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Schlagwort: Schreiben

Die Geschichte von Corinna und Blackie – 7 Drabbles

Heute mal etwas ganz neues. Hier hast du 7 Drabbles von mir. Drabbles sind kurze Geschichten mit exakt 100 Worten. (Überschriften ausgenommen.) Ich hab schon lange nichts mehr von mir Geschriebens veröffentlicht und deswegen dachte ich mir das wäre mal eine gute Gelegenheit. Die Drabbles erzählen eine längere Geschichte von einem Mädchen und nun ja… Lies selbst. 😉

Hörst du mich?

Seit einiger Zeit hört Corinna komische Geräusche. Sie ist erst 5 Jahre alt, aber sie weiß, dass da etwas nicht in Ordnung ist. Manchmal klingt es fast wie eine Stimme die mit ihr spricht, aber sie versteht sie nicht. Egal wie sehr sie sich anstrengt. Aber Etwas ist ihr aufgefallen. Es wird deutlicher. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie sie versteht. Vielleicht ist es morgen schon so weit, oder es dauert noch ein paar Wochen. Die Stimme kommt immer nur dann, wenn Corinna alleine ist. Also muss sie doch ein großes Geheimnis für sie haben.

Oder nicht?

 

Siehst du mich?

“Dreh dich um”, sagt die Stimme. Seit 3 Jahren spielen sie miteinander. Die Stimme ist ihr Begleiter, egal wo Corinna hingeht. Selbst in der Schule ist sie da, aber niemand sonst hört sie. Manchmal glaubt Corinna das sie sich alles einbildet, dass hat sie auch der Stimme gesagt. Diese meinte sie würde sich ihr zeigen.

Gespannt wendet sich Corinna zu der Stimme um. Ein Schatten steht da mit seinem Kopf stößt er gegen die Decke. Seine Arme sind so lang, dass man sich darin einwickeln könnte und die Haut wirkt wie ein Fell.

“Ich nenne dich Blackie”, sagt Corinna lächelnd.

 

Könntest du?

“Warum kannst du nicht bleiben?”, fragt Corinna. Sie ist den Tränen nah. Seit mehr als 5 Jahren ist er immer da und heute meint Blackie er müsse gehen.

“Ich habe keine Kraft mehr”, sagt er ihr.

“Dann geh doch mal schlafen.”

Knurrend erwidert Blackie: “Es ist nicht so einfach.”

“Was brauchst du denn um Energie zu bekommen?”

“Ein menschliches Leben. Am liebsten ein junges.”

Corinna schluckt schwer, so bezeichnet Blackie immer ihren kleinen Bruder der noch nicht geboren ist.

“Wenn ich ihn töte, bleibst du?”, fragt sie hoffnungsvoll.

Blackie nickt. Damit ist es für Corinna erledigt. Sie wird es machen.

 

Tu was ich sage!

“Gibst du mir die Schuld?”, fragt das kleine Mädchen. Ihre Augen sind verweint und sie wischt sich zum wiederholten Mal über das Gesicht. Der Rotz klebt an ihrem Ärmel, aber sie scheint es nicht zu merken. Er schweigt. Schon seit Tagen redet er nicht mehr. Hoffentlich hat sie ihn nicht verärgert.

“Ich hab’s doch gemacht. Es hat halt gedauert”, flüstert sie.

Ein leises Knurren kommt von ihm. Er geht zu der winzigen Blutlache und steckt seinen Finger hinein. Es ist noch warm. Das Baby ist noch nicht lange tot. Die Eltern schlafen noch.

“Das hast du gut gemacht”, dröhnt er.

 

Hör mir zu.

“Du sagtest du bleibst”, sie wirft eines ihrer Kissen auf Blackie. Dieser blickt zu ihr und sie kann seine Müdigkeit spüren.

“Das stimmt und ich entschuldige mich, aber ich muss eine Weile weg. Sonst können wir keine Abenteuer erleben”, sagt er ihr mit ruhiger Stimme. Er setzt sich neben sie.

“Abenteuer?”, fragt Corinna.

“Ja, wir werden noch viel mehr erleben.”

“Schwöre es. Bei deinem Blut”, verlangt sie und sieht ihn herausfordernd an.

Blackie seufzt leise, aber dann hebt er seine Hand und sticht hinein. Eine gelbliche Flüssigkeit quillt daraus hervor.

“Ich schwöre.”

Sie hält ihre eigene Wunde darauf und nickt.

 

Da bin ich wieder.

Heute ist der Todestag ihres kleinen Bruders. Wie jedes Jahr fahren sie zu ihrem alten Haus und entzünden eine Kerze, dort wo sein Fenster war. Es wohnt niemand mehr darin. Die Leute glauben ein Fluch liegt darauf, wie sonst konnte ein Einbrecher ohne Schaden eindringen, ein Baby ermorden und alle Wertsachen stehlen, während die Eltern schliefen?

Corinna hat Mühe Trauer zu zeigen, zumindest glauben das ihre Eltern. Sie hat noch nie geweint wegen ihrem toten Bruder. Die Therapie hilft nicht.

Als Familie stehen sie vor dem Fenster, Corinna blickt hinein und muss unweigerlich ein Grinsen unterdrücken. Blackie ist wieder da.

 

Worauf wartest du?

Der Herbstwind weht über die Steinbrücke. Corinna sitzt darauf und blickt tief hinunter in das dunkle Wasser. Blackie steht neben ihr und genießt die Ruhe.

“Was soll ich noch tun?”, fragt Corinna.

“Zum Treffpunkt gehen. Dann können wir das Aufnahmeverfahren starten”, erwidert Blackie.

Schnaufend erwidert Corinna: “Ich sehe noch immer nicht was so toll ist, an deinem Dasein. Warum sollte ich das auch wollen?”

“Du wirst nicht wie ich, sondern bekommst deine eigenen Kräfte. Ich bin nur ein Beispiel gewesen.”

Corinna beginnt auf ihren Nägeln zu kauen.

“Ich wäre unsterblich und müsste nur manchmal irgendwas erledigen?”, harkt sie nach.

“Ja.”

4 Gründe warum ich angefangen habe zu schreiben

Heute will ich mit dir 4 Gründe teilen, warum ich mit dem Schreiben überhaupt angefangen habe. Das ganze geht, wie bei vielen schon weit zurück, also vielleicht vergesse ich ein paar Gründe, aber die wichtigsten habe ich mir gemerkt.

1.Leidenschaft

Zusammen mit einer Freundin war ich ein gigantischer Fan einer Serie und wir wollten unbedingt etwas zusammen mit dieser Serie machen, also haben wir gemeinsam Charaktere erschaffen und Fanfiktions geschrieben. Leider haben wir uns mittlerweile verloren, aber diese Leidenschaft war der erste Funke der für mich übergesprungen ist. Mittlerweile ist nicht immer die Leidenschaft zuerst da, aber sie kommt immer. Jedes Mal wenn ich mich hinsetze um zu schreiben, kommt sie zu mir zurück. Deswegen finde ich du solltest es auch mal probieren.

2. Neues probieren

In der Schule, hatte ich natürlich das Fach Deutsch, aber es war meist ziemlich öde. Wir lernten oft nur stur die Grammatikregeln auswendig, die mich ungefähr so sehr interessierten wie Laub am Boden. Daher kommt auch meine teilweise ungeschickte Rechtschreibung, aber das ist ja momentan nicht der Punkt. Hin und wieder haben wir dann doch kleine Aufsätze geschrieben, aber die waren immer so steif und es musste immer so sein wie die Lehrer es wollten. Also habe ich mich entschlossen etwas zu tun was mir bis dahin nicht sonderlich gezeigt worden ist. Eine Geschichte – Fanfiktion in meinem Fall – frei zu schreiben.

3. Kein Schaden

Klingt im ersten Moment komisch, aber es ist kein Schaden wenn man es versucht und genau das habe ich mir am Anfang gesagt. Wenn es fliegt, fliegt es. Ich wollte damals keine Meinung rüber bringen, oder das viele Leute meine Geschichte lesen. Es war einfach nur ein Versuch, der keinen Schaden anrichten kann, selbst wenn ich es versaue. Also was sollte dich davon abhalten es zumindest versuchen? Du musst es niemanden zeigen. Es entsteht kein Schaden.

4. Mich selbst überwinden.

Der wichtigste Grund für mich war, mich selbst zu überwinden. Ich setzte mich selbst oft unter Druck. Mein Familienleben war nicht rosig. Und heute würde man es wohl Depression nennen. Für mich bedeutete das jeden Tag gegen mich selbst zu kämpfen. Keine Lust keine Kraft und wozu überhaupt. So sah mein Alltag aus. Bis ich eben etwas Neues probierte und meiner Leidenschaft freien Lauf ließ. Erst durch das Schreiben, begann ich mich wieder menschlich zu fühlen. (Leider übertreibe ich hier nicht.) Also vielleicht solltest du das Schreiben auch mal probieren, wenn du dich erschöpft fühlst. Es sich anfühlt als könntest du keinen Schritt mehr gehen. Vielleicht ist das dein Anker.

Von den Großen Lernen

In letzter Zeit geht mir alles zu langsam. Ich kann einfach nicht aufhören mir vorzustellen wie es wäre mein Traumleben zu leben. Obwohl es sich fast täglich ändert, bleibt eine Sache gleich. Ich will das sich jemand an mich erinnern wird. Da mich dieser Gedanke überhaupt nicht mehr los lassen will ich euch heute vorführen was für Leute ich in letzter Zeit als inspirierend empfunden habe. Diesen Beitrag werde ich wohl hin und wieder aktualisieren, aber nicht regelmäßig.

Zuerst meine bisherige Geschichte:

Ich bin in einem, aus meiner Sicht gesehen, halb kaputten Haushalt aufgewachsen. Meine Eltern blieben nur zusammen, wegen mir ihrem einzigen Kind. Aufgrund von schulischer (Un)leistung rutschte ich bereits als Teenager in Depressionen. Worauf hin sich meine Eltern trennten. (Knapp nach Weihnachten. Ist das nicht romantisch?) 2 oder 3 Jahre lang ging es mir mies. Ich meine wirklich verdammt schlecht. Ich hatte sogar Versuche unternommen es frühzeitig zu beenden. (Wie ich manches davon überlebt habe, weiß ich gar nicht…) In der Zeit lernte ich meinen heutigen Freund kennen wir sind seit 6 Jahren zusammen und obwohl er mich manchmal in den Wahnsinn treibt, schenkt er mir auch die Meiste Kraft. 2016 hat sich dann überhaupt so ziemlich alles für mich geändert:

Die erste Rettungsleine: Joanna Penn

Joanna Penn
Joanna Penn

Ich weiß nicht mehr wonach genau ich gesucht habe, aber ich bin über diese wundervolle Frau gestoßen. Sie hat bereits einige Bücher geschrieben und lebt nun seit einigen Jahren vom Schreiben. Hier habe ich mehr über sie geschrieben. Auf ihrer Website sind so viele unglaublich tolle Tipps wie man vom schreiben leben kann. Ich kann es nur jedem ans Herz legen. Seit jenem Tag habe ich es mir in den Kopf gesetzt, eines Tages wie sie leben zu können.

Ein paar Monate lang habe ich mich an diese Vorsätze gehalten, allerdings schlug meine Depression wieder zu und so musste ich bereits früh Rückschläge einstecken.

Die zweite Rettungsleine: Stefan James

Stefan James
Stefan James

Über ihn bin ich bei Youtube gestolpert. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht jedem Menschen zu helfen sein eigenes Leben zu meistern. Dazu gehört Achtsamkeit, Geld und Zeit zu haben. Momentan habe ich einen Kurs von ihm der sich auf die Business Seite des Buch Schreibens konzentriert. Es sind unglaublich hilfreiche Dinge darin enthalten. Auch diesen kann ich nur jedem empfehlen! Eines der ersten Videos die ich von ihm gesehen habe waren mit ihm und seiner Freundin Tatiana. Vor einigen Jahren war sie noch Studentin und pleite. Innerhalb kurzer Zeit (Ich glaube 3 Jahre oder ähnliches.) Hat sie sich eine eigene Beauty Marke aufgebaut.

Durch die Beiden habe ich mich eine Zeit lang mehr auf Amazon Verkauf konzentriert. Es ist ein interessantes Feld, aber momentan will ich mich mehr auf das Schreiben konzentrieren. In ein paar Jahren möchte ich durch Amazon meine eigenen Merchandise Sachen verkaufen. Das wird allerdings noch dauern.

Das waren meine zwei großen Rettungen. Durch die Beiden (Drei) habe ich angefangen mehr aus meinem Leben machen zu wollen. Mir ist die Lust am 8 Stunden Arbeitstag vergangen. Mein nächster Schritt war einige Bücher zu lesen.

Bücher

Robert Kiyosaki und sien Buch Rich Dad - Poor Dad
Robert Kiyosaki und sien Buch Rich Dad – Poor Dad

Ich war bei Thalia im Donauzentrum und wollte unbedingt etwas über Business kaufen. Dann sprang mich dieses Buch an. Ich hatte schon Robert Kiyosaki gehört, aber noch nicht allzu viel. Obwohl ich es haben wollte, zögerte ich und hätte es fast nicht gekauft. Mein Freund hat es dann schlussendlich für mich gekauft. Bisher bereue ich es keine Sekunde. Obwohl ich nicht mehr genau weiß was darin steht, so kann ich mich doch an meine Überraschung erinnern als ich es das erste Mal gelesen habe. In zwei Tagen hatte ich es durch. Bereits als Kind hat Robert Kiyosaki

all diese Lektionen gelernt, weswegen er sie auch so einfach verständlich niederschreiben kann.

Egal wie alt oder jung man ist. Das Buch ist ein Muss wenn man aus dem Hamsterrad ausbrechen möchte.

Timothy Ferrisss und sein Buch 4 -Stunden Woche
Timothy Ferrisss und sein Buch 4 -Stunden Woche

Das Buch ist von Timothy Ferriss. Es zählt unter den „Entrepreneurs“ (Ein coolerer Ausdruck für Geschäftsleute) schon zu den Klassikern. Timothys Karriere begann holprig. Mehrere Jobs hingeschmießen oder gefeuert, weil er es nicht so machen wollte wie der Boss. Als er dann sein eigenes Geschäft hatte, hat er sich fast zu Tode gearbeitet. Nach einem Nervenzusammenbruch hat er sein gesamtes Leben umgekrempelt. Er hat sich quasi selbst aus seiner Firma entfernt und sie ist nicht zusammengebrochen.

Seine Nachricht an alle Menschen ist: Man muss kein Millionär sein um wie einer zu leben. Er stellt einige Beispiele bereit wie günstig das Leben eines Nomaden sein kann. (Mittlerweile sind die Zahlen veraltet, aber nicht falsch nur durch die Inflation angehoben.)

George S. Clason
George S. Clason

Der reichste Mann von Babylon - von George S. Clason - Rezension

Das Buch habe ich auf eine Empfehlung eines Youtubers hin gekauft. Hier habe ich sogar eine Rezension dafür. Als ich es zum ersten Mal gelesen habe, habe ich mich einfach nur bestätigt in meiner Meinung gefühlt und nicht so sehr auf das Geschriebene geachtet, aber jetzt im Nachhinein spüre ich wie sehr es mir geholfen hat. Ich will es diesen Monat auf jeden Fall nochmal

lesen.

 

Das war im großen Ganzen meine bisherige Reise in Finanzielle Unabhängigkeit.

Weitere Große:

Dan Lok

Dan Lok und Stefan James
Dan Lok und Stefan James

Stefan James hat diesen Herren einmal bei sich eingeladen gehabt. Er ist unglaublich interessant. Er ist ohne ein Kenntnisse in Englisch nach Kanada ausgewandert (als Kind) und hat sich mittlerweile zu einem Millionär (wenn nicht sogar mehr!) hochgearbeitet. Allerdings ist er nichts für die Leute die sich leicht angegriffen fühlen. Er kümmert sich nicht um deine Gefühle. Sein Buch gibt einen ziemlich guten Eindruck in seine Art. Seine Tipps sind Goldwert.

Kristen Martin

Kristen Martin und ihre bisherigen Bücher
Kristen Martin und ihre bisherigen Bücher

Sie ist eine Autorin. Sie bringt wöchentlich 2 Videos heraus hat in kürzester Zeit 4 Bücher geschrieben und scheint noch immer einen Vollzeitjob zu haben. Wie sie das alles schafft, verstehe ich nicht ganz, aber ihre Tipps zum Schreiben sind so interessant und unglaublich hilfreich das ich mir meist mehrere Videos von ihr ansehe.

Jenna Moreci

06Jenna Moreci

Sie, und ihre Community, nennt sie Cyborg. Woher das genau kommt weiß ich leider nicht, aber es passt. Ihre Stimme ist schrill und deine Gefühle sind ihr egal. Trotzdem ist sie ein Herzensguter Mensch der unglaublich viele Tipps zum Schreiben hat. Momentan veranstaltet sie ein gigantisches Giveaway für ihren neuesten Roman.

Das sind für mich die so ziemlich wichtigsten Menschen bisher gewesen. Habt ihr jemanden zu dem ihr aufschaut und dem ihr nacheifern möchtet? Wen ja wenn?

Ich freue mich eure Kommentare zu lesen!

Eure CK

Wie schreibe ich an meinen Geschichten?

Hallo mal wieder! Heute habe ich mir überlegt, dass ich euch beschreibe wie ich arbeite. Ist zwar nichts Besonderes, aber es ist meins. 🙂

Schritt 1 – Viel auf Zetteln kritzeln

Die Meisten nutzen ja Notizbücher. Erstmal nicht schlecht, aber die kleinen sind mir zu klein und die großen zu unhandlich. Deswegen habe ich mir angewöhnt auf leeren Seiten alles auf zu schreiben. Da kann es dann sehr unübersichtlich werden. Falls es zu schlimm wird, schreibe ich das wichtigste auf einen neuen Zettel.

Was für Sachen schreibe ich auf?

Meist habe ich schon eine ungefähre Vorstellung wie die Geschichte starten und enden soll. Deswegen überlege ich am Meisten bei den Charakteren herum. Sobald sie halbwegs solide sind, beginne ich mit einer Outline. In die Outline rutschen dann hin und wieder Gesprächsfetzten oder Trivia über die Charaktere. Dann lasse ich es ein paar Stunden vielleicht sogar Tage liegen und lese es mir erneut durch. Wenn es mir passt, gut, wenn nicht dann schreibe ich es noch einmal neu.

 

Schritt 2 – Google Docs

So sieht die Übersicht bei Google Docs aus.
So sieht die Übersicht bei Google Docs aus.

Den 1. Entwurf schreibe ich in Google Docs. Falls ihr das nicht kennt: Es ist eine Anwendung von Google (eh klar) die man auf jedem Internetfähigem

So sieht das Fenster aus während dem Schreiben bei Google Docs.
So sieht das Fenster aus während dem Schreiben bei Google Docs.

Gerät nutzen kann. Es ist zwar nicht extra fürs

Roman schreiben gedacht, aber ich finde es praktisch. Ich kann in der Arbeit am PC schreiben. In der U-Bahn am Handy und zuhause am PC oder Tablet. Das ist wichtig für mich, da ich nie eine Ausrede habe das ich das Dokument nicht dabei habe. Ich finde trotzdem immer wieder genug Ausreden. 😉

 

Schritt 3 – Pause

Das hört man immer wieder und ist auch wirklich wichtig. Man gewinnt Abstand und bekommt eine neue Sicht auf seinen Text. Ich kann es nur

 

Schritt 4 – Editing/Neu schreiben

Bei mir hat es sich etabliert, dass ich den Text meist vollkommen neu schreibe. Das kommt meist daher, dass ich schon während dem Schreiben Veränderungen vorgenommen habe, die ich jetzt rückwirkend schreiben muss.

Nachdem ich den Text neu geschrieben habe, lasse ich ihn meist noch einmal ein paar Tage liegen.

 

Schritt 5 – Editing

Jetzt geht es wirklich ans Eingemachte. Im Moment bin ich noch unzufrieden mit meinem Editing Prozess, deswegen gehe ich nicht allzu genau darauf ein.

Jedenfalls:

  • Streiche ich prinzipiell alle unnötigen Füllwörter
  • Schaue mir jede direkte Rede an ob klar ist wer spricht (Wortwahl, etc.)
  • Außerdem versuche ich auf die Sinne zu achten. Jeder sollte angesprochen werden.

Warum bin ich unzufrieden mit meinem Prozess?

Weil ich das Gefühl habe nicht tief genug zu graben. Aber ich bin überfordert und weiß nicht wo ich bohren soll. Mein 1. Roman ist momentan bei einer Lektorin, ich glaube nach Ihrer Rückmeldung kann ich mich besser orientieren.

 

Schritt 6 – Testleser

Mit Testlesern, habe ich bisher sehr gemischte Erfahrungen gemacht. Zuersteinmal habe ich viel zu viele angeworben und drei von sechs haben sich seitdem nicht mehr bei mir gemeldet. Naja. Von den Dreien die sich gemeldet haben, habe ich mit einer „Rückmeldung“ fast nichts anfangen können, dafür waren die anderen Beiden toll.

Beim nächsten Mal werde ich mehr Wert auf die Suche legen.

 

(Schritt 7 – Lektorat

Das wäre mein idealer letzter Schritt. Momentan ist der Prozess noch so chaotisch, das der letzte Schritt nicht zuletzt kommt, aber das macht nichts. Irgendwann klappt es richtig.)

 

Das war mein Schreibprozess, gerne würde ich mehr über meinen Veröffentlichungsprozess reden, nur leider habe ich noch nichts veröffentlicht. ^^‘

Wie ist das Schreiben bei euch? Auch so chaotisch wie bei mir?

Ich freue mich über Eure Kommentare!

Eure CK

Liebesdreiecke – Wozu?


Hallo! Schön das ich eure Aufmerksamkeit habe. Nein ich bin nicht plötzlich auf einer total negativen Welle wo ich gegen die Liebe bin. Ich habe nur etwas gegen den Subplot „Liebe“ oder besser gesagt Liebesdreieck. In der ersten Fassung meines Buches gab es ein solches und heute möchte ich mir Gedanken machen wozu so etwas gut sein könnte oder ob man das überhaupt braucht.

Das obligatorische Was ist das?

Meist steht eine Frau/Mädchen/weibliches Wesen im mittelpunkt und sie muss sich zwischen zwei Männern/Burschen (Jungen)/männlichen Wesen entscheiden. Der Eine ist der Badboy (Edward aus Twilight) mit dem sie nicht zusammenkommen sollte und der andere ist der nette Junge (Jacob) von nebenan.

Mir fällt auf das sich das Mädchen oft für den bösen Jungen entscheidet. Ich denke damit will der/die Autor/in, ob bewusst oder nicht, einen inneren Wunsch befriedigen. Denn im echten leben fällt die Wahl meist auf den „guten“ Jungen. Quasi auf Sicherheit, statt auf Abenteuer. Ein Roman gibt einem die Freiheit das Verrückte zu tun was man im echten Leben nie tun würde.

 

Damit sind wir auch schon bei dem Wozu?

Die Leibe wird, wenn es sich nicht gerade um einen Liebesroman oder Erotikroman handelt, als Sideplot genutzt. Es ist ein netter Zeitvertreib um die Wortanzahl nach oben zu treiben. Zumindest so fühlen sich die meisten Liebesdreiecke für mich an. Selten hat die Entscheidung des Mädchens viel mit dem Plot zu tun, stattdessen steht statt Name A zum Schluss Name B öfters. In ein paar Extremfällen könnte man die männlichen Wesen wohl durch Pflanzen ersetzten.

 

Das hört sich alles ziemlich mies an. Sind wirklich alle Liebesdreiecke so schlimm?

Bei Weitem nicht! Aber Ausnahmen bestätigen die Regeln.

 

Was könnte man machen um sie besser zu machen?

Das Wichtigste, meines Erachtens, ist dem Liebesdreieck eine Bedeutung in der Geschichte zu geben.

Beispiel:

Unsere Heldin ist bei Nacht ein furchteinflössende Rächerin und bei Tag ist sie in einem Finanzunternehmen. Die Hauptgeschichte konzentriert sich auf ihren beschwerlichen Weg die Gegend von den vielen Verbrechern zu befreien.  Im Laufe der Geschichte lernt sie Badboy kennen, der sie dazu überreden will ihr Leben nach ihren Vorstellungen zu leben und sich nicht um das traditionelle Bild zu kümmern.  Ihr neuer Kollege ist der nette Nachbarsjunge, der sie dazu überzeugen will mit ihm die Firma zu übernehmen.

Hier hat die Entscheidung zwischen den Beiden Männern eine tiefe Bedeutung. Wenn Sie sich für einen entscheidet verliert sie den anderen mit Sicherheit.

 

Eine andere Möglichkeit wäre das Ende der Beziehung überraschend zu machen. Vielleicht entscheidet sich die Hauptcharakterin zum Schluss für keinen von Beiden oder sie entscheidet sich nach einigen Abenteuern doch für den Nachbarsjungen, nur um fest zustellen das er kein Interesse mehr an ihr hat. Auch der Badboy will nichts mehr von ihr.

 

Also braucht man ein Liebesdreieck?

Ja und Nein. Man braucht in den meisten Fällen einen Sideplot, aber es muss nicht immer Liebe sein. In den nächsten Wochen überlege ich mir ein paar Sideplots für euch.

Jedenfalls ist es in Ordnung ein Liebesdreieck zu haben. Es sollte nur nicht dieses ewig gleiche 101 Liebesdreieck sein. Lasst eurer Fantasie freien Lauf.

Es gibt noch hunderte von anderen Varianten, ich hoffe das ich euch hier ein paar Idee geliefert habe.

Was haltet ihr von Liebesdreiecken? 

Eure CK