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Liebesdreiecke – Wozu?


Hallo! Schön das ich eure Aufmerksamkeit habe. Nein ich bin nicht plötzlich auf einer total negativen Welle wo ich gegen die Liebe bin. Ich habe nur etwas gegen den Subplot „Liebe“ oder besser gesagt Liebesdreieck. In der ersten Fassung meines Buches gab es ein solches und heute möchte ich mir Gedanken machen wozu so etwas gut sein könnte oder ob man das überhaupt braucht.

Das obligatorische Was ist das?

Meist steht eine Frau/Mädchen/weibliches Wesen im mittelpunkt und sie muss sich zwischen zwei Männern/Burschen (Jungen)/männlichen Wesen entscheiden. Der Eine ist der Badboy (Edward aus Twilight) mit dem sie nicht zusammenkommen sollte und der andere ist der nette Junge (Jacob) von nebenan.

Mir fällt auf das sich das Mädchen oft für den bösen Jungen entscheidet. Ich denke damit will der/die Autor/in, ob bewusst oder nicht, einen inneren Wunsch befriedigen. Denn im echten leben fällt die Wahl meist auf den „guten“ Jungen. Quasi auf Sicherheit, statt auf Abenteuer. Ein Roman gibt einem die Freiheit das Verrückte zu tun was man im echten Leben nie tun würde.

 

Damit sind wir auch schon bei dem Wozu?

Die Leibe wird, wenn es sich nicht gerade um einen Liebesroman oder Erotikroman handelt, als Sideplot genutzt. Es ist ein netter Zeitvertreib um die Wortanzahl nach oben zu treiben. Zumindest so fühlen sich die meisten Liebesdreiecke für mich an. Selten hat die Entscheidung des Mädchens viel mit dem Plot zu tun, stattdessen steht statt Name A zum Schluss Name B öfters. In ein paar Extremfällen könnte man die männlichen Wesen wohl durch Pflanzen ersetzten.

 

Das hört sich alles ziemlich mies an. Sind wirklich alle Liebesdreiecke so schlimm?

Bei Weitem nicht! Aber Ausnahmen bestätigen die Regeln.

 

Was könnte man machen um sie besser zu machen?

Das Wichtigste, meines Erachtens, ist dem Liebesdreieck eine Bedeutung in der Geschichte zu geben.

Beispiel:

Unsere Heldin ist bei Nacht ein furchteinflössende Rächerin und bei Tag ist sie in einem Finanzunternehmen. Die Hauptgeschichte konzentriert sich auf ihren beschwerlichen Weg die Gegend von den vielen Verbrechern zu befreien.  Im Laufe der Geschichte lernt sie Badboy kennen, der sie dazu überreden will ihr Leben nach ihren Vorstellungen zu leben und sich nicht um das traditionelle Bild zu kümmern.  Ihr neuer Kollege ist der nette Nachbarsjunge, der sie dazu überzeugen will mit ihm die Firma zu übernehmen.

Hier hat die Entscheidung zwischen den Beiden Männern eine tiefe Bedeutung. Wenn Sie sich für einen entscheidet verliert sie den anderen mit Sicherheit.

 

Eine andere Möglichkeit wäre das Ende der Beziehung überraschend zu machen. Vielleicht entscheidet sich die Hauptcharakterin zum Schluss für keinen von Beiden oder sie entscheidet sich nach einigen Abenteuern doch für den Nachbarsjungen, nur um fest zustellen das er kein Interesse mehr an ihr hat. Auch der Badboy will nichts mehr von ihr.

 

Also braucht man ein Liebesdreieck?

Ja und Nein. Man braucht in den meisten Fällen einen Sideplot, aber es muss nicht immer Liebe sein. In den nächsten Wochen überlege ich mir ein paar Sideplots für euch.

Jedenfalls ist es in Ordnung ein Liebesdreieck zu haben. Es sollte nur nicht dieses ewig gleiche 101 Liebesdreieck sein. Lasst eurer Fantasie freien Lauf.

Es gibt noch hunderte von anderen Varianten, ich hoffe das ich euch hier ein paar Idee geliefert habe.

Was haltet ihr von Liebesdreiecken? 

Eure CK

Published inWissen

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