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Rezension für Frankenstein oder der moderne Prometheus

Heute möchte ich mit dir meine Rezension für Frankenstein teilen. Das Buch war ganz anders als ich es mir vorgstellt hatte. Wahrscheinlich hat sch über die jahre einfach schon so eine Erwartungshaltung bei mir eingestellt was darin vorkommen muss. Nichtsdestotrotz ist das Buch spannend und gut geschrieben, aber dazu komme ich gleich.

Name: Frankenstein oder der moderne Prometheus

Autor: Mary Wollstonecraft Shelley

Seitenanzahl: 276

Veröffentlichung: 1. Januar 1818

Geschichte

Die Geschichte dreht sich um Victor Frankenstein, welcher sich das Ziel gesetzt hat einen Menschen zu basteln. Doch die ersten Seiten handeln von einem Seefahrer, Robert Walton, welcher sich auf einer gefährlichen Reise befindet hinaus in die Antarktis. Warum wir so viel von ihm erfahren ist nicht ganz klar, aber er wird wichtiger vor allem am Ende des Romans.

Robert findet Victor halb erfroren und holt ihn zu sich auf das Schiff. Victor will unbedingt wieder los um seinen Widersacher zu finden und ihn zur Strecke bringen. Seinen Erzfeind, so sagt er selbst. Als Victor bemerkt das Robert eine ähnliche Denkweise wie Victor vor vielen Jahren hat, beschließt er seine Geschichte zu erzählen. Er beginnt bei seiner Geburt. Oder besser gesagt sogar noch ein wenig vor seiner Geburt. Erst auf Seite ~40 geht es los mit der Geschichte weswegen wir das Buch lesen.

Genau möchte ich es nicht erzählen, doch Frankensteinsmonster ist doch ganz anders als ich erwartet hatte.

Die Geschichte endet mit Tod, Schmerz und ein klein wenig Hoffnung.

Figuren

Victor Frankenstein

Die Hauptfigur der Geschichte. Er ist eine sehr narzisstische Persönlichkeit was nach seiner Arbeit nur noch schlimmer zu werden scheint. Ich kann ihn nicht ausstehen, aber seine Art sehr gut nachvollziehen. Man kann den Schmerz spüren, welchen er sich selbst aussetzt.

Robert Walton

Ein guter und langjähriger Freund von Victor. Wissenschaft interessiert ihn nicht sonderlich sondern eher das Abenteuer. Er steht Victor in jeder Hinsicht zur Seite. Er pflegt ihn sogar, als er einen Zusammenbruch hat.

Elisabeth Lavenza

Sie und Victor wachsen fast wie Geschwister auf. Sie wirkt wie eine taffe Frau, welche sich nicht gerne wegsperren lässt. Trotzdem kommt ihr Charakter nicht über die Oberflächlichkeit hinaus. Sie bleibt blass. Auch wenn nicht ganz so blass wie Justine. Der Großteil ihres Lebens scheint auf Victor ausgerichtet zu sein. Im Laufe der Handlung spitzt sich ihre Beziehung auf eine Hochzeit zu. Ein Höhepunkt der Geschichte.

Justine Moritz

Sie wurde in jungen Jahren als Dienerin für die Familie Frankenstein eingestellt. Viel erfahren wir nicht von ihr. Nur einmal dreht sich die Geschichte um sie, aber auch das ist nur von kurzer Dauer.

Es gäbe noch einige Details oder sonstiges für die Charaktere, aber da würde ich schon zu viel von der Geschichte verraten. Ich kann nur sagen, dass alles sehr gut durchdacht ist.

Themen

Die Frage „Dürfen wir das?“ spielt eine entscheidende Rolle in dieser Geschichte. Zu jener Zeit war vieles um die Elektrizität noch unbekannt und kaum erforscht und es wurde mit Leichen experimentiert. da dürfte sich diese Frage öfters gestellt haben. Mary Schelly bezieht ziemlich klar Stellung gegen ein unmoralisches Vorgehen. Doch trotzdem wage ich eine gewisse Faszination mit dem was nach dem unmoralischen kommt herauszulesen. Über die Prozesse wird wenig bis gar nicht beschrieben, aber das Thema danach wird von gefühlt jeder Seite beleuchtet.

Was hat in Frankenstein für mich funktioniert?

Das Monster – Seine Probleme, Wünsche und Hoffnungen sind so real wie die eines Menschen. Über weite Teile des Romans vergisst, man förmlich, dass man dieses Ding hassen sollte.

Die Handlung – Dies war eine der interessantesten Handlungen die ich seit einiger Zeit gelesen habe. Sie hatte keinen Plottwist oder ähnliches, aber doch hat sie mich gefesselt.

 

Was hat in Frankenstein für mich nicht funktioniert?

Die Frauen – Die beiden weiblichen Charaktere sind sehr blass. Spontan kann ich mich an keine Eigenschaft der Beiden erinnern. Die Männer fühlen sich realer an, zwar nicht so wie wie es heute gewohnt sind, aber doch bedeutend besser als die Frauen.

Zusatzinformation – So viel Zeug das wir eigentlich gar nicht wissen müssten wird beschrieben. Ich weiß nichts mehr von der Geschichte von vor Victors Geburt und doch nimmt sie einige Seiten in Anspruch.

 

Frankenstein war interessant, aber nicht so dass ich mich ewig daran erinnern werde. Schon jetzt ein paar Wochen danach habe ich einiges wieder vergessen. Hast du Frankesntein schon gelesen? Schreib mir doch in den Kommentaren.

Deine CK

Published inLesenRezension

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