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The School for Good and Evil, Band 3: Und wenn sie nicht gestorben sind

Endlich habe ich die Trilogie geschafft. Traurig bin ich nicht, denn die Charaktere haben mich nicht gefesselt. Man merkt das ich kein Fan bin, oder? Erschwerend kam hinzu das der Druck von dem Buch mies war. Zuerst haben Seiten gefehlt, dann kam ein Teil zweimal vor und zum Schluss fehlten mir knapp 50 Seiten. Das hat mir einiges an Leselust geraubt. Ich glaube nächstes mal werde ich mehr darauf achten, ob das Buch in Ordnung ist. Mit dieser Kleinigkeit aus dem Weg geräumt fangen wir an:

Charaktere

Agatha

Sie ist ein wankelmütiges Etwas. Ich kann mit ihr nicht wirklich etwas anfangen. Sie scheint in jedem Kapitel sich anders zu entscheiden. Obwohl die anderen Hauptcharaktere sind auch so. Nur bei ihr ermüdet es mich am Meisten. Ansonsten hat sie sich aus meiner Sicht nicht allzu viel verändert. Noch immer dieses kleine Mädchen das dauernd überfordert scheint. Ich weiß auch nicht. Ich kann sie einfach nicht leiden.

Sophie

Auch Sophie ist wankelmütig, aber bei ihr kann ich den Grund sehen. Auch wenn es in manchen Kapiteln anstrengend wird, so verstehe ich zumindest ihre Begründung. Sie sucht und sucht und immer, wenn sie glaubt es gefunden zu haben entpuppt es sich als falsch. Sie wünscht sich doch nur ihr Happy End. Warum gibt man es ihr nicht?

Tedros

Er könnte mir kaum egaler sein.  Ich weiß wirklich nicht ob und was ich von ihm halten soll. Er reagiert immer nur. Ich kann mich an kein Mal erinnern in dem er selbst etwas an der Geschichte geändert hätte.

Schoolmaster

Joa. Er war in Ordnung für einen Bösewicht, obwohl mir seine Motivation bis zum Schluss nicht ganz klar war.

Agathas Mutter

Sie war, wie immer, nur ein kurzer Gast in der Geschichte, aber ihre eigene Geschichte, die die nur kurz angeschnitten worden ist, klingt wie eine tragische Liebesgeschichte. Ich hätte lieber diese gelesen als die Geschichte von Sophie und Agatha.

Die Hexen aus 666

So gerne ich sie am Anfang hatte, so wenig kann ich sie jetzt leiden. Dot ist wieder fett und zwar nur weil sie über einen winzigen Aspekt bei einem Plan bestimmen wollte. Mitten in der Geschichte hat sie dann auf einmal einen Moment in dem sie ihre Dickheit verteidigt weil irgendwer, irgendwas unnettes gesagt hat. Power to the people schön und gut, aber sie wieder dick zu machen, mit einer so lausigen Erklärung finde ich bescheuert. Überhaupt diese Dot Affäre wirkt komisch auf mich. Im 2. Teil gibt es eine ganz gute Erklärung warum sie dünn wurde. (Zumindest kann ich mich erinnern das ich dachte: „Gut das ergibt Sinn.“) Aber sie dick zu machen, damit sie über 2 Namen bestimmen kann?! Nope, sorry das kapiere ich nicht.

Die anderen Beiden Hexen haben quasi keine Rolle. Jede hilft einmal oder zweimal mit und verschwindet dann wieder im Hintergrund.

Plot

Der Plottwist der keiner war. Ehrlich. Man hat schon im ersten Buch erahnen können worauf das hinaus läuft. Aber gut, die kleinen Wendungen die zwischendurch eingebaut worden sind waren im Gegensatz ganz nett. Stichwort Cinderella. 😉 Ihre Geschichte wurde ein wenig neu erzählt und klingt um einiges interessanter als die „echte“ Version. (Der lesenswerteste Teil von allen.)

Dieses hin und her zwischen Agatha und Sophie war innerhalb der kürzesten Zeit einfach nur langweilig. Teilweise hat es sich so angefühlt als wären die Sachen nur da um das Buch in die Länge zu ziehen.

Das Ende war nett. Es hat alles zusammengefügt und der Geschichte von Agatha und Sophie einen gelungenen Abschluss gegeben.

Schreibstil

Da gibt es nichts besonderes zu erwähnen. Es klang nett, an manchen Stellen wie ein klassisches Märchen an anderen nicht. Mir ist nichts spezielles von dem buch in Erinnerung geblieben.

Die Leserwelt

Jetzt kommen wir in leicht spoilerhafte Gefilde. Ich will nicht zu viel erwähnen, aber ich möchte zum Ausdruck bringen wie verwirrt ich von diesem Konzept bin. Wie gesagt spielt die Leserwelt in diesem teil eine größere Rolle im Buch und deswegen sage ich so wenig wie möglich dazu. Es ist einfach zum Haare raufen.

 

Was hat für mich gut funktioniert in Und wenn sie nicht gestorben sind?

Die Geschichte von Cinderella. Überhaupt alle Helden um ehrlich zu sein. Die waren noch witziger zu lesen als Agatha.

Der Plottwist, auch wenn er schon meilenweit erkennbar war.

Die Geschichte die vor Agatha und Sophie stattgefunden hat.

Was hat für mich nicht funktioniert in Und wenn sie nicht gestorben sind?

Die Charaktere. Außer Sophie habe ich zu keinem eine Beziehung aufbauen können.

Der Plottwist, weil er zu leicht durchschaubar war.

Die Leserwelt. Einfach nur ?

Der Buchdruck. Ich mein schau nur:

Buchdruckproblem bei School of good and evil Und wenn sie nicht gestorben sind
Buchdruckproblem

 

Fazit zu Und wenn sie nicht gestorben sind

Meh. Die Trilogie hat für mich super angefangen. Das Buch habe ich praktisch verschlungen, aber bei den letzten Beiden Teilen wurde ich nicht einmal ansatzweise hineingesaugt. Eigentlich traurig. Es hatte viel Potenzial. Trotzdem würde ich dir dieses Buch empfehlen, wenn du ein Fan von Cinderella, Peter Pan, etc. bist. diese und noch einige andere Helden kommen in dem Buch vor und retten es für mich ein wenig.

Was hast du von dem Buch gehalten? Schreib mir doch in den Kommentaren.

Deine CK

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