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The School for Good and Evil – A World without princes

Wie angekündigt hier meine erste Rezension. Wie gesagt versuche ich es etwas professioneller zu halten, aber es gelingt mir noch nicht ganz. Trotz allem viel Spaß.

Autor: Soman Chainani

Das hier ist der 2. Teil der Serie deswegen werden sich Spoiler für den vorigen Teil wiederfinden.

Die Idee mit der Märchenschule hat mir schon lange gefallen. Das man den Bösewichten, Never, und den Guten, Ever, erst alles beibringen muss ist ganz witzig. Die Referenzen zu den bekannten Märchen bleiben auch nicht aus, auch wenn kein Charakter direkt auftritt. Sie werden nur namentlich erwähnt. Was mich persönlich noch weiter in den Bann zieht.

Zum Buch/Schreibstil

Vorab ganz kurz: Klar ich bin nicht die Zielgruppe, aber trotzdem fesselte mich der 1. Band. Also sollte man meinen der 2. könnte das auch. 

Ich war vom 1. Teil total begeistert habe mir bereits in der gleichen Woche den 2. und 3. Teil geholt. Dieses Mal in Englisch.

Und ich muss sagen teilweise war ich stark überfordert. Was ich nicht erwartet hatte, denn die Mockingjay Reihe habe ich ebenfalls auf Englisch gelesen. Also warum habe ich solche Schwierigkeiten damit?
Ich glaube das liegt an teilweise hölzernen Beschreibungen. Ich kann nicht genau den Finger darauf legen, aber es fühlt sich teilweise so an als würde der Autor ein paar Mal zu sehr auf das Märchenhafte aus sein.

Story

Der Anfang hat mich sofort wieder hineingezogen. Kurze Entspannung und schon wurden Sie zurück in die Schule ‚gesaugt‘. Dann kam irgendwie eine ziemlich lang andauernde Deliriumartige Phase.
Auf dem Klappentext heißt es:“ … Agatha and Sophie are sucked back into the world they escaped from – but everything has changed.
Und genau diese Veränderung gefällt mir überhaupt nicht. Gut und Böse ist schon Klischeehaft, aber in einem Märchen verständlich. Dieses neue Setting, ist einfach unpassend. Da mir das so überhaupt nicht passte, verlor ich schnell das Interesse. Schlussendlich habe ich es doch zu Ende gelesen. Die Charaktere konnten so menschlich sein wie sie wollten, in diesem Setting kamen sie nicht zum strahlen.

Charaktere

Im 1. Teil wurden alle auf eine spezielle Weise vorgestellt und sie hatten auch Gewicht in der Story, oder besser gesagt in den Sidestorys. Dieses Mal waren sie da als hübsche Hintergrund Deko, denn bis auf wenige Ausnahmen drehte es sich um Sophie, Agathe und Tedros. Nur Horth und ein Mädchen dessen Namen ich vergessen habe kommen ein bisschen zum Leuchten.

The End

Doch trotzall der Kritik bin ich unglaublich froh das Buch gelesen zu haben, denn die letzten ~150 Seiten machen es wieder wett. Eine kleine Enthüllung ist besonders gut gelungen und ich muss jetzt noch immer daran denken. Was mir am allerbesten gefiel, war das es zwar vorhersehbar war aber doch nicht. Also ein kleiner Twist der leicht geteasert wurde.

Fazit

Wenn das Setting nicht so wäre wie es ist, würde ich es sofort weiterempfehlen, aber so kann ich nur sagen, falls ihr auf Märchen steht lest es. Ansonsten würde es euch nicht sonderlich aus den Socken hauen.
Ich behaupte das Buch leidet an der mittleren Krankheit ich brauch einen besseren Namen dafür , damit meine ich fast jedes 2. Buch aus einer Triologie ist schwach und reicht nicht an den Vorgänger oder Nachfolger heran.

Edit: Es gibt 4 Teile…. My argument is invalid.

Habt ihr das Buch gelesen? Falls ja wie ist eure Meinung dazu?

Published inAllgemeinLesen

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