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Kategorie: Rezension

The Great Gatsby

Damals als der Film in die Kinos kam, habe ich ihn mir in einem besonders schönem Saal angesehen. Wie bei den Meisten Filmen, war mir nicht bewusst, dass es ihn auch als Buch gibt. Als ich dann davon erfuhr, habe ich mir fest vorgenommen es zu lesen. Ich war ziemlich überrascht als ich feststellte, dass es nur ein dünnes Buch mit kaum hundert Seiten ist. Also lasst uns schauen wie toll Gatsby wirklich ist.

Plot

Die Handlung basiert vollkommen auf den Figuren und ihren Entscheidungen, es gibt kein Element welches nicht von ihnen ausgeht. Jeder beeinflusst die Geschichte auf seine Art und Weise.Es ist erfrischend von einer solchen Geschichte ohne vorher bestimmte Handlung zu lesen.

Figuren

Da alles von den Charakteren abhängt sind diese natürlich sehr genau erarbeitet worden.

Nick Carraway

Durch seine Augen sehen wir die gesamte Welt. Unser Erzähler ist etwas rassistisch und ausländerfeindlich. Wenn man bedenkt zu welcher Zeit der Roman spielt ist das nicht weiter verwunderlich. Trotz allem erwähnenswert. Im gesamten Buch bleibt er irgendwie blass, er hat zwar seine  Meinung, aber über die wird regelmäßig einfach drüber getrampelt. Anfangs war er mir sympathisch doch irgendwie wird seine Gesichtslosigkeit mit der Zeit schlimmer und er verliert seinen Reiz. Wir erfahren ein paar Kleinigkeiten über ihn, doch nichts greifbares. Wir erfahren nicht einmal sein Geheimnis, über irgendeine Frau die er heiraten sollte.

Daisy Buchanan

Um sie dreht sich eigentlich die ganze Geschichte. Natürlich spielt der Namensgeber die Hauptrolle, jedoch würde ohne sie die Welt ganz anders aussehen. Daisy ist eine sehr materialistische Frau. Bei ihr dreht sich eigentlich alles nur um den Besitz. Deswegen heiratete sie auch Thomas Buchanan, der außer Geld keine Qualitäten zu haben scheint.

Thomas Buchanan

Er ist ein ausgewachsener Rassist, welcher an die wüstesten Weltuntergangstheorien glaubt. Außerdem bekommt er von Frauen nicht genug. Daisy und er mussten sogar aus Chicago wegziehen, da er es scheinbar übertrieben hatte mit den Frauen dort. Doch er lernt seine Lektion wohl nie, denn hier in New York, hat er sich schon wieder eine Dame angelacht.

Jay Gatsby

Der Namensgeber des Romans. Er ist ein sehr interessanter Mann. Ich traue mich fast nichts über ihn zusagen, da es so viele kleine Wendungen in seiner Geschichte gibt, das jedes Wort ein Spoiler sein könnte. Nur so viel: Jay Gatsby ist nicht sein echter Name.

 

Themen

In dem Büchlein das ich mir kaufte war eine Analyse von Guy Reynolds zu dem Roman. Diese war voll von Dingen die mich beim Lesen gar nicht aufgefallen waren. Eine besondere Sache, die ich zwar die ganze Zeit gespürt hatte, aber nicht richtig greifen konnte, war die Tatsache, das der Roman ein wenig wie eine Maschine aufgebaut ist. Manche Passagen sind sehr abgehackt geschrieben und es werden häufig Wörter gebraucht die man normalerweise mit einem Fernseher oder ähnlichem gleichsetzt. Dies erzeugt eine unwohlige Stimmung die sich durch die Geschichte zieht. Es ist nichts schlechtes, im Gegenteil dadurch wirkt die Welt greifbarer.

Was The Great Gatsby gut macht

Die Welt – Es ist eine spannende Welt in der so viel Düsternis herrscht, obwohl die ganze Zeit die Sonne scheint.

Die Charaktere – Wundervolle Charaktere, welche die Geschichte voranpeitschen.

Was The Great Gatsby nicht gut macht

Die Dialoge – Auch wenn sie das Gefühl der Maschine gut rüber bringen, so wirken sie auf mich eher verwirrend.

Fazit zu The Great Gatsby

Das Buch hält den Schwung der 20er Jahre und den Absturz unmittelbar danach unglaublich gut fest. Es ist ein Genuss von Gatsby, Thomas, Daisy und auch Nick zu lesen. Alleine wegen der Kürze empfehle ich dir das Buch zu lesen.

Hast du „The Great Gatsby“ schon einmal gelesen? Falls Ja wie fandest du ihn?

Deine CK

Rezension: Die Schicksalsbrecherin: Die Wulferan-Saga

2424Hallo mal wieder! Tut mir leid für das Mini Sommerloch. Eigentlich hatte ich Beiträge geplant, aber die scheinen nicht ordnungsgemäß raus gegangen zu sein. Na, jedenfalls ist mir aufgefallen, dass die letzte Rezension schon wieder ein Weilchen her ist. Deswegen kommt eine eben solche heute auf deinen Bildschirm. Die Schicksalsbrecherin habe ich im Rahmen einer Leserunde erhalten.

Rezension zu Die Schicksalsbrecherin

Unsere Geschichte startet mit Kamillah und in der Kanalisation. Sie wacht auf ohne Erinnerungen auf. Gleich darauf trifft sie auf einen sogenannten Orlakjäger, mit welchem sie zusammen aus der Kanalisation flieht.

Ein gigantisches Element der Geschichte sind die Erinnerungen. Im Verlauf der Geschichte treffen wir auf weitere Hauptcharaktere und sie alle kämpfen mit ihren Erinnerungen. Auf eine Weise oder die Andere. Also Kamillah hat ihre Erinnerungen verloren. Rigo, ein Auftragsmörder, ließ seine wegsperren. Den der Schmerz von diesen war einfach zu groß. Sirina und Agram ignorieren die ihren. Im Laufe der Geschichte stellt sich jeder diesem Schmerz und beschreitet einen neuen Weg, einen den sich keiner der Charaktere hat vorstellen können.

Da wären wir auch schon bei einem weiteren großem Element: Veränderung. Schon klar jeder Charakter muss sich im Laufe einer Geschichte verändern, aber in diesem Roman ist es doch auffällig das zwei Charaktere sich davor drücken (Sirina und Agram), während die anderen Beiden geradewegs darauf zu stürmen.

Im Zusammenhang mit den Erinnerungen gibt es Unmengen an Rückblenden. In den Meisten Fällen habe ich nicht wirklich etwas gegen Rückblenden, aber in diesem Fall war es schon teilweise exzessiv. Wir haben in etwa eine Seite an Rückblende bekommen, in der wir erfahren haben, das unser lieber Orlakjäger noch nie Sex hatte. Das war, für mich, doch um einiges zu viel.

Überhaupt scheut das Buch nicht vor harten Themen zurück. Ich will nicht zu viel verraten, aber an einer Stelle braucht man einen etwas härteren Magen.

 

Was hat für mich in Die Schicksalsbrecherin: Die Wulferan-Saga funktioniert

  • Das Thema – Ich finde Erinnerungen eine wundervolle Sache und in diesem Buch werden sie auf vielfältige Weise dargestellt.
  • Die Welt – Ich hatte so meine Anfangsschwierigkeiten, aber nachdem ich mich durch die Info Dumps gewühlt hatte, fand ich mich in einer wunderschönen Welt wieder. (Auch wenn ich gerne auf ein paar politische Sachen verzichtet hätte.)

Was hat für mich in Die Schicksalsbrecherin: Die Wulferan-Saga nicht funktioniert

  • Die Infos – Diese kamen oft mehr als sogenannte Infodumps herüber. Beim nächsten Roman könnte Kilian Braun etwas mehr wert darauf legen.
  • Rückblenden – Sie waren einfach zu viel.

Titel: Die Schicksalsbrecherin: Die Wulferan-Saga

Autor: Kilian Braun

Seitenanzahl: 637 Seiten

Verlag: hockebooks

Preis: 6,99

Jetzt weißt du alles was es zu dem Buch zu wissen gibt. Wirst du „Die Schicksalsbrecherin: Die Wulferan-Saga“ eine Chance geben? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Deine CK

 

Wünsch dir was – Der erste Wächter

Heute versuche ich mal was ganz neues. Ich schreibe eine ganz, ganz echte Rezension. Also so wie sie laut einigen Autoren gehören sollte. Wünscht mir bitte viel Glück dabei, denn ich habe keine Ahnung wie das geht. Also lasst uns loslegen mit der Rezension für Wünsch dir was: Der erste Wächter.

Rezension zu Wünsch dir was – Der erste Wächter

Wir beginnen in unserer Welt und wir lernen Romy kennen. Als erstes erfahren wir über Romy das sie selbst Liebesbücher schreibt, aber keine zufrieden stellende Liebe in ihrem Leben hat. Ihre Freundin Ella lädt sie zum ‚begießen‘ in eine hippe neue Bar ein. Dort nimmt die Geschichte dann ihren Lauf. Auf höchst magische Art und Weise landet sie in der zauberhaften Welt Cuptida.

Die Geschichte hat einige große Kernelemente, doch für mich stechen diese drei am Meisten heraus die Liebe, Wünsche und das Glück. Romys Liebesleben verlief bisher überhaupt nicht so wie sie es wollte und in ihr steckt einiges an Liebe die sie niemanden geben kann, außer ihrem Meerschwein Rudi. Daher ist es auch nicht verwunderlich das sie jeden Charakter süß/heiß/cool findet und das sie sich plötzlich in einer Liebesgeschichte wiederfindet. Zum Ende des Buches entwickelt es sich fast in eine Art Liebesdreieck, aber auf eine Weise verpackt das man sich daran erfreuen kann.

Das nächste Element sind die Wünsche. Wie man leicht erraten kann spielen sie die größte Rolle in den Büchern, obwohl sie in diesem ersten Teil noch nicht so wirklich auftreten. Wünsche machen hier nur ein paar kleinere Gastauftritte, aber man merkt schnell das die Autorin auf etwas hinaus will.

Glück ist ein weiterer Aspekt der einen Teil des Buches einnimmt. Im Laufe der Geschichte kommt ein Charakter hinzu dessen ganzes Sein auf Glück aufgebaut ist. An einer Stelle wird sogar direkt angeschnitten das Glück nicht gleich Glück ist. Also das Glück für den einen ist ein Unglück für den anderen.

Romy bleibt uns das ganze Buch über erhalten und nach einigen Anlaufschwierigkeiten zwischen uns habe ich sie richtig lieb gewonnen. Sie ist durch und durch tollpatschig, selbst nachdem sie einen besonderen Glücksbringer an sich gebunden hat. Hin und wieder können wir einem anderen Charakter über die Schulter schauen, was für mich unterhaltsamer war als in Romys Kopf zu sitzen.

Die Handlung verläuft nicht so wie man es gewohnt ist, aber es gibt auch keinen nennenswerten Twists. Kirsten Storm will einfach unsere Erwartungen etwas durcheinanderbringen und das gelingt ihr auch.

Der erste Wächter hat mich zuerst schwer enttäuscht. Ich habe es gelesen und wollte es weg legen, doch ich habe mich durch das erste Drittel gekämpft und die Geschichte wurde gleich darauf um so vieles besser. Der Sprachgebrauch von den Charakteren ist gut gewählt, keiner benutzt Worte die nicht passend klingen. Nur die Erzählstimme hat einige Momente wo ich nicht recht weiß was das jetzt genau soll. Jubilieren und giggeln wären solche Wörte. Das erste passt nicht von der restlichen Wortwahl und giggeln ist einfach zu englisch.

Obwohl teils wenig über die verschiedenen Charaktere bekannt ist, kann man sie plastisch fast spüren. Selbst die kleinen Nebenfiguren, welche nur für eine Szene relevant sind haben ihr eigenes Leben und das spürt man auch deutlich.

In die Welt selbst wurde ich nur an wenigen Stellen hineingezogen. Der Weltenbau kam mir ein wenig obligatorisch vor, die vielen namen der Rassen habe ich mir nicht gemerkt und auch die verschiedenen Länder sind an mir vorübergezogen.

Was hat für mich in Wünsch dir Was: Der erste Wächter funktioniert

  • Die Charaktere – Von solch einzigartigen Charakteren habe ich schon längere Zeit nicht mehr gelesen.
  • Die Handlung – Diese Geschichte kommt auch ohne einen Plottwist gut zurecht.
  • Die Zusammenhänge – Diese fremde Welt und unsere haben einige Dinge gemein und es wurde auf eine wundervolle Art und Weise dargestellt.

Was hat für mich in Wünsch dir Was: Der erste Wächter nicht funktioniert

  • Die Erde – Beziehungsweise die Vorgeschichte. Dieser Teil hat nichts zur Geschichte beigetragen. (Außer die Handlung in Gang zu setzten.) Es wirkte viel mehr wie ein Stopp der abgehackt werden musste.
  • Beziehungen zwischen manchen Charakteren – Vorallem die Beziehung zwischen Romy und Ella. Sie wirkte aufgesetzt und Romy wirkt viel zu klammernd und idealisierend.
  • Der Schreibstil- An einigen Stellen war mir das Ganze einfach zu gezwungen jugendhaft.

Titel: Wünsch dir Was: Der erste Wächter (Chronik der Wünsche 1)

Autor: Kirsten Storm

Seitenanzahl: 341 Seiten

Verlag: Self Publish

Preis: 0,99 €

Jetzt weißt du alles was es zu dem Buch zu wissen gibt. Wirst du Wünsch dir was – Der erste Wächter eine Chance geben? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Deine CK

how to get away with murder – Rezension


Hallo ihr alle! Heute habe ich mal wieder eine Rezension! Leider nicht zu einem Buch, aber hey immerhin finde ich Zeit dazu.  Die Serie ist: How to get away with murder.

Ich hatte schon einmal eine Serie rezensiert: 13 reasons why

Vielleicht interessieren euch auch meine Buchrezensionen: Der reichste Mann von Babylon, Ein Tag im alten Rom oder auch Schülerin der dunklen Seite

Produziert wurde how to get away with murder von: ABC Studios, ShondaLand

Idee stammt von: Peter Nowalk

Worum geht es?

Der Titel verrät einem buchstäblich alles. Ein Mädchen wird auf dem Campus umgebracht und die Ermittlungen der Polizei starten, dabei kommen auch die Anwältin Annalise Keating und ihr Mann Sam Keating unter Verdacht.

Sie unterrichtet auf dem Campus den Grundkurs für Anwälte. Den sie, passenderweise, how to get away with murder nennt. Jedes Jahr sucht sie besonders begabte Studenten und nimmt diese unter ihre Fittiche. Mit ihnen gemeinsam kümmert sich um echte Klienten. In jenem Jahr gehören zu ihrem Team: Wes Gibbins, Connor Walsh, Michaela Pratt, Asher Millstone und Laurel Castillo.

Die Handlung verläuft nicht linear, stattdessen gibt es einen weiteren Vorfall (Staffelfinale) zu diesem springen wir immer mal wieder. Die Serie stellt aber sicher das man den Faden behält. Die Zukunft ist mit einem Videofilter belegt wodurch man es mit Leichtigkeit erkennen kann. Zusätzlich steht meistens in großen fetten Buchstaben „6 weeks later“ oder ähnliches. Also man kann sich wirklich fast nicht verirren.

Wie sind die Charaktere?

Die meisten haben eine sehr interessante Entwicklung vor allem Annalises Schützlinge, aber Annalise selbst hat einiges zum herzeigen. Allerdings will ich erwähnen das die Schauspieler an manchen Stellen unerfahren wirken. Also ich spreche wirklich von den Schauspielern und nicht von den Charakteren. Was mich manchmal aus der Serie raus zieht. Es sind aber wirklich nur winzige Momente, deswegen sehe ich meist einfach darüber hinweg.

vbon links nach rechts: Asher Millstone, Laurel Castillo (stehend), Michaela Pratt (sitzend), Wes Gibbins, Connor Walsh, Annalise Keating, Bonnie Winterbottom, Detective Nate Lahey, Frank Delfino
Der Cast von links nach rechts: Asher Millstone, Laurel Castillo (stehend), Michaela Pratt (sitzend), Wes Gibbins, Connor Walsh, Annalise Keating, Bonnie Winterbottom, Detective Nate Lahey, Frank Delfino

Annalise Keating

Es ist recht wenig über Ihre Vergangenheit bekannt um nicht zu sagen nichts, aber eines steht fest: Wenn Sie einen Fall hat dann lässt Sie diesen nicht mehr los. Wie ein Löwe kämpft sie, und somit ihr Team, dem Klienten zu helfen. Das Gesetzt ist hierbei meist zweitrangig. (Vor allem dann wenn sie bezahlt wird.)

Wes Gibbins

Ihn lernen wir als aller erstes kennen. Er kommt unvorbereitet in den Kurs von Annalise und trotzdem kann er sie mit seinem Vortrag so beeindrucken das sie ihn in ihr Team aufnimmt. Für mich wirkt er in dem ganzen Anwaltszeug irgendwie Fehl am Platz. Das ändert sich auch im Verlauf der Serie kaum. Das einzige was sich komplett ändert ist sein Verhalten. Von einem kleinen blauäugigen Jungen zu einem Ich-lass-mir-nichts-mehr-gefallen-Typ. Aber alles in allem bleibt im Herzen der selbe.

Connor Walsh

Am Anfang der Serie würde er am liebsten mit jeden Mann schlafen würde. Ihn erwischt das Finale der 1. Staffel wahrscheinlich am schwersten, aber schon davor ändert er sich drastisch. Er geht in eine Beziehung mit Oliver Hampton.

Michaela Pratt

Ich dachte ihr Name würde Mikaela oder so geschrieben. Jedenfalls ist Annalises ihr großes Vorbild, aber sie ist noch lange nicht so ruchlos wie sie, obwohl sie auf den Besten Weg ist. Vor allem anfangs ist sie noch eine nette, aber das Finale zerstört sie.

Asher Millstone

Er ist ein richtiger Arsch und bei ihm habe ich am wenigstens das Gefühl das er sich ändert. Erst am Anfang der 3. Staffel ist er fast plötzlich ein völlig anderer Mensch. Was ihn aber endlich liebenswert macht.

Laurel Castillo

Ich will sie unbedingt mögen, aber über sie ist für meinen Geschmack etwas zu wenig bekannt. In der 3. Staffel lernen wir mehr über ihre Familie und ab hier kann ich mich auch ein wenig mit ihr identifizieren. Davor ist sie wie ein Blatt für mich.

Es gibt noch einige mehr, allerdings sind diese die allerwichtigsten und tauchen auch, laut meinem Gefühl, am häufigsten auf.

Zwei der Charaktere die ich ausgelassen habe Frank Delfino und Bonnie Winterbottom
Zwei der Charaktere die ich ausgelassen habe: Frank Delfino und Bonnie Winterbottom

Wie ist es?

Es ist wunderbar dramatisch und mysteriös. Alle Charaktere haben eine Persönlichkeit die eindeutig identifizierbar ist. Es gibt keinen doppelt. Jeder hat seine eigene manchmal grauenhafte Geschichte zu erzählen.

Die Finale der Staffeln haben es in sich! Manches ist vorhersehbar, es gibt Dinge die erst rückblickend Sinn machen.  Man passt immer auf den vielleicht ist das ein kleiner Hinweis. Oh nein, war doch keiner.

Ist how to get away with murder empfehlenswert?

Definitiv! Wenn ihr Lust auf Drama habt dann  solltet ihr es euch auf jeden Fall ansehen. Manche Szenen Nur eine winzige Warnung: Es gibt einige explizite Sex Szenen. Aber die dauern nie allzu lange.

Ich würde noch gerne so viel mehr schreiben, aber ich habe jetzt schon fast das Gefühl das ich zu viel verraten habe.^^

Habt ihr die Serie gesehen? Ich würde so gerne eure Meinung dazu hören! 😀

Eure CK

Der reichste Mann von Babylon – Rezension

Heute habe ich einmal keinen klassischen Roman für dich, sondern ein Buch über Finanzen. Aber warte bevor du die Seite schließt, denn es ist mehr als das. Den Der reichste Mann von Babylon leiert nicht altbekannten Phrasen herunter und erklärt sie, sondern man wird in das alte Reich des wunderschönen Babylon entführt. Dort treffen wir auf aller Hand Männer (dazu später mehr).

Zu erst sollten wir das Warum klären. Warum lese ich dieses Buch?

Der einfach Grund: Ich habe Geldsorgen. Keine Probleme, aber die Sorgen werden mehr. Deswegen war es auch eher ruhig auf meinem Blog. Ich habe nach Möglichkeiten gesucht die Sorgen zu bekämpfen. (Keine Sorge ich werde jetzt zu keinem Finanzblog^^) Mir ist klar das dich solche Themen nicht interessieren und deswegen werde ich es auch fern von diesem Blog halten. Einmal im Jahr werde ich einen kleinen Bericht über meine Investitionen bringen und hin und wieder Bücher über Finanzen, aber dafür muss das Buch einen Mehrwert für Autoren haben. Der reichste Mann von Babylon hat diesen Mehrwert.

Allgemeines zum Buch

Autor:  George Samuel Clason
Übersetzerin: Antoinette Gittinger

Seitenanzahl: 208 Seiten
Amazon

Plot

Es gibt mehrere Kurzgeschichten, in welchen immer neue Figuren vorkommen. (Manchmal werden alte Bekannte erwähnt) All diese Geschichten haben eine Moral. Einmal wird über das Glück gesprochen und das man es nicht einfach ziehen lassen soll und das man sich schnell entscheiden soll. Erstmal nichts besonderes. Das hat wohl jeder schon einmal gehört, aber die Figuren die darin vorkommen bekommen alle einzigartige Geschichten. Manche steigen vom Sklaven bis zu einem angesehenen Kaufmann auf, andere haben schon davor ein angenehmes Leben und steigern sich noch weiter.

In jeder ihrer Geschichten geht es um ein anderes Thema rund ums Geld.

Schreibstil

Der ist…speziell. So wie wir uns vorstellen das die Leute im Mittelalter geredet haben ist das Buch geschrieben, also zumindest die direkten Reden. Davon gibt es jede Menge. Manche Geschichten bestehen nur aus einer langen direkten Rede. Trotzdem sieht man sehr viel von der Welt in Babylon. Vor allem der Schluss ist toll, dort wird die Geschichte von Babylon kurz illustriert. Von ihren bescheidenen Anfängen über ihre Blütezeit bis hin zu ihrem Verfall. Mir persönlich hat es gefallen mal eine Geschichte nur in der direkten Rede zu lesen. Aber dafür habe ich auch nicht alles am Stück lesen können, dafür war es einfach zu anstrengend.

Die Sache mit den Frauen

Das Buch spielt in einer Zeit lange bevor unsere begann. Dementsprechend müsst ihr mit viel Misogynie rechnen. Eine handelnde Frau kommt auf all den 200 Seiten vor! Es ist eine werdende Mutter die sich bei einem Wachposten erkundigt ob die Mauern der Belagerung standhalten werden. Ihr Mann liege mit hohem Fieber im Bett. Die Wache versichert ihr das alles gut gehen wird und so kehrt sie zu ihrem kranken Mann zurück.

Frauen werden als etwas beschrieben das man mit Wohlstand befriedigen muss. Ich glaube in einer der Geschichten bleibt die Frau bei dem Mann obwohl er bitter arm ist. Bei zweien kehrt sie zu ihrem Vater zurück, weil sie das arme Leben nicht erträgt. (So scheint es zumindest.)

Nur für das Protokoll: Ich heiße so etwas überhaupt nicht gut! Aber als ich dieses buch kaufte wusste ich nichts über den Inhalt und nach kurzer Recherche stellt sich heraus der Autor hat das Buch um 1926 geschrieben. Also zwischen den Beiden Weltkriegen. Damals herrschte noch ein völlig anderes Bild. Vielleicht könnt ihr unter diesem Licht die Misogynie entschuldigen. (Mir fällt es selbst schwer)

Charaktere

Es kommen viele vor. Jeder hat seine Eigenarten, aber es sticht keiner wirklich heraus.

Fazit zu Der reichste Mann von Babylon

Wenn du über Misogynie hinweg sehen kannst und dich für Finanzen interessierst würde ich dir dieses Buch ans Herzen legen. ABER! Es ist kein Allheilmittel. In all diesen Geschichten geht eines hervor: Reichtum, oder besser gesagt Wohlstand ist harte Arbeit.