahrenheit 451 zu reden.

Allgemeines

neueste Auflage von Fahrenheit 451
neueste Auflage von Fahrenheit 451

Erscheinungsdatum der ersten Auflage: 1953

Autor: Ray Bradbury

Seitenanzahl: 211 Seiten

Plot

Wir lernen als erstes Guy Montag kennen, den Protagonisten der Geschichte. Er führt ein Leben als Feuerwehrmann, aber er löscht keine Brände. Denn in dieser Zukunft sind alle Häuser feuerfest. Stattdessen verbrennt er Bücher. Diese sind verboten worden und jeder der welche besitzt wird in eine Irrenanstalt gebracht.
Das erste was wir von Guy sehen ist wie der Samen der Ungewissheit in ihm gepflanzt wird. Durch eine junge Frau namens NAMEN EINFÜGEN. Sie fordert Guy dazu auf mehr auf seine Umgebung zu achten und den Mond zu betrachten. Was er auch tut, wenn auch mit gewisser Zurückhaltung.
Auf den nächsten Seiten lernen wir die Welt besser kennen in der Guy lebt. Statt den Büchern gibt es mehr Fernsehen. Die Fernseher sind dabei so gigantisch geworden das der ganze Raum zum Bildschirm wird und die Sprecher, wenden sich direkt an die Zuseher indem sie ihre Namen verwenden.
Bald schon enthüllt Guy sein schreckliches Geheimnis und die Geschichte startet. Die Handlung ist nachvollziehbar und besonders das letzte Drittel (Climax) ist spannend und lässt eine  kaum mehr los.

Charaktere

Heute kann ich dir nicht viele Charaktere vorstellen da alles weitere ein Spoiler wäre.

Guy Montag

Guy hat ein sehr geregeltes Leben als er DAS MÄDCHEN trifft. Erst durch sie beginnt für ihn ein richtiger Verwandlungsprozess. Innerhalb weniger Tage wird dieser gesetzestreuem *ähem* Feuerwehrmann zu einem nicht mehr ganz so gesetzestreuen Mann. DAS MÄDCHEN ist nicht allein dafür verantwortlich, aber sie ist der erste Stein der Wellen schlägt in Guys sonst so ruhigem Leben. Seine Veränderung beginnt schnell doch bleibt nach einer Weile etwas stecken, doch es ist von Anfang an klar, dass er sich ändern wird.

Mildred Montag

Die Frau von Guy. Sie zeigt uns wie die meisten Menschen dieser Welt sind. Den ganzen Tag über scheint sie mit der „Familie“ zu verbringen. Die „Familie“ ist entweder ein bestimmtes Programm im Fernsehen oder es beschreibt das komplette Programm da bin ich mir nicht ganz sicher. Jedenfalls sieht sie sich entweder bei sich zu Hause das Programm an oder bei Bekannten. Dann unterhalten sie sich darüber wie toll das Programm nicht sei. Nicht einmal in der Nacht gönnt sie sich Ruhe, sondern hört sich über spezielle Kopfhörer weitere Programme an. Ihr Leben scheint nur aus Fernsehen zu bestehen und hin und wieder überfährt sie mit dem Auto hilflose Tiere. Es ist fast traurig über Mildred und ihren Freundinnen zu lesen, denn teilweise erinnert es mich an unsere heutige Gesellschaft, wenn auch nicht zu diesem Extrem.

Themen von Fahrenheit 451

Das Thema der Bücherverbrennung kann man auf einige verschiedene Arten lesen. Hier sind für mich die Arten, die am meisten herausstechen:

Der Fernseh-Effekt

Ray Bradbury meinte zu seinem Werk, dass es mehr um die Effekte des Fernsehens auf unsere Gesellschaft ginge als um die Zensur. Aus meiner Sicht ist es so, dass sich viele Menschen die lieber ‚einfachen‘ Sachen im Fernsehen ansehen. Also die „Familie“ aus dem Roman. Vor allem Reality TV fällt für mich in diese Kategorie, denn obwohl es um schwere Themen geht, werden diese so verpackt, dass es leicht verdaulich ist und das es nicht sonderlich zum Denken anregt. Also ich stimme Ray Bradbury zu, dass es sich um eine Anschauung der Folgen des Überkonsum des Fernsehens handelt. Auch wenn ich es in der heutigen Zeit als ein wenig zu leicht erachte, denn man muss sich im Fernsehen nicht Schwachsinn ansehen sondern könnte auch Wissenssendungen ansehen oder sich Theaterstücke und dergleichen ansehen. Es kommt nicht so sehr auf das Programm an, welches läuft sondern viel mehr auf die Dinge die wir ansehen möchten.

Die Zensur

Wir mögen in einer freien Zeit und in einem freien Land leben, doch wie sieht es mit unserer Information aus? In Österreich ist es leider so, dass aus dem Innenministerium eine Weisung kam nicht mit bestimmten (ungenannten) Zeitung zusammen zuarbeiten. Mittlerweile wird zurück gerudert, aber der Schaden ist getan. Wie soll man jemanden noch vertrauen, wenn er öffentlich zur Zensur aufruft? Es gibt noch viele weitere Beispiele, deswegen denke ich ist die Zensur ein (mittlerweile) großes Thema.

Angst vor dem nicht verständlichen

Menschen haben Angst vor dem was sie nicht verstehen. Das ist einer unserer Instinkte, gegen diesen zu kämpfen kann hart sein. Wenn die Menschen immer weniger lesen, werden auch die Bücher zu etwas unbekanntem und unverständlichem. Wir erfahren im Buch das Bücher nicht verboten wurden, sondern das die Menschen Angst davor bekamen. Erst dann kamen die Feuerwehrleute und verbrannten sie. So eine Entwicklung sehen wir auch heute. Immer weniger Menschen lesen, obwohl es verhältnismäßig weniger Analphabeten gibt.

Alles in allem könnte man sagen, dass es in Fahrenheit 451 um die Bildung geht. Das man diese nicht vernachlässigen sollte und das man keine Angst vor etwas Neuem haben sollte.

 

Was hat in Fahrenheit 451 für mich funktioniert?

Die Welt -> Ich fand die Welt von Fahrenheit 451 mehr als interessant. Es war wieder einmal eine Welt in der ich sofort tagträumen konnte. (Kam in letzter Zeit nicht häufig vor.)

Die Themen -> Es gibt noch andere Themen, welche aber nicht so markant für mich waren und alle davon waren toll zu lesen.

 

Was hat nicht in Fahrenheit 451 für mich funktioniert?

Die Dialoge -> Nun ja teilweise. An manchen Stellen waren sie absichtlich abgehackt und mit komischen Satzstellungen versehen, aber manche Stellen waren zu hart für mich. (Vielleicht liegt es auch an meinem englisch Verständnis.)

 

Mein Fazit zu Fahrenheit 451

Also es haben viel mehr Dinge funktioniert als nicht. Und die Dinge die nicht funktioniert haben, könnten einfach an mir gelegen haben. Ich denke das Buch ist für jeden Menschen etwas, der mehr über eine Gesellschaft lernen möchte.

Was hat dir in Fahrenheit 451 gefallen? 

Deine CK

4 Gründe warum ich angefangen habe zu schreiben

Heute will ich mit dir 4 Gründe teilen, warum ich mit dem Schreiben überhaupt angefangen habe. Das ganze geht, wie bei vielen schon weit zurück, also vielleicht vergesse ich ein paar Gründe, aber die wichtigsten habe ich mir gemerkt.

1.Leidenschaft

Zusammen mit einer Freundin war ich ein gigantischer Fan einer Serie und wir wollten unbedingt etwas zusammen mit dieser Serie machen, also haben wir gemeinsam Charaktere erschaffen und Fanfiktions geschrieben. Leider haben wir uns mittlerweile verloren, aber diese Leidenschaft war der erste Funke der für mich übergesprungen ist. Mittlerweile ist nicht immer die Leidenschaft zuerst da, aber sie kommt immer. Jedes Mal wenn ich mich hinsetze um zu schreiben, kommt sie zu mir zurück. Deswegen finde ich du solltest es auch mal probieren.

2. Neues probieren

In der Schule, hatte ich natürlich das Fach Deutsch, aber es war meist ziemlich öde. Wir lernten oft nur stur die Grammatikregeln auswendig, die mich ungefähr so sehr interessierten wie Laub am Boden. Daher kommt auch meine teilweise ungeschickte Rechtschreibung, aber das ist ja momentan nicht der Punkt. Hin und wieder haben wir dann doch kleine Aufsätze geschrieben, aber die waren immer so steif und es musste immer so sein wie die Lehrer es wollten. Also habe ich mich entschlossen etwas zu tun was mir bis dahin nicht sonderlich gezeigt worden ist. Eine Geschichte – Fanfiktion in meinem Fall – frei zu schreiben.

3. Kein Schaden

Klingt im ersten Moment komisch, aber es ist kein Schaden wenn man es versucht und genau das habe ich mir am Anfang gesagt. Wenn es fliegt, fliegt es. Ich wollte damals keine Meinung rüber bringen, oder das viele Leute meine Geschichte lesen. Es war einfach nur ein Versuch, der keinen Schaden anrichten kann, selbst wenn ich es versaue. Also was sollte dich davon abhalten es zumindest versuchen? Du musst es niemanden zeigen. Es entsteht kein Schaden.

4. Mich selbst überwinden.

Der wichtigste Grund für mich war, mich selbst zu überwinden. Ich setzte mich selbst oft unter Druck. Mein Familienleben war nicht rosig. Und heute würde man es wohl Depression nennen. Für mich bedeutete das jeden Tag gegen mich selbst zu kämpfen. Keine Lust keine Kraft und wozu überhaupt. So sah mein Alltag aus. Bis ich eben etwas Neues probierte und meiner Leidenschaft freien Lauf ließ. Erst durch das Schreiben, begann ich mich wieder menschlich zu fühlen. (Leider übertreibe ich hier nicht.) Also vielleicht solltest du das Schreiben auch mal probieren, wenn du dich erschöpft fühlst. Es sich anfühlt als könntest du keinen Schritt mehr gehen. Vielleicht ist das dein Anker.

The Great Gatsby

Damals als der Film in die Kinos kam, habe ich ihn mir in einem besonders schönem Saal angesehen. Wie bei den Meisten Filmen, war mir nicht bewusst, dass es ihn auch als Buch gibt. Als ich dann davon erfuhr, habe ich mir fest vorgenommen es zu lesen. Ich war ziemlich überrascht als ich feststellte, dass es nur ein dünnes Buch mit kaum hundert Seiten ist. Also lasst uns schauen wie toll Gatsby wirklich ist.

Plot

Die Handlung basiert vollkommen auf den Figuren und ihren Entscheidungen, es gibt kein Element welches nicht von ihnen ausgeht. Jeder beeinflusst die Geschichte auf seine Art und Weise.Es ist erfrischend von einer solchen Geschichte ohne vorher bestimmte Handlung zu lesen.

Figuren

Da alles von den Charakteren abhängt sind diese natürlich sehr genau erarbeitet worden.

Nick Carraway

Durch seine Augen sehen wir die gesamte Welt. Unser Erzähler ist etwas rassistisch und ausländerfeindlich. Wenn man bedenkt zu welcher Zeit der Roman spielt ist das nicht weiter verwunderlich. Trotz allem erwähnenswert. Im gesamten Buch bleibt er irgendwie blass, er hat zwar seine  Meinung, aber über die wird regelmäßig einfach drüber getrampelt. Anfangs war er mir sympathisch doch irgendwie wird seine Gesichtslosigkeit mit der Zeit schlimmer und er verliert seinen Reiz. Wir erfahren ein paar Kleinigkeiten über ihn, doch nichts greifbares. Wir erfahren nicht einmal sein Geheimnis, über irgendeine Frau die er heiraten sollte.

Daisy Buchanan

Um sie dreht sich eigentlich die ganze Geschichte. Natürlich spielt der Namensgeber die Hauptrolle, jedoch würde ohne sie die Welt ganz anders aussehen. Daisy ist eine sehr materialistische Frau. Bei ihr dreht sich eigentlich alles nur um den Besitz. Deswegen heiratete sie auch Thomas Buchanan, der außer Geld keine Qualitäten zu haben scheint.

Thomas Buchanan

Er ist ein ausgewachsener Rassist, welcher an die wüstesten Weltuntergangstheorien glaubt. Außerdem bekommt er von Frauen nicht genug. Daisy und er mussten sogar aus Chicago wegziehen, da er es scheinbar übertrieben hatte mit den Frauen dort. Doch er lernt seine Lektion wohl nie, denn hier in New York, hat er sich schon wieder eine Dame angelacht.

Jay Gatsby

Der Namensgeber des Romans. Er ist ein sehr interessanter Mann. Ich traue mich fast nichts über ihn zusagen, da es so viele kleine Wendungen in seiner Geschichte gibt, das jedes Wort ein Spoiler sein könnte. Nur so viel: Jay Gatsby ist nicht sein echter Name.

 

Themen

In dem Büchlein das ich mir kaufte war eine Analyse von Guy Reynolds zu dem Roman. Diese war voll von Dingen die mich beim Lesen gar nicht aufgefallen waren. Eine besondere Sache, die ich zwar die ganze Zeit gespürt hatte, aber nicht richtig greifen konnte, war die Tatsache, das der Roman ein wenig wie eine Maschine aufgebaut ist. Manche Passagen sind sehr abgehackt geschrieben und es werden häufig Wörter gebraucht die man normalerweise mit einem Fernseher oder ähnlichem gleichsetzt. Dies erzeugt eine unwohlige Stimmung die sich durch die Geschichte zieht. Es ist nichts schlechtes, im Gegenteil dadurch wirkt die Welt greifbarer.

Was The Great Gatsby gut macht

Die Welt – Es ist eine spannende Welt in der so viel Düsternis herrscht, obwohl die ganze Zeit die Sonne scheint.

Die Charaktere – Wundervolle Charaktere, welche die Geschichte voranpeitschen.

Was The Great Gatsby nicht gut macht

Die Dialoge – Auch wenn sie das Gefühl der Maschine gut rüber bringen, so wirken sie auf mich eher verwirrend.

Fazit zu The Great Gatsby

Das Buch hält den Schwung der 20er Jahre und den Absturz unmittelbar danach unglaublich gut fest. Es ist ein Genuss von Gatsby, Thomas, Daisy und auch Nick zu lesen. Alleine wegen der Kürze empfehle ich dir das Buch zu lesen.

Hast du „The Great Gatsby“ schon einmal gelesen? Falls Ja wie fandest du ihn?

Deine CK

Ein Buchabbruch – Amalthea

Heute mal etwas traurigeres als das übliche. Heute will ich mit euch den Grund teilen warum ich Amalthea abgebrochen habe.

 

Der Klappentext

Ich besitze das Buch leider nicht mehr, aber soweit ich mich erinnern kann stand da etwas von der Besiedelung einer alten Welt. Zumindest so etwas in die Richtung. Der momentane Klappentext liest sich ganz anders:

Der Mond explodierte ohne Vorwarnung und ohne erkennbaren Grund. Die Uhrzeit würde man später als A+0.0.0 oder schlicht Null bezeichnen …

05:03:12 Weltzeit. Die Stunde Null. Nach der Explosion des Mondes wütet über Jahrtausende ein Meteoritensturm, der die Erdoberfläche in eine unbewohnbare Wüstenei verwandelt. Um die Menschheit vor der Auslöschung zu bewahren, schicken die Nationen der Erde eine Flotte von Archen ins All. Der Asteroid Amalthea – ursprünglich zu Forschungszwecken an eine internationale Raumstation angedockt –, soll der Kolonie als Schutzschild dienen. Doch das Leben im Weltraum fordert einen hohen Tribut, und der Fortbestand der menschlichen Zivilisation steht auf Messers Schneide …

Wenn ich diesen Klappentext gelesen hätte, hätte ich mir das Buch nicht gekauft. Es klingt für mich nicht spannend genug. So wie es klingt kann man wohl eher Science-Fiction mit vielen Beschreibungen erwarten. So etwas lese ich nicht gerne. Trotzallem habe ich dem Buch fast hundert Seiten gegeben, aber es war mehr eine Qual als etwas anderes.

Als ich mir Bewertungen auf den verschiedenen Plattformen durchgelesen habe, stellte ich fest, dass es einigen Leuten ähnlich erging. Es schien sogar noch anstrengender zu werden, also brach ich ab. Etwas das ich normalerweise vermeide, aber dieses Buch entsprach einfach wirklich nicht dem, was uns versprochen wurde.

 

Was könntest du daraus lernen?

Achte auch auf den Klappentext und lies auch ein paar Seiten aus dem Buch. Unter Umständen ist es nicht das was du dir erwartest. Gehört vielleicht für einige zum Grundwissen, aber mir ist so etwas bisher nicht passiert, deswegen dachte ich ich weise darauf hin.

 

Hattest du auch schon einmal ein solches Erlebnis? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

 

Deine CK

Rezension: Die Schicksalsbrecherin: Die Wulferan-Saga

2424Hallo mal wieder! Tut mir leid für das Mini Sommerloch. Eigentlich hatte ich Beiträge geplant, aber die scheinen nicht ordnungsgemäß raus gegangen zu sein. Na, jedenfalls ist mir aufgefallen, dass die letzte Rezension schon wieder ein Weilchen her ist. Deswegen kommt eine eben solche heute auf deinen Bildschirm. Die Schicksalsbrecherin habe ich im Rahmen einer Leserunde erhalten.

Rezension zu Die Schicksalsbrecherin

Unsere Geschichte startet mit Kamillah und in der Kanalisation. Sie wacht auf ohne Erinnerungen auf. Gleich darauf trifft sie auf einen sogenannten Orlakjäger, mit welchem sie zusammen aus der Kanalisation flieht.

Ein gigantisches Element der Geschichte sind die Erinnerungen. Im Verlauf der Geschichte treffen wir auf weitere Hauptcharaktere und sie alle kämpfen mit ihren Erinnerungen. Auf eine Weise oder die Andere. Also Kamillah hat ihre Erinnerungen verloren. Rigo, ein Auftragsmörder, ließ seine wegsperren. Den der Schmerz von diesen war einfach zu groß. Sirina und Agram ignorieren die ihren. Im Laufe der Geschichte stellt sich jeder diesem Schmerz und beschreitet einen neuen Weg, einen den sich keiner der Charaktere hat vorstellen können.

Da wären wir auch schon bei einem weiteren großem Element: Veränderung. Schon klar jeder Charakter muss sich im Laufe einer Geschichte verändern, aber in diesem Roman ist es doch auffällig das zwei Charaktere sich davor drücken (Sirina und Agram), während die anderen Beiden geradewegs darauf zu stürmen.

Im Zusammenhang mit den Erinnerungen gibt es Unmengen an Rückblenden. In den Meisten Fällen habe ich nicht wirklich etwas gegen Rückblenden, aber in diesem Fall war es schon teilweise exzessiv. Wir haben in etwa eine Seite an Rückblende bekommen, in der wir erfahren haben, das unser lieber Orlakjäger noch nie Sex hatte. Das war, für mich, doch um einiges zu viel.

Überhaupt scheut das Buch nicht vor harten Themen zurück. Ich will nicht zu viel verraten, aber an einer Stelle braucht man einen etwas härteren Magen.

 

Was hat für mich in Die Schicksalsbrecherin: Die Wulferan-Saga funktioniert

  • Das Thema – Ich finde Erinnerungen eine wundervolle Sache und in diesem Buch werden sie auf vielfältige Weise dargestellt.
  • Die Welt – Ich hatte so meine Anfangsschwierigkeiten, aber nachdem ich mich durch die Info Dumps gewühlt hatte, fand ich mich in einer wunderschönen Welt wieder. (Auch wenn ich gerne auf ein paar politische Sachen verzichtet hätte.)

Was hat für mich in Die Schicksalsbrecherin: Die Wulferan-Saga nicht funktioniert

  • Die Infos – Diese kamen oft mehr als sogenannte Infodumps herüber. Beim nächsten Roman könnte Kilian Braun etwas mehr wert darauf legen.
  • Rückblenden – Sie waren einfach zu viel.

Titel: Die Schicksalsbrecherin: Die Wulferan-Saga

Autor: Kilian Braun

Seitenanzahl: 637 Seiten

Verlag: hockebooks

Preis: 6,99

Jetzt weißt du alles was es zu dem Buch zu wissen gibt. Wirst du „Die Schicksalsbrecherin: Die Wulferan-Saga“ eine Chance geben? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Deine CK