Zum Inhalt springen

Star Wars Rezension – Schülerin der dunklen Seite

Die letzte Rezension ist schon ziemlich lange her. Als Ausgleich hier ein Buch das ich innerhalb von 3 Tagen gelesen habe^^ Und dann auch noch eine Star Wars Rezension 😀

Gleich mal vorweg. Ich liebe Star Wars und auch die TV-Serie Clone Wars. Regelrecht verschlungen habe ich die Serie und als sie abgesetzt wurde war ich mehr als wütend. Deswegen habe ich jetzt beschlossen die Bücher (die eigentlich Folgen in der Serie hätten sein sollen) aufzugreifen. Wie immer habe ich vorher nicht recherchiert und bin wohl mitten in der Buchserie gelandet. ^^

Titel: Star Wars- Schülerin der dunklen Seite
Seiten: 409
Autorin: Christie Golden
Übersetzter: Andreas Kasprzak
Amazon

Klappentext:

Klug, packend und unvergesslich – einer der besten Star Wars-Romane!

Im Krieg zwischen den Armeen der dunklen Seite der Macht und der Republik um die Kontrolle der Galaxie wird die Taktik des Sith Lords Count Dooku immer brutaler. Trotz der Macht der Jedi und ihrer militärischen Fähigkeiten wächst die Zahl seiner Opfer stetig an. Um ihn endlich zu stoppen, wenden sich die Jedi hilfesuchend an seine ehemalige Schülerin und Kopfgeldjägerin Asajj Ventress, die ihn gemeinsam mit Quinland Voss ins Visier nehmen soll. Asajjs Wunsch nach Rache an ihrem einstigen Meister ist groß, doch selbst für erfahrene Jäger ist Dooku eine gefährliche Beute …

Ich hab sofort an den ewig langen Scrolltext denken müssen der vor jedem Film läuft denken müssen.^^ (Auch bei der Serie gibt es diesen noch, aber der wird jetzt gesprochen was das Ganze bedeutend dynamischer macht)

Das erste im Buch ist ein Vorwort von Katie Lucas. (Adoptivtochter von George Lucas) In dem sie ausdrückt wie sehr sie Star Wars liebt und das es schon immer ein Teil von ihr war. Außerdem scheint sie das ursprüngliche Skript für die TV-Folgen geschrieben zu haben.

Charaktere

Quinland Vos: In der Serie kam er 2 oder 3 Mal vor. Er wirkte halsbrecherisch und überhaupt nicht wie der typische Jedi. Im Buch geht es genauso weiter. Das macht er sich zu Nutze als er Asajj sucht. Den sie darf nicht wissen das er ein Jedi ist.
Er durchlebt bei weitem die Meisten Veränderungen. Diese machen ihn zu meinem 2. Lieblingscharakter.

Asajj Ventress: Sie ist die eigentliche Hauptfigur. Ihr Name verrät schon alles. Kalt und unnahbar. Sie war auf der dunklen Seite wandte sich aber schon vor dem Buch von dieser ab. Wir finden sie auf der Jagd nach einer Zielperson. Da Quinland sich als gewöhnlicher Kopfgeldjäger ausgibt, lehnt Asajj die Zusammenarbeit vehement ab. Sie lässt sich dann aber doch erweichen. Ihre Veränderung ist so subtil das es mir erst im Nachhinein aufgefallen ist. Ihre inneren und äußeren Kämpfe machen sie zur menschlichsten Figur.
Sie war schon vor dem Buch meine Liebling und das hat sich nur noch weiter gesteigert. Man sieht nun viel mehr von ihrer Vergangenheit und damit auch von ihrem Schmerz.

Count Dooku: Obwohl er die Zielperson ist kommt er ziemlich selten vor. Was man von ihm sieht entspricht genau seinem Serien Ich. Arrogant, unhöflich und geht über Leichen.

Obi-Wan Kenobi: Darf natürlich nicht fehlen. Ruhig und kalkulierend. Man kann auch seine Zerrissenheit gegenüber dem Rat sehen. Er wiedersetzt sich den direkten Befehlen um das zu tun was er für Richtig hält.

Anakin Skywalker: Große Überraschung das er da ist. Nicht. Spaßig ein wenig Blödsinn im Kopf. So wie wir ihn aus der Serie kennen. Außerdem wird für ein paar Seiten seine Bindung zu Padme gezeigt.

Die Anderen Charaktere kommen nur kurz vor und entsprechen ihrem Serien Ich.

Plot

Bis zur Hälfte erratbar. Also keine besonderen Twists, aber auch nicht so als  Danach wird es um einiges „nebeliger“. Was mich nur noch mehr angespornt hat zu lesen. Es ist alles klar verfolgbar. Alle losen Enden werden aufgeklärt.
Wobei ich ziemliche Probleme mit Teilen des Plots habe. Nicht weil ich ihn nicht verstehe, sondern weil ich diesen unpassend finde. Ich will hier nicht spoilern, aber falls du das Buch gelesen hast: Ich meine die Szene im Park kurz vor dem 2. Missionsantritt. Was meinst du dazu?

Schreibstil

Was mir besonders auffiel, war das selten etwas zum riechen und hören da war. Wie etwas aussieht habe ich noch lebhaft in Erinnerung aber nicht mehr den ganzen Rest. Bei einer Szene fiel es mir irgendwie besonders auf. Das war bei einem Feuerwerk. Irgendwie habe ich die ganze Zeit im Hinterkopf „Das ist kein Buch sondern ein Film.“ Ich kann es mir nicht erklären, aber irgendwie bin ich mir selbst im Weg gestanden.

Fazit

Ich bin vielleicht ein wenig voreingenommen in dem Fall, schließlich geht es um meinen Liebling Asajj.^^ Aber ich finde das Buch, vor allem wenn du Star Wars Fan bist, auf jeden Fall lesenswert. Allerdings wäre Vorwissen angebracht. Ich denke das Buch kann einem auch gefallen, wenn man zum ersten Mal was von Star Wars sieht, aber da beispielsweise die Ränge bei den Jedi überhaupt nicht erklärt werden, kann es doch etwas holpriger werden. (Wenn du die Filme gesehen hast sollte das vollauf genügen.)



Published inAllgemeinLesenRezension

Sei der Erste der einen Kommentar abgibt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: