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Das Monster

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Es ist dunkel und eng. Zusammen mit einigen anderen Kameraden liege ich auf der Lauer. Meine Frau, die Räuberbraut ist auch da. Schon seit Stunden warten wir, dass ES wieder kommt. Meine Beine lasse ich kurz wackeln. Sie sollen bereit sein wenn der Moment kommt.

Da endlich es wird heller. Die Kameraden nicken mir zu und ich laufe los. Meine Braut ist direkt hinter mir. Zusammen attackieren wir das Ungeheuer. Mit gezielten Bewegungen schnappt es nach uns. Geschickt weichen wir aus. Meine Frau stolpert kurz, schnell packe ich sie und zerre sie weiter.

Erleichtert lächelt sie mich an. Urplötzlich greift das Monster wieder an und bekommt sie zu packen. Sie ist stumm und rührt sich nicht mehr. Ihr ganzer Körper erschlafft. Verzweifelt versuche ich sie aus ihrer Lage zu befreien, aber ich werde einfach mit ihr gezogen.

Die Sonne blendet mich. Meine Frau sehe ich nur schemenhaft neben mir. Sie baumelt leblos vor sich hin.

Der Griff von dem Monster wird auf einmal fester. Es droht mich zu ersticken. Ich spüre wie meine Kraft mich verlässt. Mit meiner letzten Kraft richte ich meinen Blick nach vorne.

Es schiebt mich langsam auf dieses ekelhafte Loch zu. Es stinkt es wurde schon so oft benutzt. Immer wieder drückt es mich dort hinein. Seit Jahren ist das Loch das selbe nur das Monster ändert sich. Früher wirkte es älter aber plötzlich war es wieder jung.

Jetzt stecke ich in diesem schrecklichen Loch. Ich werde gewaltsam herum gedreht eine ganze Umdrehung nach rechts, blitzschnell werde ich wieder entfernt. Der Dreck klebt an mir. Aus den Augenwinkeln sehe ich das meine Frau sich bewegt. Wir schmiegen uns aneinander und kehren in die Dunkelheit zurück um dort auf den nächsten Angriff zu warten.

 

Photo via Visualhunt.com

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4 Comments

  1. Ein ziemlich verwirrender Text meiner Meinung nach. Mir wird nicht klar, wofür das Monster bildhaft steht. Kannst du das vielleicht erläutern?

    • Es sollte ein Schlüssel sein und die Braut sollte ein Schlüsselanhänger sein. Das Monster ist die Hand die den Schlüssel benutzt. Aber du hast Recht ich hätte es ein bisschen besser erklären können. Es war eine Vorgabe von meinem Schreibkurs einem Objekt ein Leben einzuhauchen.

      • Ah, wenn der Kontext ist klar, wird der Zusammenhang deutlich. Sehr interessante Interpretation!
        Ich muss daran denken, wie oft ich mit meinem Schlüssel das Schloss verfehle, dabei hab ich doch gezielt…

        • Freut mich das es doch nicht ganz so unverständlich ist^^ In meinem Kopf ist die Geschichte meist schon fertig, deswegen schleichen sich oft Unachtsamkeitsfehler ein. Gehört zu den vielen Dingen an denen ich noch Arbeit muss/darf.

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