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Schlagwort: Rezension

The girl without magic – Rezension

Heute habe ich wieder eine Rezension von einem Buch. Keinen Klassiker. Ein bisschen Abwechslung muss sein. 😉 Der Roman heißt the girl without magic von  Megan O’Russell. Also fangen wir an.

Allgemein

Titel: The girl without magic  (Chronicles of Maggie Trent #1)

Autor: Megan O’Russell

Seiten: 231

 

Die Charaktere

Maggie Trent

Sie ist unsere Hauptcharakterin. Sie kommt aus einer Variante unserer echten Welt. In Ihrer Welt existiert Magie und so etwas wie ein Clan-System existiert. Aber viel mehr müssen wir nicht wissen, denn in dieser Welt sind wir überhaupt nicht. Wir sind in „in the Sirens realm“ und einer anderen Welt. Malina glaube ich. Sie ist eine starke Frau die weiß wie sie für sich selbst kämpfen muss. Ihre Gedanken sind manchmal nervig, aber alles in allem mag ich sie.

Bertrand Wayland

Er kommt aus der gleichen Welt wie Maggie, aber er kam wohl im 19. Jahrhundert „in the Sirens realm“. Wir erfahren so gut wie nicht über ihm. Es wird ein bisschen seine Vergangenheit in unserer Welt geteasert, und wir erfahren, dass er schon viele Abenteuern in den verschiedenen Welt erlebt hat. An Maggie scheint er einen besonderen Narren gefressen zu haben. Er versucht sie zu beschützen, aber ihr auch ein größeres Leben zu zeigen. Ich habe das Gefühl das es mit dem Fakt zusammen hängt das sie aus der selben Welt kommen.

 

Plot

Maggie fällt unabsichtlich hinein in „Sirens realm“. Und den ersten Teil des Buches versucht sie nur zu überleben. Sie lernt die Regeln der Siren. Und obwohl Bertrand sie als einer der ersten trifft, meidet sie ihn bis sie durch einen Sturm zu ihm gezwungen. Erst danach akzeptiert sie ihn und zusammen gehen sie auf ein Abenteuer.

Der Plot hat mich überhaupt nicht überrascht. ich habe zwar nicht voraussagen können was passieren wird, aber dennoch hat es sich wie ein Einheitsbrei angefühlt.

 

Schreibweise

An der Schreibweise war nichts sonderlich spannend. Das einzige was mir auffiel waren Maggies Gedanken. Die können nerven, aber dafür kommen sie auch nicht oft vor. Ihre Gedanken sollen die Szene ein wenig auflockern und auch wenn ich wirklich glaube das Maggie so denken würde, will es für mich nichts os richtig hineinpassen. Es wirkt so als hätte die Autorin sich gedacht: Haha, das wird so witzig klingen und hat es dann aufgeschrieben.

 

Worldbuilding

Ein extra Punkt speziell für dieses Buch. Den das hat der Roman bravurös gemeistert. Wir lernen 3 völlig unterschiedliche Welten kennen und jede fühlt sich auf ihre Weise spezielle an. Man wird hineingezogen und will gar nicht mehr raus. (So ähnlich wie Maggie.)

 

Was hat gut funktioniert?

Das Wordlbuilding. Das war herausragenden. Ehrlich so reiche Welten habe ich schon länger nicht mehr gelesen.

Die Personen. Ich habe absichtlich nur die 2 wichtigsten Figuren beschrieben, aber da waren noch so viel mehr Leute die diese Welten bewohnt haben. Nur gehe ich bei diesen schon fast auf einen Spoiler zu.

 

Was hat nicht funktioniert?

Der Plot. Es war einfach nichts frisches da.

Die Schreibweise. Auch hier war nichts da das mich hineingezogen hätte.

Die Beziehung zwischen den Figuren. Bis auf Maggie scheinen die anderen Figuren fast in einem Vakuum zu existieren. Ohne Maggie scheinen sie nicht viel zu tun. Deswegen fühlte es sich an manchen Stellen nicht ausgreift an.

 

Fazit zu The girl without magic

Ich bin hin und hergerießen, denn die Welten die die Autorin geschaffen hat sind schlicht und einfach zum Verlieben, aber bei fast allen anderen Themen fühlt es sich nicht ausgreift an. In Sternen ausgedrückt muss ich dem Roman 3 von 5 geben. Es hat einfach zu viele Kleinigkeiten gegeben die das Gesamtbild gestört haben.

Würde ich es trotzdem empfehlen?

Auf jeden Fall! Den das Worldbuilding war gigantisch. Aber vom Rest sollte man sich nicht zu viel erwarten.

Habt ihr das Buch schon gelesen? Wenn ja wie hat es euch gefallen?

Ich würde mich freuen wenn Ihr mir schreibt. 😉

Eure CK

Dracula von Bram Stoker -Rezension


Da hatte ich mich wohl in der Woche vertan. Tut mir leid für die Pause. Dafür bekommt ihr dieses Mal die Rezension von Dracula von mir. Ich habe ein klares Defizit an Klassikern. Ich muss ehrlich sagen, ich kenne sie zwar vom Namen her, aber gelesen habe ich sie noch nie. Das will ich in diesem Jahr ändern und Dracula macht den Anfang. Außerdem will ich mit meiner Rezension etwas mehr auf das eingehen, was gut von der Geschichte ist und was nicht funktioniert. Wie genau ich das mache, werde ich mit den nächsten Rezensionen noch testen.

Allgemein

Titel: Dracula

Autor: Bram Stoker

Seiten: 486

Public Domain (!)

Die Charaktere

Bevor ich auf die einzelnen Charaktere eingehe, will ich sagen das das Buch schon 1800 heraus kam. Zu der Zeit wurde, meiner Meinung nach, noch nicht soviel wert auf die Charakterentwicklung gelegt. Zumindest fühlen sie sich zum großteils flacher an, als die heutigen. Deswegen wird der Abschnitt eher kurz und oberflächlich sein.

Jonathan Harker

Wir lernen ihn als erstes kennen. Er ist sehr pflicht bewusst und hat einen straken Sinn für Gerechtigkeit. (Obwohl es ihn schmerzt kehrt er in das Schloss Dracula zurück.) Eine wirkliche Veränderung ist nicht zu erkennen. Gerade das er verbittert gegen Dracula wird, aber wer wäre das nicht wenn seine Frau in Gefahr schwebt?

Mina Harker

Ich habe einmal eine Rezension gelesen in der sie als OP, over powered, bezeichnet wurde. Das kann ich nur teilweise nach vollziehen, aber alles in allem ist sie tatsächlich die stärkste Charakterin.

Lucy Westenra

Sie ist weniger ein Charakter als mehr ein Plotpoint. Sie bringt die Truppe zusammen und ja. Sie tut noch eine Sache, aber das wäre ein großer Spoiler, also lassen wir das.

Mina bezeichnet sie immer als lieb und hilfsbereit, aber aus meiner Sicht verhält sie sich normal freundlich. Redet mit älteren Herren und hat Mitleid mit einem Hund. Ihre Persönlichkeit hat keine wichtige Rolle sondern nur ihr Körper. Deswegen hätte sie auch fast eine Topfpflanze sein können.

Arthur Holmwood

Arthur hat es schwer. Innerhalb von wenigen Tagen verliert er fast alle seine lieben Menschen. Ansonsten sehe ich ihn al bewaffnete Topfpflanze. Wirklich wichtig ist er nur in ein paar wenigen Momenten. Wenn ich es mir recht überlege würde die Geschichte fast eins zu eins funktionieren, wenn er nicht da gewesen wäre.

So viel zu ihm.

Quincey P. Morris

Ich vergesse die Hälfte der Zeit über das er existiert. Sagt eigentlich genug.

Dr. John Seward

Aus seiner Sicht erleben wir auch einen Teil der Geschichte. Er wirkt wie ein kleiner Schoßhund des Professors. Fast immer sagt er ja und Amen. Nur einmal tut er etwas vollkommen aus sich heraus und das ist ein wichtiger Punkt in der Geschichte. Wenn van Helsing nicht dabei ist, ist er vorallem auf seinen Patienten Renfield fixiert. Der hat eine wirklich interessante geistige Störung. Zum Ende hin wird er weiser und etwas verbittert.

Professor Abraham van Helsing

Der berühmt, berüchtigte Vampirjäger ist ein Belesener. Falls ihr den Anime Van Helsing gesehen habt, vergesst ihn.  Dieser hier ist einfach ein Bücherwurm der einmal über Vampire gestolpert ist. So wie die Anderen Männer versucht er ein außerordentlicher Gentleman zu sein und das Leben vorallem für Mina und Lucy so angenehm wie möglich zu machen. Bis zur Hälfte des Buches ist er allerdings kaum mehr als ein Zaungast.

Renfield

Er ist nicht direkt eine handelnde Figur, aber er ist interessant. Seine zuvor angesprochene geistige Störung ist es, lebendige Wesen zu essen. Zuerst Fliegen, dann Spinnen und auch ein paar Vögel. Er glaubt dadurch deren Leben in sich aufzunehmen, besser gesagt deren Lebensenergie. Ein paar Mal wirkt er richtig klar im Kopf und dann beginnt er sofort mit Philosophie um sich zu schmeißen. (Was teilweise erst nach mehrmaligem Lesen seine volle Wirkung entfacht.

Dracula

Der Namensgeber darf natürlich nicht fehlen. Er funktioniert erstaunlich gut. Ich habe den Roman angefangen mit der Erwartung, das Dracula so ein komischer Bösewicht sein wird ohne das man jemals viel von ihm sieht oder ihn näher kennen lernt. Tatsächlich aber ist er ein eigener „Mensch“ der ganz ohne seine Gegenspieler funktionieren würde. Er existiert nicht einfach sondern sein Umfeld reagiert tatsächlich auf ihn. Wir lernen ein paar Dinge über ihn und seine Vergangenheit. Alles in allem ist er ein guter Bösewicht.

 

Also als kurze Zusammenfassung der Charaktere: 3 von Ihnen könnte man fast leicht durch Topfpflanzen ersetzten. Außer kleine Ausnahmen fügen sie der Geschichte nichts hinzu.  Aber das ist alles nur meine Meinung, ich würde mich sehr freuen wenn ihr mir widerspricht.

 

Plot

Es gibt für mich keine offensichtliche Lücken nur an manchen Stellen sind die Charaktere langsam. Zum Beispiel rennt nur van Helsing mit einem Kreuz herum, obwohl sie wissen wie effektiv das gegen Vampire ist. Durch diese Blödheit haben sie zwar einen Vorteil, aber das Opfer muss leiden. Und in Wirklichkeit hätten sie es sich sparen können.

Nach heutigen Standards könnte das Buch in zwei Teile aufgeteilt werden. Ungefähr bei der Hälfte wäre das. Das ist jetzt weder gut noch schlecht, ich finde es einfach interessant wie sich die Buchwelt mit der Zeit entwickelt hat.

Ansonsten ist es spannend, aber vorhersehbar. Kann auch an mir liegen, weil ich die Geschichte schon so ungefähr kannte.

 

Schreibweise

Jetzt kommts. Die Idee alles aus Tagebüchern, Zeitungsberichten und so weiter zu beschreiben, habe ich bisher nie in so einer Form gelesen. Es ist spannend und man erfährt mit den Charakteren, was in ihrer Welt vor sich geht. Das hat mich bei diesem Buch am aller meisten beeindruckt.

Die Sprechweise der Charaktere ist schon lange aus der Mode und es sind einige Wörter dabei, die ich nachschlagen musste.

Der allergrößte Negativpunkt ist die Mundart von manchen Charakteren. Das war so anstrengend! Die Meisten die so geredet haben, habe ich einfach ignoriert oder nur im schnell Durchlauf gelesen. Nach einer besonders langen Rede in der Mundart habe ich das Buch für einen Tag zur Seite gelegt. Es war wirklich eine Qual.

 

Was hat funktioniert?

Die Erzählweise. Auf diese Art habe ich noch nie einen Roman gelesen und es hat mir wirklich Spaß gemacht.

Der Plot. Auch wenn es, für mich, vorhersehbar war ist es mehr als gelungen.

Das Böse. Dracula ist toll. Mehr kann ich dazu nicht wirklich sagen.

 

Was hat nicht funktioniert?

Die Charaktere. Für heute waren sie viel zu 2D.

Die Sprechweise. Ebenfalls auf das hohe Alter des Buches zurück zu führen. Und auf die schreckliche Mundart.

Die Rollenbilder. Bei den Charakteren habe ich diese nicht angesprochen, weil es klar war, das zu der Zeit die Frau noch als „Nieder“ angesehen wird. Obwohl für damals, denke ich macht der Roman doch einen großen Schritt nach vorne.

 

Fazit

Fast alle negativ Punkte sind auf das hohe Alter zurückzuführen, also finde ich kann man dem Buch volle Punkteanzahl geben. Wenn ihr euch mit der verstaubten Art anfreunden könnte, dann ist das Buch ein Muss.

Ehrlich mir fällt nicht mehr dazu ein.

Was sagt ihr zu meiner Einschätzung und zu dem neuen Format?

Eure CK

Bekenne deine Sünden – Rezension

Ich bitte um Trommelwirbel. Nun habe ich es endlich wieder geschafft eine Rezension zu schreiben. (Und die schenke ich euch als kleines Weihnachtsgeschenk 😉 ) Der Roman ist Bekenne deine Sünden von Thomas Ehrenberg.

Er hat mir sein Buch als Leseexemplar geschenkt wofür ich mich noch einmal bedanke! 🙂

Also dann fange ich mal mit den allgemeinen Sachen an:

Titel: Bekenne deine Sünden

Autor: Thomas Ehrenberger

Verlag: Midnight

Seitenzahl: 218 Seiten

Größe: 1318.0 KB

ISBN: 978-3-95819-121-1

Erscheinungsdatum: 3. Juli 2017

 

Soweit so gut. Dann mache ich in üblicher Manier weiter.

 

Charaktere

Sarah Spielmann

Am prominestens ist Sarah.  Sie ist quasi der Star des Romans. Die Meisten Ereignisse sehen wir aus ihrem Kopf heraus. Sie ist neurotisch hat „einige Zwänge“ obwohl wir nur einen ausgiebigen Putzzwang wirklich miterleben. Früher war sie Profilerin beim FBI und kam erst vor kurzem nach Wien.

Ihr Charakter hat mich überrascht. Wenn man so etwas wie Criminal Minds schaut, denkt man bei Profiler an kühle Menschen. Im Gegensatz dazu hat sie Feuer unterm Hintern. Ein Mensch geht ihr auf die Nerven? In Gedanken prügelt sie schon auf ihn ein. Sonst ist sie auch nicht die angenehmste Zeitgenossin. Sie lässt gerne den Rüpel raushängen.

Es hat Spaß gemacht in ihrem Kopf zu sitzen. Über ihre Vergangenheit erfahren wir am Meisten. Die ersten Kapitel aus ihrer Kindheit sind interessant, aber bald schon fühlt es sich überflüssig an. Als Leser kann man sich denken was passiert, aber der Autor will ihre Kindheit zu Ende erzählen. Was zu mehr oder weniger schönen Parallelen für den Charakter führt.

Außerdem scheint Sarah Ihren Zwang ziemlich gut kontrollieren zu können, denn er taucht in keinen wirklich ungünstigen Situationen auf, sondern nur dann wenn er nicht zu sehr im Weg ist.

Obwohl sie am Meisten behandelt wird, hat sie, meiner Meinung nach, die späteste Entwicklung. Es ist auch verständlich, wenn sie von einem metaphorischem Zug überfahren wird.

Peter Horvath

Die zweite wichtige Figur. Ein eingefleischter Ermittler im Wiener Team. Er symbolisiert den typischen Wiener. Angefangen mit seinem Sprechtick bis hin zur Sucht nach Leberkäsesemmeln. Wenn er diesen nervigen Tick nicht hätte, könnte ich ihn super leiden. Leider muss ich sagen das er nicht überzogen dargestellt ist. Manche Wiener reden wirklich so. :/

Seine Vergangenheit wird auch behandelt, wenn auch nicht in dem Ausmaß wie Sarahs.

Er hat eine folgenschwere Veränderung . Ich wundere mich ein wenig das diese nicht schon früher eingesetzt hat. Aber besser spät als nie^^

Fred

Er wird als ein typischer Nerd beschrieben. Viel mehr ist von seinem Charakter erstmal nicht bekannt. Nach und nach wird er wichtiger, aber trotzdem ist er sehr blank. Gut, im Polizeipräsidium kann man nicht wie man selbst sein, deswegen ist das keine Kritik sondern eher eine Feststellung.

Zum Schluss bekommt er eine 180 Grad Veränderung. Ich bin schon ganz hibbelig mehr zu erfahren. ^^

Joshua

Ich will nicht über ihn reden.  :/

Dr. Ende

Obwohl er nicht oft vorkommt mag ich ihn. Er ist er Typ der jeden mit unnützer Information vollstopft. Ich mag solche Leute. ^^

Das Böse

Da dies ein besonderes Herzstück ist, will ich gar nicht genau darauf eingehen. Aber so viel sei gesagt: Es sind interessante Geschichten dahinter und das Verhalten ist gut nachzuvollziehen.

 

Handlung

Großteils hat mich die Handlung gefesselt. Ein paar Momente waren vorhersehbar. Ein paar wiederum nicht. Alles in allem habe ich das Buch verschlungen.

 

Schreibstil

Jetzt kommen wir zu der großen Sache. Hier muss ich ehrlich sagen das mich der Roman stellenweise enttäuscht hat. Die Handlung wurde schön plastisch beschrieben. Die meisten Orte habe ich vor meinen Augen sehen können, aber die Welt drumherum wurde immer nur beschrieben nie gezeigt.

Damit ihr mich ein bisschen besser verstehen könnt, ein Mini Spoiler. (Ehrlich man kann es kaum als Spoiler bezeichnen.)

Im Verlauf der Handlung kommt es zu Demonstrationen, aber sie werden immer nur erwähnt und nie gezeigt. Auch scheinen diese keine große Auswirkung auf die Helden zu haben. Natürlich ihr Job wird dadurch schwerer, aber sie haben nie Probleme als sie durch die Stadt fahren.

Spoiler vorbei!

Ansonsten gab es Instanzen wo es sich unnötig wiederholt oder stückchenweise unlogisch ist.

Ein Beispiel für die Redundanz wäre: Im ersten Satz eines Kapitels wird der Zustand einer Figur beschrieben und kurz darauf stellt die Figur es selbst fest. Eines von den Beiden hätte man getrost weglassen können.

Die allergrößte Sache die mir unlogisch vorkommt ist Sarahs Verhalten gegenüber jemanden. (Falls es euch genauer interessiert was ich meine kann ich einen extra Beitrag mit Spoilern eröffnen.) Und das sie scheinbar ein wenig blind durchs Leben ging. (Sie wundert sich selbst darüber.)

 

Fazit zu Bekenne deine Sünden

Alles in allem fand ich den Roman toll! Der Anfang ist spritzig und wir sind sofort im Geschehen. Die Charaktere waren nachvollziehbar und Geheimnisse gab es mehr als genug. 😉

Einzig die zuvor angesprochenen Logikfehler haben mich gestört. Manchmal hat es den Lesefluß gestört. Aber da es der erste Roman des Autoren ist, finde ich kann man das durchgehen lassen. (Vielleicht kann das nächste Mal der Lektor oder die Testleser einen genaueren Blick darauf werfen.)

Für jeden der Krimis liest ein Muss! Freue mich schon auf den Nächsten. 😉

 

Habt ihr das Buch schon? Wenn ja wie gefällt es euch?

Im Interesse der Leser die das Buch noch nicht gelesen haben, bitte ich euch auf Spoiler hinzuweisen. Vielen Dank!

Eure CK

how to get away with murder – Rezension


Hallo ihr alle! Heute habe ich mal wieder eine Rezension! Leider nicht zu einem Buch, aber hey immerhin finde ich Zeit dazu.  Die Serie ist: How to get away with murder.

Ich hatte schon einmal eine Serie rezensiert: 13 reasons why

Vielleicht interessieren euch auch meine Buchrezensionen: Der reichste Mann von Babylon, Ein Tag im alten Rom oder auch Schülerin der dunklen Seite

Produziert wurde how to get away with murder von: ABC Studios, ShondaLand

Idee stammt von: Peter Nowalk

Worum geht es?

Der Titel verrät einem buchstäblich alles. Ein Mädchen wird auf dem Campus umgebracht und die Ermittlungen der Polizei starten, dabei kommen auch die Anwältin Annalise Keating und ihr Mann Sam Keating unter Verdacht.

Sie unterrichtet auf dem Campus den Grundkurs für Anwälte. Den sie, passenderweise, how to get away with murder nennt. Jedes Jahr sucht sie besonders begabte Studenten und nimmt diese unter ihre Fittiche. Mit ihnen gemeinsam kümmert sich um echte Klienten. In jenem Jahr gehören zu ihrem Team: Wes Gibbins, Connor Walsh, Michaela Pratt, Asher Millstone und Laurel Castillo.

Die Handlung verläuft nicht linear, stattdessen gibt es einen weiteren Vorfall (Staffelfinale) zu diesem springen wir immer mal wieder. Die Serie stellt aber sicher das man den Faden behält. Die Zukunft ist mit einem Videofilter belegt wodurch man es mit Leichtigkeit erkennen kann. Zusätzlich steht meistens in großen fetten Buchstaben „6 weeks later“ oder ähnliches. Also man kann sich wirklich fast nicht verirren.

Wie sind die Charaktere?

Die meisten haben eine sehr interessante Entwicklung vor allem Annalises Schützlinge, aber Annalise selbst hat einiges zum herzeigen. Allerdings will ich erwähnen das die Schauspieler an manchen Stellen unerfahren wirken. Also ich spreche wirklich von den Schauspielern und nicht von den Charakteren. Was mich manchmal aus der Serie raus zieht. Es sind aber wirklich nur winzige Momente, deswegen sehe ich meist einfach darüber hinweg.

vbon links nach rechts: Asher Millstone, Laurel Castillo (stehend), Michaela Pratt (sitzend), Wes Gibbins, Connor Walsh, Annalise Keating, Bonnie Winterbottom, Detective Nate Lahey, Frank Delfino
Der Cast von links nach rechts: Asher Millstone, Laurel Castillo (stehend), Michaela Pratt (sitzend), Wes Gibbins, Connor Walsh, Annalise Keating, Bonnie Winterbottom, Detective Nate Lahey, Frank Delfino

Annalise Keating

Es ist recht wenig über Ihre Vergangenheit bekannt um nicht zu sagen nichts, aber eines steht fest: Wenn Sie einen Fall hat dann lässt Sie diesen nicht mehr los. Wie ein Löwe kämpft sie, und somit ihr Team, dem Klienten zu helfen. Das Gesetzt ist hierbei meist zweitrangig. (Vor allem dann wenn sie bezahlt wird.)

Wes Gibbins

Ihn lernen wir als aller erstes kennen. Er kommt unvorbereitet in den Kurs von Annalise und trotzdem kann er sie mit seinem Vortrag so beeindrucken das sie ihn in ihr Team aufnimmt. Für mich wirkt er in dem ganzen Anwaltszeug irgendwie Fehl am Platz. Das ändert sich auch im Verlauf der Serie kaum. Das einzige was sich komplett ändert ist sein Verhalten. Von einem kleinen blauäugigen Jungen zu einem Ich-lass-mir-nichts-mehr-gefallen-Typ. Aber alles in allem bleibt im Herzen der selbe.

Connor Walsh

Am Anfang der Serie würde er am liebsten mit jeden Mann schlafen würde. Ihn erwischt das Finale der 1. Staffel wahrscheinlich am schwersten, aber schon davor ändert er sich drastisch. Er geht in eine Beziehung mit Oliver Hampton.

Michaela Pratt

Ich dachte ihr Name würde Mikaela oder so geschrieben. Jedenfalls ist Annalises ihr großes Vorbild, aber sie ist noch lange nicht so ruchlos wie sie, obwohl sie auf den Besten Weg ist. Vor allem anfangs ist sie noch eine nette, aber das Finale zerstört sie.

Asher Millstone

Er ist ein richtiger Arsch und bei ihm habe ich am wenigstens das Gefühl das er sich ändert. Erst am Anfang der 3. Staffel ist er fast plötzlich ein völlig anderer Mensch. Was ihn aber endlich liebenswert macht.

Laurel Castillo

Ich will sie unbedingt mögen, aber über sie ist für meinen Geschmack etwas zu wenig bekannt. In der 3. Staffel lernen wir mehr über ihre Familie und ab hier kann ich mich auch ein wenig mit ihr identifizieren. Davor ist sie wie ein Blatt für mich.

Es gibt noch einige mehr, allerdings sind diese die allerwichtigsten und tauchen auch, laut meinem Gefühl, am häufigsten auf.

Zwei der Charaktere die ich ausgelassen habe Frank Delfino und Bonnie Winterbottom
Zwei der Charaktere die ich ausgelassen habe: Frank Delfino und Bonnie Winterbottom

Wie ist es?

Es ist wunderbar dramatisch und mysteriös. Alle Charaktere haben eine Persönlichkeit die eindeutig identifizierbar ist. Es gibt keinen doppelt. Jeder hat seine eigene manchmal grauenhafte Geschichte zu erzählen.

Die Finale der Staffeln haben es in sich! Manches ist vorhersehbar, es gibt Dinge die erst rückblickend Sinn machen.  Man passt immer auf den vielleicht ist das ein kleiner Hinweis. Oh nein, war doch keiner.

Ist how to get away with murder empfehlenswert?

Definitiv! Wenn ihr Lust auf Drama habt dann  solltet ihr es euch auf jeden Fall ansehen. Manche Szenen Nur eine winzige Warnung: Es gibt einige explizite Sex Szenen. Aber die dauern nie allzu lange.

Ich würde noch gerne so viel mehr schreiben, aber ich habe jetzt schon fast das Gefühl das ich zu viel verraten habe.^^

Habt ihr die Serie gesehen? Ich würde so gerne eure Meinung dazu hören! 😀

Eure CK

Rezension – Ein Tag im alten Rom

Bei den letzten Büchern, war ich schnell dafür bin ich bei dem wieder sehr lahm gewesen…^^ Aber nun endlich eine neue Rezension von mir für Ein Tag im alten Rom.

Buch: Ein Tag im alten Rom
Autor: Alberto Angela
Übersetzterin: Julia Eisele
Seitenanzahl: 416 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag

Ein Tag im Alten Rom im Jahr 117 nach Christus
Rom im Jahr 117 nach Christus

Worum geht es?

Wann spielt es?

Wir finden uns im Jahr 115 nach Christus in der Zeit des Kaisers Trajans. Hier hat Rom bzw. das gesamte Reich seine Blütezeit. Das Buch spielt von 6 Uhr morgens

bis 24 Uhr.

Wie ist es geschrieben?

Es ist kein klassischer Roman. Es gibt wenig Handlung, wirklich nur minimalistisch. Hauptsächlich dreht sich alles um das Leben in Rom. Also was wurde gegessen, wie wurde gezahlt, und noch tausend andere Fragen werden beantwortet. Außerdem wird mit einigen Mythen aufgeräumt. Beispielsweise lebte Nero (der Kaiser) vor dem Bau des Kolosseums, also starben die vielen Christen die er tötete nicht dort sondern in seinem Privatzirkus.

Die Geografie wird auch beschrieben, also welche Völker es sonst in dieser Zeit gibt.

Außerdem wird erklärt wie das Zahlsystem war. Asse, Obolus etc. Und wie viel diese wohl heute wert wären.

Und noch tausend andere Sachen, aber ich will noch nicht zu genau werden 😉

Hier ein Beispiel für Verblüffende Tatsachen. Hier werden die Namen genauer erklärt.
Hier werden die Namen genauer erklärt.

Wie bewegen wir uns durch die Stadt?

Wir sind ein Mann der fremd ist in der Stadt und sich einfach alles ansieht. Beziehungsweise zwischendurch sind wir auch ein Geist um die Innenräume einer Villa betrachten zu können.

Über die komplizierten Sachen oder Dinge die nicht in die Zeit passen bekommen ein „Verblüffende Tatsachen“ Kapitel.

Charaktere

Es kommt ein domus (Hausherr) öfters vor, ansonsten sind es x-beliebige Charaktere. (Ein paar Berühmtheiten tauchen auch auf, aber eben nur einmalig.)

Schreibstil

Ich fand es teilweise sehr anstrengend geschrieben. An manchen Stellen versuchte der Autor zu kramphaft die „Geschichte“ am laufen zu halten (könnte aber auch der Übersetzung geschuldet sein). Deswegen habe ich jetzt fast 3 Wochen gebraucht um das Buch zu lesen. Also man muss wirklich bewusst lesen.

Habe ich etwas daraus lernen können?

Ich bin schon recht lange von den alten Römern und ihren massiven Bauwerken fasziniert und so kannte ich schon ein paar Dinge, aber trotzdem waren da Unmengen an neuen Informationen .

Mein Fazit zu Ein Tag im alten Rom

Ich möchte das Buch nicht mehr missen, auch wenn es etwas anstrengend geschrieben ist, ist es eine tolle Ideen Stütze. So wunderbar das ich eine Blogreihe zum Thema Worldbuilding auf Basis der alten Römer zu schreiben. (Ist nur ein Arbeitstitel 😉 ) Ab nächster Woche den 27. Oktober will ich jede Woche einen Beitrag herausbringen. Wie viele es genau werden, weiß ich noch nicht, aber das erste Thema wird die Wohnsituation sein.

Das wäre es auch schon von meiner Seite^^ Habt ihr auch irgendwelche sach/Fachbücher die ihr als Worldbuilidng Grundlage nutzt? Wenn ja welche?

Liebe Grüße CK